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Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu Bielefeld


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Fördermöglichkeiten für Weiterbildung

Aufstiegs-BAföG, Bildungsscheck, Bildungsprämie und Prämiengutschein: Zur Förderung von Weiterbildung besteht eine Vielzahl von Unterstützungsangeboten, von denen Sie beim ersten Schritt in Ihre neue Karriere profitieren können.

Aufstiegs-BAföG

Das Aufstiegs-BAföG soll diejenigen unterstützen, die nach ihrer Ausbildung weiterkommen wollen – zum/zur Industriemeister/in, Fachwirt/in, Bilanzbuchhalter/in usw. Gefördert werden deshalb Teilnehmer/innen an geeigneten Bildungsmaßnahmen, die sich auf eine nach dem Berufsbildungsgesetz oder der Handwerksordnung geregelte Fortbildungsprüfung oder einen vergleichbaren Abschluss nach bundes- oder landesrechtlichen Regelungen vorbereiten.
Die Zulassungsvoraussetzungen zur jeweiligen Prüfung müssen erfüllt werden. Auch Studienabbrecher oder Interessenten ohne Ausbildungsabschluss können gefördert werden, wenn sie die nach der geltenden Fortbildungsregelung geforderten Zulassungsvoraussetzungen erfüllen; die erforderliche Berufspraxis muss bis zum letzten Unterrichtstag der Maßnahme erworben werden.

Förderfähig sind Bildungsmaßnahmen in Teilzeit- und Vollzeitform. Gefördert wird eine Fortbildung, auch wenn bereits eine selbst oder anderweitig finanzierte Aufstiegsfortbildung absolviert wurde. Eine weitere Fortbildung kann darüber hinaus gefördert werden, wenn der Zugang zu dieser Maßnahme erst durch den erfolgreichen Abschluss der ersten Maßnahme ermöglicht wird.

Förderfähige Unterrichtsstunden sind Präsenzveranstaltungen, deren Inhalte verbindlich vorgegeben sind. Dabei ist förderfähiger Unterricht "synchroner Präsenzunterricht", der im Lehrgangsverbund bei gleichzeitiger Anwesenheit einer qualifizierten und durch den Träger der Maßnahme beauftragten Lehrkraft stattfindet. Dieser Präsenzunterricht kann auch in einem "virtuellen Klassenzimmer" erfolgen. Allerdings muss Unterricht erteilt/geleitet werden; "Selbstlernen" oder Lernen in Arbeitsgruppen ist kein im Sinne des AFBG förderfähiger Unterricht.

Die Entscheidung über die Förderung fällt die Bezirksregierung Köln. Die Kammern wirken bei der Umsetzung des Gesetzes mit.

Für die Beantragung des Maßnahmebeitrages sind die folgend genannten Formblätter und Nachweise erforderlich:

  • Formblatt A (Antrag) zzgl. Nachweise, die laut Formblatt A beizulegen sind (z. B. Prüfungszeugnis). Nachweise zu Einkommen, Vermögen und Krankenversicherung sind bei Teilzeitmaßnahmen nicht erforderlich
  • Formblatt B (Bescheinigung) mit allen Anlagen, die der Fortbildungsträger beigefügt hat
  • Formblatt Z (Bestätigung der Zulassungsvoraussetzungen)
  • Anlage 3 zum Formblatt A (zusätzlich für Ausländerinnen und Ausländer)
  • Formblatt F (Teilnahmenachweis, wenn bereits 6 Monate der Maßnahme bzw. des Maßnahmeabschnittes verstrichen sind)

Die Anträge sollten rechtzeitig vor Beginn der Maßnahme gestellt werden. Sie müssen jedoch spätestens bis zum letzten Unterrichtstag der Maßnahme oder eines jeden Maßnahmeabschnitts eingereicht sein. Teilnehmer mit Wohnsitz in Nordrhein-Westfalen können den Antrag bei der Kammer, die für die Abnahme der Prüfung zuständig ist, stellen. Teilnehmer mit Wohnsitz außerhalb Nordrhein-Westfalens stellen den Antrag bei der für sie zuständigen Landesbehörde.

