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Paderborn, Alter Hellweg/Im Tigg: Kanalarbeiten beginnen und dauern bis vorraussichtlich Ende Mai 2022

Vollsperrung ab dem Kreuzungsbereich mit dem Alten Hellweg

Im Zuge des 4. Bauabschnittes am Alten Hellweg wird ab Dienstag, 18. Januar 2022, die in 2019 bereits vorbereitete Kanalerneuerung in der Straße „Im Tigg“ fortgeführt. Hierfür muss die Straße ab dem Kreuzungsbereich mit dem Alten Hellweg im Bereich zwischen Hausnummer 1 und Hausnummer 6 vollständig gesperrt werden. Die Arbeiten in diesem Abschnitt werden voraussichtlich bis zum 31. Mai 2022 andauern.

Der vierte Bauabschnitt am Alten Hellweg umfasst neben der Straßenerneuerung die Erneuerung der Kanalisation sowie deren Anpassung an die aktuellen hydraulischen Anforderungen. Dies schließt die Erneuerung der Kanäle im Alten Hellweg von Lanfert bis zum Kreisverkehr Fixberg, Winkelsgarten, vom Alten Hellweg bis auf Höhe Hausnummer 6b, Lanfert, im Kreuzungsbereich mit dem Alten Hellweg und Im Tigg, vom Alten Hellweg bis zum Triftweg ein. Insgesamt sind 13 Monate Bauzeit für den vierten Bauabschnitt eingeplant.

A 42: Nächtliche Vollsperrung bei Herne in Fahrtrichtung Dortmund 19.01./20.01.2022

Die Autobahn Westfalen baut Schilderbrücken in der Baustelle im Kreuz Herne auf der A42 ab und eine Ersatzbeschilderung auf. Deswegen wird die Autobahn in der Nacht von Mittwoch (19.1.) ab 20 Uhr auf Donnerstag (20.1.2022) um 5 Uhr zwischen Herne-Crange und dem Kreuz Herne in Fahrtrichtung Dortmund voll gesperrt. Zudem wird bereits ab 19 Uhr und dann ebenfalls bis 5 Uhr die Auffahrt der Anschlussstelle Herne-Crange gesperrt. Der Verkehr auf der A42 kann von 19 bis 20 Uhr noch einspurig durch den Baustellenbereich in Richtung Dortmund fahren.

Umleitungen führen ab Herne-Crange über die Bedarfsumleitungen U72 zur A43-Anschlussstelle Herne-Eickel oder über die U75 zur Anschlussstelle Herne-Baukau. Die Bauarbeiten sind Teil des sechsstreifigen Ausbaus der A43 zwischen Marl und Witten. Im Kreuz Herne muss für den Bau des neuen Kreuzes die A42 um bis zu 60 Zentimeter abgesenkt werden. Die Sperrung ist notwendig, um diese Absenkung vorzubereiten.

A 2: Wildbedingte Rodungsarbeiten in der Anschlussstelle Vlotho-West am 19.01.2022

Am Mittwoch (19.1.) muss die Anschlussstelle Vlotho-West in Fahrtrichtung Hannover von 9 bis 15 Uhr gesperrt werden. Eine Umleitung erfolgt über die vorherige Anschlussstelle Herford-Ost. Gegen Ende der Woche wird die Maßnahme abgeschlossen.Die Autobahn Westfalen muss im Sinne der Verkehrssicherheit ein kleines Waldstück in der A2-Anschlussstelle Vlotho-West roden. Hier gibt es regelmäßig Spuren von Wildschweinen, die bei einem Wildwechsel auf der Autobahn schwere Unfälle verursachen können. An der Stelle des Wäldchens südlich der A2 im inneren Teil der Anschlussstelle wird anschließend Saatgut ausgebracht und eine Wiese für Insekten entstehen. Im nördlichen Teil der A2 werden die Pflanzen „auf den Stock gesetzt“, also bis auf wenige Triebe zurückgeschnitten.Bei Unfällen mit einem Wildschwein mit etwa 180 Kilogramm Gewicht entstehen bereits bei einer Geschwindigkeit von 80 km/h erhebliche Schäden am Fahrzeug. Je schneller das Fahrzeug, desto größter die Schäden und umso höher die Gefahr, dass sich Fahrzeuginsassen schwer verletzen. Um dies zu vermeiden, sind die Rodungsarbeiten erforderlich.

