Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu Bielefeld


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Region Ostwestfalen
Zahlen, Daten, Fakten

Informationen zur Wirtschaftsregion Ostwestfalen

 

 

Die IHK Ostwestfalen zu Bielefeld bietet vielfältige, regelmäßig aufbereitete Informationen zu allen wichtigen wirtschaftlichen Themen in der Region. Diese Zahlen, Daten und Fakten helfen bei Investitionsentscheidungen, der Auswahl eines neuen Standortes, der Entwicklung neuer Strategien, der Bearbeitung neuer Märkte oder der Abwicklung von Wertsicherungsklauseln in Mietverträgen für Gewerbeimmobilien. 

Informationen über den Wirtschaftsraum Ostwestfalen liefert der Zahlenspiegel ,,Daten und Fakten’’ der Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu Bielefeld (IHK). Das zwölfseitige Faltblatt informiert in komprimierter und übersichtlicher Form über die wesentlichen Zahlen der gewerblichen Wirtschaft Ostwestfalens. Es zeigt wirtschaftliche Trends im Vergleich zu Bund und Land auf und benennt Arbeitsbereiche und Ansprechpartner bei der IHK.

In der Informationsbroschüre finden sich detaillierte Angaben beispielsweise über die Kaufkraft in den Kreisen, über die Umsatzentwicklung in der ostwestfälischen Industrie, zur Entwicklung der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten und Berufsausbildung sowie zu Gewerbesteuern, den Investitionen im Verarbeitenden Gewerbe und dem Bruttoinlandsprodukt. Das Faltblatt liefert darüber hinaus Informationen für die tägliche Arbeit von Unternehmen, Wirtschaftsberatern, Verbänden und Verwaltungen.

Der Zahlenspiegel "Daten & Fakten 2022" kann als pdf-Datei heruntergeladen und zudem kostenlos im Original angefordert werden.

Inflationsrate im Juni 2022 leicht abgeschwächt bei +7,6 %

Inflationsrate geht auch infolge des 9-Euro-Tickets und des Tankrabatts leicht zurück

Die Inflationsrate in Deutschland − gemessen als Veränderung des Verbraucherpreisindex (VPI) zum Vorjahresmonat – lag im Juni 2022 bei +7,6 %. Die Inflationsrate hat sich damit leicht abgeschwächt, verweilt aber weiterhin auf hohem Niveau deutlich oberhalb von 7 %. Im Mai 2022 hatte die Inflationsrate noch bei +7,9 % gelegen. „Hauptursachen für die hohe Inflation sind nach wie vor Preiserhöhungen bei den Energieprodukten. Leicht dämpfend wirkten sich im Juni 2022 das 9-Euro-Ticket und der Tankrabatt auf die Gesamtteuerung aus“, sagt Dr. Georg Thiel, Präsident des Statistischen Bundesamtes. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, stiegen die Verbraucherpreise im Juni 2022 gegenüber Mai 2022 um 0,1 %.

Weitere Infos zur Entwicklung der Inflationsrate finden Sie auf der Seite des Statistischen Bundesamtes.

Handlungsempfehlungen für die Gestaltung von Wertsicherungsklauseln

Entlastungsmaßnahmen dämpfen den Preisauftrieb infolge der Kriegs- und Krisensituation nur leicht

Nahrungsmittel verteuern sich binnen Jahresfrist um 12,7 %

Die auf drei Monate befristete Einführung des 9-Euro-Tickets zum 1. Juni 2022 wirkte sich preissenkend auf den öffentlichen Regional- und Personennahverkehr aus. Zudem dämpfte die Senkung der Mineralölsteuer („Tankrabatt“) die Kraftstoffpreise. Die Teuerung im Vergleich zum Vorjahresmonat hat sich dadurch im Bereich Verkehr abgeschwächt (+8,3 %). Im Mai 2022 hatte die Teuerung noch bei +16,3 % gelegen. Aufgrund der schwankenden Rohölpreise lässt sich die Auswirkung des Tankrabatts auf die Inflationsrate nicht exakt beziffern. Wären jedoch – ohne Entlastungsmaßnahmen – die Preise für Kraftstoffe und für den öffentlichen Personenverkehr im Juni 2022 unverändert gegenüber Mai 2022 geblieben, hätte sich der Verbraucherpreisindex insgesamt rein rechnerisch um 8,6 % gegenüber Juni 2021 erhöht.

