Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu Bielefeld


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Wer Lebensmittel herstellt, behandelt oder in Verkehr bringt, muss eine Reihe von Vorschriften einhalten. Auf allen Produktions-, Verarbeitungs- und Vertriebsstufen muss ein Unternehmen seine Sorgfaltspflichten nachkommen und die Anforderungen des Lebensmittelrechts einhalten. Auch sind verschiedene Melde- oder Registrierungspflichten sowie Schulungsnachweise erforderlich.

 

Folgende Gesetze und Verordnungen sind für den Hersteller oder Händler von Lebensmitteln grundsätzlich zu beachten:

1.Das Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuch (LFGB)

2.Die EU-Verordnung Nr. 178/2002 (EU-Basis-Verordnung)

3.Das Europäische Hygienerecht mit der Verordnung zur allgemeinen Lebensmittelhygiene (Verordnung (EG) Nr. 852/2004) und der Verordnung mit spezifischen Hygienevorschriften für Lebensmittel tierischen Ursprungs (Verordnung (EG) Nr. 853/2004)

4.Die nationale Lebensmittelhygiene-Verordnung (LMHV)

5.Das Infektionsschutzgesetz (IfSG)

6.Die Lebensmittelinformations-Verordnung (LMIV)

Seit 13. Dezember 2014 gilt die Lebensmittelinformations-Verordnung (LMIV) verbindlich in allen Mitgliedsstaaten der EU.

Dort heißt es:

Die Bereitstellung von Informationen über Lebensmittel dient einem umfassenden Schutz der Gesundheit und Interessen der Verbraucher, indem Endverbrauchern eine Grundlage für eine fundierte Wahl und die sichere Verwendung von Lebensmitteln unter besonderer Berücksichtigung von gesundheitlichen, wirtschaftlichen, umweltbezogenen, sozialen und ethischen Gesichtspunkten geboten wird.“

Weitere Informationen finden Sie hier:

https://www.bmel.de/DE/Ernaehrung/Kennzeichnung/VerpflichtendeKennzeichnung/VerpflichtendeKennzeichnung_node.html

Die Lebensmittelhygiene liegt in erster Linie in der Verantwortung der Unternehmen, die Lebensmittel verarbeiten, herstellen, behandeln oder in Verkehr bringen. Wichtig sind dabei vor allem saubere Arbeitsoberflächen und Werkzeuge, die eigene körperliche Hygiene der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die Auswahl einwandfreier Rohmaterialien für die Herstellung der verschiedenen Produkte.

So ergeben sich insbesondere aus der Lebensmittelhygieneverordnung (EG) Nr. 852/2004 wichtige Vorgaben. Es handelt sich hierbei um die Basisregelung der Lebensmittelhygiene für alle Betriebe in sämtlichen Bereichen des Lebensmittelkreislaufs ab der Urproduktion.

Weitere Informationen finden Sie hier:

https://www.bmel.de/DE/Ernaehrung/SichereLebensmittel/Hygiene/hygiene_node.html

Die bayerischen Industrie- und Handelskammern (BIHK) haben eine Website zur Lebensmittelhygiene erstellt. Unter

 

www.onlinehilfe-lebensmittelhygiene.de

 

kann dieses Internetangebot erreicht werden.

 

Die „Onlinehilfe Lebensmittelhygiene“ unterstützt alle Unternehmen der Lebensmittelwirtschaft – vom Hersteller über Restaurants und Imbisse bis zum Supermarkt - bei der Lebensmittelhygiene.

Praxisnah aufbereitete Hinweise informieren zum Umgang mit leicht verderblichen Lebensmitteln, zum Aufbau eines Hygienekonzeptes und zu regelmäßig vorgeschriebene Schulungen.

Unterrichtungsnachweis (Nach § 4 Abs. 1 Ziff. 4 Gaststättengesetz)

Im Gastgewerbe muss man wissen, wie Lebensmittel zu behandeln oder aufzubewahren sind, wie die notwendigen Hygieneregeln lauten. Eine falsche Behandlung von Lebensmitteln, das Nichtbeachten der Hygienevorschriften beeinträchtigt die Qualität der Speisen und Getränke und wird die Gäste nicht für den Betrieb gewinnen können.

Grundsätzlich muss derjenige, der eine Gaststätte betreiben will, einen Unterrichtungsnachweis erbringen. Die Unterrichtung im Gaststättengewerbe soll sicherstellen, dass der Gewerbetreibende mit den Grundzügen der wichtigsten Vorschriften im Lebensmittel- und Hygienerecht als vertraut gelten kann. Weiter Informationen finden Sie hier

Kennzeichnungen

In der Gastronomie sind bestimmte Zutaten, Zusatzstoffe, Behandlungsverfahren oder Produktinformationen deklarationspflichtig. Für die Kennzeichnung von Gerichten auf Speisenkarten gilt eine Vielzahl von gesetzlichen Bestimmungen, die Verantwortliche in Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung einhalten müssen.

Merkblatt Allergenkennzeichnung