Paderborn: Neue Busspur an der ZOH wird in Betrieb genommen - Haltestelle „Westerntor“ wird ab 17. Januar verlegt voraussichtlich bis Sommer 2022

Die Stadt Paderborn teilt mit: Der Neubau der Zentralen Omnibus Haltestelle (ZOH) an der Westernmauer schreitet voran: Die Arbeiten an der westlichen Hälfte der neuen ZOH (an der Friedrichstraße) sind fast abgeschlossen, so dass am Montag, 17. Januar, die Arbeiten im Bereich der alten Haltestelle „Westerntor“ beginnen können. Aus diesem Grund wird die Haltestelle „Westerntor“ ab 17. Januar rund 100 Meter in Richtung Neuhäuser Tor an die neue Busspur der ZOH verlegt.

Die fahr-mit-Busse des Regionalverkehrs, die bisher auf der Spur 2 am Westerntor hielten, werden ab dem 17. Januar 2022 an der neuen Haltestelle „Westernmauer“, Steig A3 halten. Dabei handelt es sich hauptsächlich um den WestfalenSchnellbus S40 nach Rheda-Wiedenbrück über Delbrück sowie die Regionalbusse R41 und R45 nach Sudhagen bzw. Delbrück. Des Weiteren nutzen dann auch die Schulbusse des Regionalverkehrs, die den inneren Ring bedienen, diesen Bussteig.

Von der Verlegung betroffen sind auch die Linien 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 11, 28 und 68 des PaderSprinter. Da von der zentralen Haltestelle zukünftig besonders viele Busse abfahren werden, verteilt der PaderSprinter dort die Buslinien auf verschiedene Bussteige. Ab dem 17. Januar 2022 bedeutet das für die Fahrgäste des PaderSprinter, dass die Linien 5 (Fahrtrichtung Ingolstädter Weg), 6 (Fahrtrichtung Springbach Höfe), 8 (Fahrtrichtung Neuenbeken), 28 (Fahrtrichtung Kaukenberg) und 68 (Fahrtrichtung Schöne Aussicht) an der neuen Haltestelle „Westerntor“ von Bussteig A1 starten werden. Die Linien 2 (Fahrtrichtung Marienloh), 3 (Fahrtrichtung Lemgoer Straße), 4 (Fahrtrichtung Dahl) und 7 (Fahrtrichtung Friedhof auf dem Dören) halten am neuen Bussteig A2. Die Linien 1 (Fahrtrichtung Sennelager), 9 (Fahrtrichtung Kaukenberg) und 11 (Fahrtrichtung Thuner Siedlung) fahren vom Bussteig A3 los. Schilder vor Ort weisen auf die neuen Bussteige hin. Die richtigen Abfahrtzeiten finden Fahrgäste weiterhin über die elektronische Fahrplanauskunft des PaderSprinter in der Fahrplan-App oder auf der Homepage unter www.padersprinter.de. Die neuen Bussteige A1, A2 und A3 werden allerdings zunächst nicht in der Fahrplanauskunft enthalten sein. Dort wird erst einmal weiterhin die Haltestelle „Westerntor“ beauskunftet.

Die neue Haltestelle erreichen zu Fuß Gehende vom Westerntor kommend über die Westernstraße und die Westernmauer in Richtung Alte Torgasse. Von der neuen ZOH aus gelangen zu Fuß Gehende über diesen Weg auch in Richtung Innenstadt. Darüber hinaus führt der Weg über die Marienstraße und die Königsstraße von der ZOH in Richtung Westernstraße. Die Wegführung ist vor Ort entsprechend ausgeschildert.