Die Inflationsrate wird jedoch nach wie vor erheblich vom Anstieg der Preise für alle Energieprodukte infolge der Kriegs- und Krisensituation bestimmt. Hinzu kommen weiterhin Lieferengpässe durch unterbrochene Lieferketten, auch aufgrund der Corona-Pandemie, sowie deutliche Preisanstiege auf den vorgelagerten Wirtschaftsstufen. Dadurch verteuerten sich nicht nur die Energieprodukte, sondern auch andere Waren und Dienstleistungen, insbesondere erneut viele Nahrungsmittel.

Energieprodukte binnen Jahresfrist um 38,0 % teurer, Kraftstoffe um 33,2 % trotz Tankrabatt

Die Preise für Energieprodukte lagen im Juni 2022 um 38,0 % über dem Niveau des Vorjahresmonats, nach +38,3 % im Mai 2022. Mit dem Inkrafttreten der gesunkenen Mineralölsteuer im Juni 2022 wurde der Preisauftrieb für Kraftstoffe abgeschwächt: Die Teuerung lag hier im Juni 2022 bei +33,2 %, im Mai 2022 noch bei +41,0 %. Der Preisanstieg für die Haushaltsenergie zog im Juni 2022 hingegen erneut an und betrug +40,7 % (Mai 2022: +36,8 %). Insbesondere haben sich Preise für leichtes Heizöl mit +108,5 % mehr als verdoppelt. Auch die anderen Energieprodukte wie zum Beispiel Erdgas (+60,7 %), feste Brennstoffe (+36,5 %) und Strom (+22,0 %) verteuerten sich merklich binnen Jahresfrist. Die Preiserhöhung für Energieprodukte lag somit trotz der Entlastungsmaßnahme deutlich über der Gesamtteuerung, da sie von mehreren Faktoren beeinflusst wird (internationale Einkaufspreise, CO2-AbgabeEEG-Umlage, etc.).

Nahrungsmittel verteuern sich binnen Jahresfrist um 12,7 %

Die Preise für Nahrungsmittel erhöhten sich im Juni 2022 für die privaten Haushalte um 12,7 % gegenüber dem Vorjahresmonat. Damit hat sich der Preisauftrieb erneut verstärkt (Mai: +11,1 %, April 2022: +8,6 %). Bei allen Nahrungsmittelgruppen wurden im Juni 2022 Preiserhöhungen beobachtet. Erheblich teurer wurden Speisefette und Speiseöle (+43,1 %). Ebenso wurden für Fleisch und Fleischwaren (+18,9 %), Molkereiprodukte und Eier (+15,3 %) sowie Brot und Getreideerzeugnisse (+12,5 %) Teuerungsraten im zweistelligen Bereich ermittelt.

Waren verteuerten sich gegenüber Juni 2021 um 14,0 %

Die Preise für Waren insgesamt, die unter anderem Energieprodukte und Nahrungsmittel umfassen, erhöhten sich im Juni 2022 gegenüber dem Vorjahr erheblich (+ 14,0 %, davon Verbrauchsgüter: +18,6 %; Gebrauchsgüter: +5,5 %).

MEHR ERFAHREN

Revision des Verbraucherpreisindex für Deutschland

Das Statistische Bundesamt teilt mit:

Der Verbraucherpreisindex wird in regelmäßigen Abständen einer Revision unterzogen und auf ein neues Basisjahr umgestellt. Mit Berichtsmonat Januar 2019 erfolgte die Umstellung vom Basisjahr 2010 auf das Basisjahr 2015. Dabei wurden die Wägungsschemata aktualisiert und methodische Änderungen eingearbeitet. Die Ergebnisse für den Berichtsmonat Januar 2019 beziehen sich nun auf das neue Basisjahr 2015. Damit verbunden ist auch eine Neuberechnung des Verbraucherpreisindex für Deutschland ab Januar 2015. 

