A 30: Großbaustelle zwischen Kirchlengern und Löhne bis 2020

Ab sofort (vorbereitende Arbeiten laufen schon) finden auf der A 30 zwischen Kirchlengern und Löhne diverse Arbeiten statt, die erst Mitte 2020 beendet sein werden, so eine Pressemeldung von Straßen.NRW. Fahrbahnsanierung, Schutzeinrichtungen und Brückenarbeiten (Neubau bzw. Instandsetzung/Verstärkung) stehen auf dem Programm. In allen 5 Bauphasen wird der Verkehr über zwei verengte Fahrstreifen pro Fahrtrichtung geführt, die je nach Bauphase unterschiedlich über die Fahrbahnen der Autobahn gelegt werden. Details auf der Seite von Straßen.NRW.

Umfangreiche Maßnahmen zur Sperrung der Leverkusener Brücke im Verlauf der A1

Die Rheinbrücke Leverkusen im Verlauf der A1 ist schwer beschädigt. Die Sperrung für Fahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht über 3,5 Tonnen wurde in der Vergangenheit von rund 150 schweren Fahrzeugen pro Tag ignoriert. Weitere Schäden durch Schwerverkehr können zu einem kompletten Ausfall führen. Damit wenigstens Pkws und Rettungsdienste die Brücke passieren können, bis der Neubau voraussichtlich 2020 befahrbar ist, wurden weitere Maßnahmen ergriffen.

Seit einigen Wochen sind vier Sperranlagen rund um die Rheinbrücke Leverkusen im Verlauf der A1 in Betrieb. Alle Fahrzeuge mit einem Gewicht über 3,5 Tonnen werden vor der Brücke abgefangen und über „Notausgänge“ abgeleitet. Dafür musste zusätzlich noch die Auffahrt Köln-Niehl Fahrtrichtung Dortmund gesperrt werden.

Sofern Sie von der Brückensperrung betroffen sind, können Sie sich über die komplizierte Verkehrssituation rund um die Brücke informieren: Straßen.NRW hat dazu ein mehrsprachiges Merkblatt zur Verfügung gestellt. Auf der Homepage von Straßen.NRW finden Sie weitergehende Informationen über die umfangreichen Maßnahmen.

Merkblatt

Weiterführende Infos auf der Homepage von Straßen.NRW

Weitere Links: Informationen zu Baustellen in Ostwestfalen

Stau, stockender Verkehr und Vollsperrungen durch Baustellen - täglich werden im Radio neue Verkehrsbehinderungen genannt. Dabei sind nicht nur die Autofahrer von aufgerissenen Straßen und dröhnenden Presslufthämmern gestresst, auch für die betroffenen Einzelhändler und Dienstleister kosten die Baustellen Nerven und Geld.

Die Baustellen werden zukünftig nicht weniger werden, da sich der Zustand der Straßen und Brücken in den vergangenen Jahren dramatisch verschlechtert hat. Es besteht großer Nachholbedarf im Bereich der Erhaltung der Straßen z. B. durch Sanierung der Fahrbahndecken.

Die Lage verschlimmert sich noch, wenn die Städte sich die Erneuerung der maroden Kanalisation oder umfassende verkehrliche und gestalterische Entwicklungsmaßnahmen vornehmen und dazu viele Straßenaufbrüche planen. Hinzu kommen weitere Beeinträchtigungen des Verkehrsflusses durch Großbauvorhaben und den Austausch von Verschleißteilen z. B. an den Brücken. Die Maßnahmen stellen Anwohner wie Gewerbetreibende vor erhebliche Herausforderungen.

Einkaufsvergnügen sieht anders aus, denn die Bauarbeiten bringen in der Regel Lärm, Stau und sonstige Unannehmlichkeiten mit sich. Durch die Sperrung von Straßen und den Wegfall von Parkplätzen wird zudem häufig die Erreichbarkeit von Unternehmen für deren Kunden, Gäste und Lieferanten erschwert. Die Kunden kommen seltener oder bleiben komplett weg. Die Folge: Aufgrund der reduzierten Einkäufe gehen die Umsätze während der Bauzeit zurück. Nicht jeder Händler kann das monatelang durchhalten. Ganz ohne Beeinträchtigungen und vorübergehende verkehrliche Einschränkungen ist Straßenbau jedoch nicht zu realisieren. Sicherlich können aber ein gutes Baustellenmanagement und ein Baustellen-marketing helfen, sie zu minimieren. Besonders wichtig ist dabei eine frühzeitige transparente Informationspolitik des Bauherrn für die Bürger, Anlieger und Straßennutzer.

Außerdem sollte im Interesse eines besseren Verkehrsflusses darauf geachtet werden, Alternativrouten nicht zeitgleich mit der Hauptstrecke zu sperren. Um die Bauzeit zu verkürzen, könnte ferner in zwei Schichten und samstags gearbeitet werden.
Die Akzeptanz der Sanierungsmaßnahmen, die am Ende allen Bürgern zugutekommen und die Qualität der Infrastruktur verbessern, würde dadurch sicherlich erhöht.

Mit unserem Baustellenportal möchten auch wir unseren Beitrag leisten. Entsprechende Verlinkungen informieren über die aktuelle Verkehrslage und Baustellen in Ostwestfalen. Bei wichtigen Großbaustellen organisiert die IHK spezielle Informationsveranstaltungen für die betroffenen Unternehmen. Mehr Informationen zu diesen Veranstaltungen erhalten Sie im Download in der rechten Spalte.

Folgende Portale geben Auskunft über wichtige Baustellentätigkeiten:

Bundesanstalt für Straßenwesen


Straßen.NRW


In der Region geben unter anderem folgende Portale Auskunft über wichtige Baustellentätigkeiten:

Bielefeld

Gütersloh

Herford

Minden-Lübbecke

Paderborn


Auskünfte zu allgemeinen Verkehrsmeldungen in Ostwestfalen finden Sie hier:

 

 

Ansprechpartner

Baustelle Voltmannstraße Bielefeld

Die Stadtwerke Bielefeld informieren über die geplanten Leitungsverlegungsarbeiten im Vorfeld zum geplanten Straßenneubau der Voltmannstraße.

Vom 27.02.2017 bis 21.07.2017 wird die Voltmannstr. zwischen der Hainteichstr. und der Schloßhofstr. im zur Einbahnstraße. Die Fahrtrichtung von der Jöllenbecker Str. zur Universität bleibt befahrbar. Für die Gegenrichtung wird eine großräumige Umleitung (U 6) über die Babenhauser Strsße ausgeschildert.

Ab dem 06.03.2017 wird der Kanalbau der Schloßhofstraße in der Kreuzung Voltmannstr. fortgesetzt. Der Verkehr in der Voltmannstraße wird über die Kreuzung Schloßhofstraße mit einer Baustellenampel wechselseitig geführt, so dass das Rechtseinfahren und Linksabbiegen in die Schloßhofstr. aus Richtung Universität weiterhin möglich bleibt. Die Schloßhofstraße wird jedoch aus beiden Richtungen vor der Voltmannstraße voll gesperrt; für die gesperrten Richtungen sind bzw. werden Umleitungen ausgeschildert. Die Arbeiten in der Kreuzung werden voraussichtlich bis Ende März
dauern.