Die Arbeiten im Bereich der alten Haltestelle „Westerntor“ dauern voraussichtlich bis zum Sommer 2022. Die Arbeiten an der ZOH auf der Seite der Westernmauer sollen damit abgeschlossen werden. Einzelne Stellen im Bereich der Baustellenfläche für den Neubau des PaderSprinter-Gebäudes sowie im Bereich des Trafo-Containers von Westfalen Weser Netz werden derzeit fertiggestellt. Im Sommer 2022 wird dann der zweite Bauabschnitt auf der gegenüberliegenden Seite der Friedrichstraße beginnen.

Die Westernmauer zwischen Marienstraße und Alter Torgasse ist weiterhin nur für Anliegende von der Marienstraße aus befahrbar. Die Ausfahrt erfolgt über die Alte Torgasse. Die Erreichbarkeit der Grundstücke für Anliegende während der Bauzeit ist sichergestellt. Kurzzeitige Ausnahmen sind möglich, in diesem Fall werden Anwohnende vorab informiert. Das Parken in der Westernmauer zwischen Alter Torgasse und Marienstraße ist während der kompletten Bauzeit nicht möglich. Die Tiefgarage ist ebenso wie die Marienstraße nur aus Fahrtrichtung Westerntor kommend erreichbar. Ab voraussichtlich Sommer 2022 soll auch wieder ein Linksabbiegen von der Friedrichstraße in die Alte Torgasse möglich sein. Im Bereich der Friedrichstraße entfallen weiterhin zwei Fahrspuren, so dass auf der Friedrichstraße für jede Fahrtrichtung nur noch eine Spur verbleibt.
Für den Fuß- und Radverkehr ist die Westernmauer komplett gesperrt. Zu Fuß Gehende können vom Westerntor oder vom Neuhäuser Tor kommend auf den gegenüberliegenden Gehweg an der Friedrichstraße ausweichen. Die Querung für zu Fuß Gehende über die Friedrichstraße auf Höhe der Marienstraße ist auf Höhe Heckergasse verlegt, somit sind signalgesicherte Querungsmöglichkeiten für zu Fuß Gehende nur noch am Westerntor und an der Heckergasse möglich. Radfahrende werden über Heckergasse, Fürstenbergstraße und Herz-Jesu-Kirchplatz geführt. Alle Umleitungen sind vor Ort beschildert.

A 33: Sanierung bei Paderborn-Zentrum abgeschlossen – nächste Bauphase beginnt

Die Autobahn Westfalen schließt die Bauarbeiten bei Paderborn-Zentrum in der kommenden Woche ab und gibt ab Mittwoch (1.12.) einen zweiten Fahrstreifen in Fahrtrichtung Bielefeld frei. Zudem wird die Anschlussstelle Paderborn-Zentrum wieder komplett für den Verkehr geöffnet. Die aktuell laufenden Vorbereitungen für den folgenden Bauabschnitt nördlich des aktuellen Baufeldes erfordern allerdings noch bis voraussichtlich Sonntag (5.12.) eine Einstreifigkeit in Fahrtrichtung Brilon.

In den vergangenen Monaten wurde bei Paderborn-Zentrum in beiden Fahrtrichtungen die komplette Fahrbahn zunächst abgefräst und dann bis auf die Deckschicht erneuert. Diese wird im Herbst 2022 an zwei Wochenenden auf der gesamten Strecke zwischen Paderborn-Zentrum und Paderborn-Schloß Neuhaus eingebaut. Des Weiteren hat die Autobahn Westfalen neue Schutzplanken installiert, zwei Schilderbrücken ersetzt und die Entwässerungsanlagen überprüft und gereinigt.