Das Statistische Bundesamte stellt Begleitmaterial zur Verfügung.

Informationen zur Revision speziell für die Nutzer von Verbraucherpreisindizes in Wertsicherungsklauseln finden Sie in der Rubrik "Methodenpapiere: Formblatt Wertsicherungsklauseln".

Weitere Auskünfte:
Verbraucherpreisstatistik,
Telefon: +49 (0) 611 / 75 29 59,
Kontaktformular 

Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt

Die monatlichen Daten der Arbeitsagenturen bereiten wir in übersichtlicher Form für die Region Ostwestfalen (Arbeitsagenturen Bielefeld, Herford und Paderborn), NRW und den Bund auf.

Weitere interessante und ausführliche Daten zu den Kreisen und kreisfreien Städten können Sie über den Statistik-Service West, Telefon: 0211/4306-331 oder per Mail beziehen

IHK-Exportbarometer 2022

"Europe First" - Unternehmen richten den Fokus auf Europa

Kürzere Lieferwege, gute Reisemöglichkeiten, geringere Transportkosten – immer mehr Unternehmen aus Ostwestfalen „entdecken“ die EUPartnerländer für ihre Geschäftsbeziehungen. Dies ist ein wesentliches Ergebnis des IHK-Exportbarometers 2022. Große Hoffungen, so ein weiteres Ergebnis der Umfrage, setzen die ostwestfälischen Unternehmen auch in das US-Geschäft: Der Saldo aus positiven und negativen Bewertungen erreichte einen Spitzenwert von 65 (Vorjahr: 19). Auch für Asien werden für das laufende Jahr verbesserte Geschäftsbeziehungen erwartet. 341 Industrieunternehmen mit insgesamt rund 75.000 Beschäftigten beteiligten sich an der diesjährigen Umfrage.

Der Russland-Ukraine-Konflikt trübt den Wirtschaftsausblick
Die weiterhin anhaltende Corona-Pandemie und fortlaufenden Handelskonflikte drückten auch im Jahr 2021 auf die Stimmung der Unternehmen und beeinflussten maßgeblich ihr Handeln. Trotz aller Schwierigkeiten stand das Jahr 2021 im Zeichen der Erholung und die meisten Unternehmen konnten an das vorpandemische Wachstum anknüpfen. Grund dafür sind vor allem der Fokus auf die gestärkten Handelsbeziehungen mit den Ländern der Eurozone. Auch außerhalb der EU konnte zum Zeitpunkt der Befragung eine Erholung der Wirtschaftslage festgestellt werden. Schwierigkeiten bereiten den Unternehmen stockende Lieferketten. Das zeigt unser aktuelles Exportbarometer Ostwestfalen 2022. 

Die verwendeten Daten für das Exportbarometer wurden kurz vor Beginn des Russland-Ukraine-Konfliktes erhoben. Eine negative Tendenz zu den erwarteten Geschäftsbeziehungen zu Russland zeichnete sich bereits im letzten Jahr ab. Die weitreichenden Auswirkungen von Energieengpässen und Preisanstiegen sind zu diesem Zeitpunkt schwer einschätzbar.

Die Ergebnisse des IHK-Exportbarometers 2022 haben wir hier für Sie zusammengefasst.

 

Eintragungsstatistik

Hier finden Sie die Eintragungsstatistik der in 2020 bei der IHK Ostwestfalen bearbeiteten und neu eingetragenen Ausbildungsverträge:

Eintragungsstatistik

Eine Übersicht der seit 1996 neu eingetragenen IHK-Ausbildungsverträge finden Sie hier:

Mitgliedsunternehmen 2022

Zum 01.01.2022 waren 114.293 Betriebe Mitglieder der IHK Ostwestfalen zu Bielefeld.

Wir haben für Sie einen Überblick über die Anzahl der kammerzugehörigen Gewerbebetriebe für die gesamte Region Ostwestfalen sowie für die einzelnen Kreise und die kreisfreie Stadt Bielefeld erstellt, aufgeteilt nach eingetragenen und nicht eingetragenen Unternehmen sowie nach Wirtschaftsbereichen.