Für die Beantragung des Unterhaltsbeitrags sind weitere Formblätter und Nachweise erforderlich (siehe https://www.aufstiegs-bafoeg.de/de/antragsformulare-1702.html)

Bezirksregierung Köln
Dezernat 49 - Ausbildungsförderung
und Aufstiegsfortbildungsförderung NRW

50606 Köln
Tel.: 0221 147 4980
www.bezreg-koeln.nrw.de/brk_internet/leistungen/abteilung04/49/meister/index.html

Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Referat Öffentlichkeitsarbeit

53170 Bonn
Tel.: 030-18570
www.aufstiegs-bafoeg.de

Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu Bielefeld (IHK)
Abteilung Berufliche Bildung

33602 Bielefeld
Ansprechpartnerin:
Anja Weber
Tel.: 0521 554-164
E-Mail: a.weber[at]ostwestfalen.ihk.de

Bildungsscheck NRW

Beim Bildungsscheck (einer Förderung des Landes NRW mit Mitteln des europäischen Sozialfonds) handelt es sich um eine personengebundene anteilige Förderung, die 50 Prozent der Kosten einer beruflichen Weiterbildung deckt (max. jedoch 500,00 Euro). Der Eigenanteil für eine berufliche Weiterbildung kann entweder vom Unternehmen (= betrieblicher Zugang) oder privat (=individueller Zugang) getragen werden. Vor dem Ausstellen eines Bildungsschecks wird geprüft, ob es andere Fördermittel gibt, die genutzt werden können (z. B. Bildungsprämie, Aufstiegs-BAföG).

Wie wird ein Bildungsscheck beantragt?
Die Vergabe der Bildungsschecks ist an ein Beratungsgespräch in einer zertifizierten Beratungsstelle geknüpft. Beratungsstellen für Bildungsschecks sind z. B. Kammern, Wirtschaftsförderungsgesellschaften, Volkshochschulen und ausgewählte Bildungsträger. Eine Aufstellung von Beratungsstellen in NRW ist zu finden unter: www.mags.nrw.de oder www.weiterbildungsberatung.nrw.de

Als einer von mehreren Weiterbildungsanbietern in der Region Ostwestfalen bietet die IHK-Akademie Ostwestfalen auch Beratung zu diesem Thema an. Weitere Informationen finden Sie auf der Unterseite "Förderung" der IHK-Akademie.

Bildungsprämie – Steuerliche Absetzbarkeit

Prämiengutschein - Weiterbildungssparen

Die Bildungsprämie wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und aus dem duropäischen Sozialfonds der Europäischen Union gefördert.

Beim Prämiengutschein handelt es sich um eine personengebundene Förderung (mindestens 15 Wochenarbeitsstunden, maximal 20.000 Euro/40.000 Euro zu versteuerndes Jahreseinkommen). Dabei wird die Beteiligung an Weiterbildungsmaßnahmen mit Veranstaltungsgebühren gefördert.
Das Weiterbildungssparen können alle diejenigen nutzen, die über ein gefördertes Ansparguthaben nach dem Vermögensbildungsgesetz (VermBG) verfügen. Der Spargutschein der Bildungsprämie ermöglicht die vorzeitige Entnahme des angesparten Guthabens, ohne dass dadurch die Arbeitnehmersparzulage verloren geht.

Die Vergabe der Prämiengutscheine ist an ein persönliches Beratungsgespräch geknüpft. Eine Übersicht der Beratungsstätten in NRW und darüber hinaus geltenden Informationen können eingesehen werden unter: www.bildungspraemie.info

Steuerliche Absetzbarkeit

Kosten der Fort- und Weiterbildung, wie z. B. Lehrgangs- und Prüfungsgebühren, Fachliteratur, Fahrtkosten zu Lehrveranstaltungen, Darlehenszinsen für die Finanzierung von Weiterbildungsmaßnahmen und Kosten im Zusammenhang mit Lerngemeinschaften, können im Rahmen der Steuererklärung berücksichtigt werden und damit zu Steuerrückerstattungen führen. Die Kosten können nur insoweit geltend gemacht werden, als sie eine tatsächliche wirtschaftliche Belastung darstellen. Zuschüsse und Erstattungen Dritter (Übernahme der Kosten durch den Arbeitgeber, BAföG-Leistungen etc.) mindern die eigenen Aufwendungen. Sofern es sich um beruflich veranlasste Weiterbildungskosten, d. h. Fortbildungen oder Maßnahmen zum Erwerb einer höheren Qualifikation in einem ausgeübten Beruf, Vorbereitungen für die Wiederaufnahme eines früher ausgeübten Berufes und ggf. auch Umschulungskosten von Arbeitssuchenden handelt, sind diese als Betriebsausgaben oder Werbungskosten im Regelfall abziehbar.