Sobald die Vorarbeiten für den kommenden Bauabschnitt abgeschlossen sind, stehen den Verkehrsteilnehmern bei Paderborn-Zentrum wieder zwei Fahrstreifen je Richtung zur Verfügung und die Autobahn Westfalen setzt die Sanierungsarbeiten zwischen Paderborn-Zentrum und Paderborn-Schloß Neuhaus ohne Unterbrechung fort. Für den Verkehr stehen dann auf einem drei Kilometer langen Abschnitt jeweils zwei verengte Fahrstreifen in jede Fahrtrichtung zur Verfügung. Im Bereich der Anschlussstelle Paderborn-Elsen beträgt die erlaubte Höchstgeschwindigkeit in Fahrtrichtung Bielefeld aufgrund einer verkürzten Auf- und Ausfahrt 60 km/h. Zudem ist die Anschlussstelle Paderborn-Elsen in Fahrtrichtung Brilon voraussichtlich bis Mitte März 2022 gesperrt. Verkehrsteilnehmer, die in Paderborn-Elsen auf die A33 in Richtung Brilon auffahren wollen, folgen den blauen Bedarfsumleitungsschildern mit der Nummer U72 bis zur Auffahrt Paderborn-Zentrum. Die Umleitung von der Autobahn nach Paderborn-Elsen erfolgt über die Schilder mit der Nummer U70 über Paderborn-Schloß Neuhaus.

Zwischen Paderborn-Sennelager und Paderborn-Schloß Neuhaus muss zudem kurzfristig eine defekte Entwässerungsrinne repariert werden. Dafür wird in Fahrtrichtung Brilon von Montag (29.11.) bis voraussichtlich Freitag (10.12.) ein Fahrstreifen auf einer Länge von 900 Metern gesperrt. Für den Verkehr steht dann noch ein Fahrstreifen mit einer Restbreite von 3,25 Meter zur Verfügung. Die erlaubte Geschwindigkeit beträgt in diesem Bereich 80 Stundenkilometer.

A 33: Verkürzte Auf- und Ausfahrt in der Anschlussstelle Paderborn-Elsen – Paderborn-Zentrum im Zeitplan

Die Autobahn Westfalen erneuert auf der A33 zwischen Paderborn-Zentrum und Paderborn Schloß-Neuhaus die Fahrbahn und tauscht Schutzplanken aus. Von den vorbereitenden Arbeiten für den nächsten Bauabschnitt, der Anfang Dezember starten soll, ist nun in Fahrtrichtung Bielefeld auch die Anschlussstelle Paderborn-Elsen betroffen. Hier steht Verkehrsteilnehmern ab sofort lediglich eine verkürzte Auf- und Ausfahrt zur Verfügung. Zudem sind beide Fahrstreifen bis kurz vor Paderborn Schloß-Neuhaus nach außen verschwenkt. Dadurch weist die Überholspur lediglich eine Restbreite von 2,60 Meter auf. Die Arbeiten auf Höhe der Anschlussstelle Paderborn-Zentrum kommen indes wie geplant voran und sollen bis Ende November abgeschlossen werden. Derzeit steht dem Verkehr in diesem Bereich lediglich ein Fahrstreifen je Richtung zur Verfügung.

Bielefeld: Kurt-Schumacher-Straße Einbahnstraße bis Mai 2022

Ab dem 8. November ist die Kurt-Schumacher- Straße zwischen der Stapenhorststraße und der Graf-von-Stauffenberg-Straße eine Einbahnstraße. Die Fahrtrichtung von der Stapenhorststraße zur Universität wird für den Zeitraum der Arbeiten zwischen der Stapenhorststraße und der Graf-von-Stauffenberg- Straße voll gesperrt. Voraussichtlich im Mai 2022 wird dieser Bauabschnitt, der die gesamte Fahrspur der Kurt-Schumacher-Straße umfasst, abgeschlossen sein. Im Jahr 2023 folgt dann die Verlegung der Leerrohre in der Stapenhorststraße.