Unternehmensinsolvenzen in Ostwestfalen Jahr 2021

NRW: 9,3 Prozent weniger Unternehmensinsolvenzen

IT.NRW informiert: "3 950 der beantragten Insolvenzverfahren betrafen Unternehmen. Das waren 9,3 Prozent weniger als im Jahr 2020 (4 353 Verfahren). Von den im Jahr 2021 beantragten Unternehmensinsolvenzen waren zum Zeitpunkt der Antragstellung 14 681 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer betroffen. Das waren 80,1 Prozent weniger als im Jahr 2020 (damals: 73 703). Die voraussichtlichen Forderungen der Unternehmensinsolvenzen waren im Jahr 2021 mit 5,82 Milliarden Euro um 26,8 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor (damals: 7,94 Milliarden Euro).

Trotz der wirtschaftlichen Krise im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie lag die Zahl der beantragten Unternehmensinsolvenzen mit 3 950 unter dem Vorkrisenniveau des Jahres 2019 (2019: 5 351 Verfahren; 2020: 4 353 Verfahren). Ein Grund dafür könnte u. a. sein, dass die Insolvenzantragspflicht für Unternehmen zu Beginn des Jahres 2021 teilweise ausgesetzt war. Hinzu kommen die besonderen staatlichen Konjunkturhilfen für Unternehmen.

In den von den Maßnahmen aufgrund der Covid-19-Pandemie besonders betroffenen Wirtschaftszweigen waren die Entwicklungen unterschiedlich: So lagen die Insolvenzzahlen des Jahres 2021 im Vergleich zu den Werten der Jahre 2019 und 2020 in der Beherbergung (z. B. Hotels, Ferienwohnungen, Campingplätze) über dem Vorkrisenniveau. In der Gastronomie, im Einzelhandel, bei Reisebüros und bei Reiseveranstaltern und im Wirtschaftszweig „Kreative, künstlerische und unterhaltende Tätigkeit” lagen sie unter dem Niveau der Jahre 2019 und 2020.

© 2018-2022 Landesbetrieb Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW)

 

Sie benötigen weitere Insolvenzstatistiken zu den einzelnen Kreisen und der Stadt Bielefeld? Wir helfen Ihnen gerne weiter. Diese und weitere Statistiken können Sie kostenlos anfordern.

Die Gewerbesteuer

Die Gemeinden sind berechtigt, die Gewerbesteuer zu erheben. Sie legen jährlich den so genannten Gewerbesteuerhebesatz fest. Der Gewerbesteuer unterliegt jeder Gewerbebetrieb, der in Deutschland tätig ist. Bemessungsgrundlage der Gewerbesteuer ist der Gewerbeertrag. Der Gewerbeertrag ergibt sich aus dem einkommen- beziehungsweise körperschaftssteuerlichen Gewinn, der um gesetzlich bestimmte Kürzungen und Hinzurechungen ergänzt wird. Die Gewerbesteuer ist nicht als Betriebsausgabe abzugsfähig. Die Reform der Unternehmensbesteuerung ermöglicht gewerbesteuerpflichtigen Personenunternehmen, die Gewerbesteuer auf die Einkommensteuerschuld für gewerbliche Gewinne anzurechnen.

Realsteuern

Die Höhe der kommunalen Steuersätze ist für die Standortwahl eines Unternehmens von großer Bedeutung. Die folgende Übersicht enthält eine Zusammenstellung der Realsteuer-Hebesätze der Jahre 2015 bis 2020. Die ebenfalls angefügte Karte bietet zudem einen Überblick der Hebesätze im Kammerbezirk der IHK Ostwestfalen zu Bielefeld.