A 33: Vorbereitende Arbeiten für die nächste Bauphase zwischen Paderborn und PB-Schloß Neuhaus

Die Autobahn Westfalen saniert auf der A33 zwischen den Anschlussstellen Paderborn-Zentrum und Paderborn-Schloß Neuhaus die Fahrbahn. Ende November beginnt nördlich des aktuellen Baufelds bei Paderborn-Zentrum die nächste Bauphase mit einer 4+0-Verkehrsführung. Im Bereich des neuen Baufelds fließt nach Abschluss der Arbeiten bei Paderborn-Zentrum der Verkehr dann auf jeweils zwei Spuren pro Fahrtrichtung über die Richtungsfahrbahn Bielefeld. Für vorbereitende Maßnahmen verschwenkt die Autobahn Westfalen die zwei Spuren in Fahrtrichtung Bielefeld bereits ab Donnerstag, 14.10., nach außen. Dann sind diese auf 2,60 Meter beziehungsweise 3,25 Meter verengt und es herrscht ein Tempolimit von 80 km/h. Die Aus- und Auffahrt Paderborn-Elsen ist zudem für die Dauer der Arbeiten verkürzt.

A33: Verkehrsumlegung und Änderung der Sperrungen bei Paderborn-Zentrum

Die Autobahn Westfalen hat bei der Sanierung der A33 zwischen den Anschlussstellen Paderborn-Zentrum und Paderborn-Schloß Neuhaus einen weiteren Meilenstein erreicht und geht in die nächste Bauphase über. Die Erneuerung der Richtungsfahrbahn Brilon ist auf 1,4 Kilometern Länge fertiggestellt, weshalb der gesamte Verkehr mit jeweils einer Fahrspur pro Richtung zwischen Montag (20.9.) und Freitag (24.9.) von der bislang benutzten Richtungsfahrbahn Bielefeld auf die neue Richtungsfahrbahn Brilon umgelegt wird. Danach beginnen die Arbeiten an der Richtungsfahrbahn Bielefeld zwischen Paderborn-Zentrum und -Elsen.

Damit ist die Anschlussstelle Paderborn-Zentrum/Salzkotten ab dem 24.9. in Fahrtrichtung Brilon wieder komplett geöffnet. Dafür ist in Fahrtrichtung Bielefeld nur noch die Abfahrt in Richtung Paderborn-Zentrum geöffnet, die Auffahrt in Richtung Bielefeld sowie die Verbindungen aus und in Richtung Salzkotten sind für etwa acht Wochen gesperrt.

Die Verkehrsteilnehmer fahren auf dem erneuerten Stück der A33 zunächst auf der Binderschicht. Diese ist deutlich rauer als eine gewohnte Asphaltschicht. Erst wenn beide Richtungsfahrbahnen auf den gesamten 4,1 Kilometern zwischen Paderborn-Zentrum und -Schloß Neuhaus in etwa einem Jahr komplett erneuert sind, wird der offenporige Asphalt eingebaut.

Unwetterfolgen in NRW - Sperrungen von Bundes- und Landesstraßen

Nach den starken Regenfällen durch Tief Bernd Mitte Juli kommt es nach wie vor in vielen Teilen von NRW zu Sperrungen auf Bundes- und Landesstraßen.
Aktuelle Informationen, vor allem zu Sperrungen, finden Sie ab sofort auf der Seite www.strassen.nrw.de/de/presse/hochwasser-in-nrw.html

Straßen.NRW will diese Seite fortan so aktuellwie möglich halten. Die Sachstände in den einzelnen Regionen können in ihrer Aktualität voneinander abweichen.

A43: Keine LKW mehr bis Mitte 2025 - Brücke über den Rhein-Herne-Kanal zwischen Recklinghausen-Hochlarmark und Herne bekommt Schranke

Über die beschädigte A43-Brücke über den Rhein-Herne-Kanal werden keine Lkw mehr fahren können. Das haben nach Angaben der Autobahn Westfalen die Überprüfungen der vergangenen Wochen ergeben. Konsequenz: Bis November 2021 soll eine neue Schrankenanlage in beiden Richtungen dafür sorgen, dass keine Fahrzeuge, die schwerer als 3,5 Tonnen sind, die Brücke passieren. Während der Einschränkungen wird die neue Brücke gebaut. Das war im Rahmen des sechsstreifigen Ausbaus der Autobahn ohnehin geplant. „Wir haben das aber jetzt beschleunigt, damit Lkw so schnell wie möglich wieder den Rhein-Herne-Kanal queren können. Wir wollen die neue Brücke 2027 fertig haben und damit ein Jahr früher als in der Ursprungsplanung“, betont Elfriede Sauerwein-Braksiek, Direktorin der Autobahn Westfalen: „Aus diesem Grund werden wir auch sehr kurze Baufristen vereinbaren und Vertragsstrafen verhängen, wenn Termine nicht eingehalten werden. Die A43 ist eine der wichtigsten Autobahnen in der Region.“
 