 

 

 

IHK-Gründungsreport 2020

Euphorie durch Corona ausgebremst

Nach längerer Durststrecke erlebte die Gründerszene in Ostwestfalen im Jahr 2019 mit einem Plus von 6,8 Prozent wieder einen deutlichen Aufschwung; diese erfreuliche Jahresbilanz wird jedoch durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie getrübt. Die Mitte März in Kraft getretenen weitreichenden Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus dürften der Grund für einen Rückgang der Gewerbeanmeldungen um 11,8 Prozent im ersten Halbjahr 2020 gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum gewesen sein. Der merkliche Einbruch erfolgte im Mai: Hier lag der Rückgang bei 26,2 Prozent.

Die Mitte März in Kraft getretenen weitreichenden Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus dürften der Grund für einen Rückgang der Gewerbeanmeldungen um 11,8 Prozent im ersten Halbjahr 2020 gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum gewesen sein. Der merkliche Einbruch erfolgte im Mai: Hier lag der Rückgang bei 26,2 Prozent. 

Der Optimismus, dass es sich eher um einen temporären Rückgang handelt und die Gründungsideen zeitversetzt an den Start gehen, wird durch die überaus regen Gründungsaktivitäten im Jahr 2019 genährt. Erstmals in fünf Jahren stieg in 2019 die Anzahl der angemeldeten Kleingewerbe und Eintragungen in das Handelsregister deutlich um 6,8 Prozent an – und dies über alle Kreise im IHK-Bezirk hinweg. Damit liegt die Region in 2019 weit über dem bundesweiten Wachstum von 0,6 Prozent und zeigt, dass sich ein bemerkenswerter Gründergeist in Ostwestfalen breitgemacht hat und großartige Geschäftsideen erfolgreich in die Tat umgesetzt werden. 

Erfreulich ist, dass viele junge Menschen bereits gründen: Die Gründungsbereitschaft ist in den Altersklassen 30 bis 34 Jahre und 25 bis 29 Jahre besonders hoch. Alle analysierten Trends im Jahr 2019 stellen laut IHK eine klare Bereicherung für den Wirtschaftsstandort Ostwestfalen dar. Nun gilt es, diesen positiven Schwung von 2019 zu nutzen, um die aktuellen Herausforderungen zu meistern und den Weg in eine weiter wachsende Wirtschaft zu ebnen.

Handelsreport OWL 2017

 

Ostwestfalen-Lippe verzeichnet einen neuen Rekord an Verkaufsfläche im stationären Einzelhandel. Das geht aus dem Handelsreport OWL 2017 hervor, den die Industrie- und Handelskammern Ostwestfalen zu Bielefeld und Lippe zu Detmold sowie der Handelsverband Ostwestfalen-Lippe e. V. nach 2014 zum zweiten Mal herausgegeben haben. Insgesamt gibt es aktuell in der Region 1.509 Einzelhandelsbetriebe (2014: 1.491) ab einer Größe von 500 Quadratmetern, die zusammen eine Gesamtverkaufsfläche von 2,61 Millionen Quadratmeter (2014: 2,58) ergeben. Davon entfallen allein 921.460 Quadratmeter auf das Sortiment Nahrungs- und Genussmittel (2014: 896.683). In dem Werk werden die aktuellen Strukturen und wesentlichen Kennzahlen des Einzelhandels in Ostwestfalen-Lippe aufgezeigt.

 

Nähere Informationen zum Handelsreport OWL 2017 gibt es zudem bei:

 

An der Erstellung des Handelsreport OWL 2017 hat die BBE Standort- und Kommunalberatung Münster mitgewirkt.

Eine Neuauflage des Handelsreports ist für das Jahr 2022 geplant.

 

Die IHK Ostwestfalen zu Bielefeld hat mit Zustimmung der MB-Research GmbH wichtige Kennziffern für die Region Ostwestfalen zusammengestellt.

Die Kennziffern bieten einen Überblick darüber, wie es "vor Ort" hinsichtlich Kaufkraft, Umsatz, Zentralität und Sortimentseinzelhandel im Vergleich zu anderen Kommunen des IHK-Bezirks bestellt ist. (© MB-Research, CIMA!, BBE!")

Definitionen MBR-Kennziffern

Die pdf-Dateien enthalten kurze und verständliche Definitionen der unterschiedlichen MBR-Kennziffern

Mietpreisatlas Ostwestfalen 2020

Mit dem Mietpreisatlas für Ostwestfalen folgt die Industrie- und Handelskammer der großen Nachfrage aus allen Bereichen der Wirtschaft sowie der öffentlichen Institutionen. Der Atlas bietet Firmengründern, Unternehmern, Gutachtern, Eigentümern und Mietern sowie öffentlichen Stellen Auskünfte bzw. Vergleichswerte für gewerbliche Mieten. Auf diese Weise wird der Markt für alle Akteure transparenter.

Der IHK-Mietpreisatlas für Ostwestfalen 2020 enthält Richtwerte für Geschäftslagen des Einzelhandels, Büros sowie Lager- und Produktionsräume, differenziert dargestellt für jede Kommune Ostwestfalens. Die Angaben sind als Orientierungswerte zu verstehen, da Lage und Größe sowie individuelle Ausstattung des Objektes erhebliche Abweichungen begründen können. Entsprechend ist die Einzelfallbewertung eines jeden Mietraums unerlässlich.

Bei der Ermittlung der Mietpreisspannen hat die IHK großen Wert auf ein transparentes und nachvollziehbares Verfahren gelegt. Ein dafür gebildeter Expertenarbeitskreis, bestehend aus Mitgliedern der IHK-Vollversammlung und der IHK-Ausschüsse, begleitete die Datenerhebung, Methodik und Zahlendiskussion. Darüber hinaus gilt ein Danke dem IHK-Arbeitskreis der Sachverständigen für Grundstücksbewertung, den Berichterstattern des Immobilienverbands Deutschland (IVD-West e. V.), dem Handelsverband Ostwestfalen-Lippe e. V., der Handwerkskammer Ostwestfalen-Lippe und dem Deutschen Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA) Ostwestfalen-Lippe für die Unterstützung und Kooperation bei der Erstellung.

Der Mietpreisatlas 2020 steht Ihnen als blätterbares Online-Dokument zur Verfügung, das sich per Klick auf das Deckblatt in einem neuen Fenster öffnet. Dort können Sie den Mietpreisatlas auch als PDF-Datei herunterladen.

Zwischenbericht 2022 zum IHK-Mietpreisatlas

Die Corona-Pandemie hat zu großen Unsicherheiten in Bezug auf die gewerblichen Mieten geführt. Deshalb hat die IHK Ostwestfalen aufbauend auf Experteninterviews einen Zwischenbericht erarbeitet. Dieser enthält eine Marktbetrachtung gewerblicher Mieten sowie Steckbriefe zu größeren Städten in Ostwestfalen. Außerdem werden Hinweise zu Mietanpassungen wegen staatlicher Einschränkungen im Zuge der Corona-Krise gegeben.

Der Zwischenbericht 2022 steht Ihnen als blätterbares Online-Dokument zur Verfügung.

 

Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte nach der Klassifikation der Wirtschaftszweige (WZ 2008), Stand: 30.06.2021

IHK-Standortumfrage 2021/22 - Ostwestfalen

Die Ergebnisse der Befragung sollen als Grundlage für einen konstruktiven Dialog mit Verantwortlichen aus Politik und Verwaltung dienen. Die befragten Unternehmen konnten zu 50 Faktoren aus den Themengebieten Infrastruktur, Kosten, Marktpotenzial/Region, Fachkräfte/Bildung sowie Attraktivität der Stadt insgesamt, der Stadt- und der Kreisverwaltung antworten, wie wichtig ihnen das Thema ist und wie zufrieden sie damit sind.

Die Ergebnisse der Umfrage finden Sie als Online-Ausgaben unter den folgenden Links:

Umsätze in Ostwestfalen 2021 um 6,3 Prozent zum Vorjahr gestiegen. In NRW stiegen die Gesamtumsätze im Vergleichszeitraum um 10,7 Prozent.

Januar-Dezember 2021 (Betriebe ab 50 Beschäftigte)

Jahresdaten 2020

(Betriebe ab 20 Beschäftigte)

Die Jahresdaten 2021 liegen voraussichtlich Mitte April vor.