Bußgeld droht
Die Schrankenanlage kostet rund zehn Millionen Euro. Wer rechtswidrig die Schranke durchbricht, muss mit einem Bußgeld rechnen. Die Brücke ist bereits seit Anfang April für Lkw gesperrt, wird aber aktuell noch täglich von zahlreichen LKW genutzt. Der Schwerverkehr muss damit weiterhin die Umleitungen über die Autobahnen A2, A42 und A45 beziehungsweise über die A1 in Kauf nehmen.
Die Schrankenanlage misst automatisch das Gewicht. Wenn ein Fahrzeug zu schwer ist, geht die Schranke runter, die Daten des Fahrers werden aufgenommen und das Fahrzeug wird über eine Abfahrtsspur abgeleitet. Danach wird die Schranke wieder geöffnet. Die Schrankenanlage wird rund um die Uhr mit Personal besetzt sein. Die Sperrung der A43 wird durch die Autobahn Westfalen weiträumig ausgeschildert. Im Süden soll die Schrankenanlage zwischen Herne-Eickel und derm Kreuz Herne stehen, im Norden zwischen dem Kreuz Recklinghausen und Recklinghausen-Hochlarmark.
 
PKW können während der Bauarbeiten passieren
„Wir beginnen nach den aktuellen Planungen nächstes Jahr mit der neuen Brücke und wollen nach fünf Jahren komplett fertig sein“, sagt Carola Ziebs, zuständige Projektgruppenleiterin. Zurzeit werden noch zwei Varianten intensiv untersucht. Klar ist, dass der Pkw-Verkehr auf vier Fahrspuren weiterlaufen wird. Aber ob das auf einer Behelfsbrücke sein wird oder auf einer Hälfte der alten Brücke, ist noch unklar. Sollte die alte Brücke genutzt werden, muss sie zusätzlich verstärkt werden. „Die Lkw können aber Mitte 2025 wieder über den Rhein-Herne-Kanal gelangen, wenn wir nämlich das erste neue Bauwerk fertiggestellt haben“, so Ziebs.
 
Brücke von 1965
Die betroffene Emschertalbrücke ist ein Brückenzug aus drei Bauwerken, die über den Rhein-Herne-Kanal, die Emscher und eine Bahnlinie führen. An der südlichen Brücke über den Kanal ist bei einer Überprüfung im Frühjahr festgestellt worden, dass Schäden am Bauwerk vorhanden sind und damit die Tragfähigkeit des Bauwerks eingeschränkt ist. Die Brücke über den Rhein-Herne-Kanal stammt aus dem Jahr 1965.
Rund 100.000 Fahrzeuge nutzen täglich die A43 in diesem Bereich, der Schwerlastanteil beträgt 11 Prozent.

Infos zum Bielefelder Jahnplatz

Weitere Links: Informationen zu Baustellen in Ostwestfalen

Stau, stockender Verkehr und Vollsperrungen durch Baustellen - täglich werden im Radio neue Verkehrsbehinderungen genannt. Dabei sind nicht nur die Autofahrer von aufgerissenen Straßen und dröhnenden Presslufthämmern gestresst, auch für die betroffenen Einzelhändler und Dienstleister kosten die Baustellen Nerven und Geld.

Die Baustellen werden zukünftig nicht weniger werden, da sich der Zustand der Straßen und Brücken in den vergangenen Jahren dramatisch verschlechtert hat. Es besteht großer Nachholbedarf im Bereich der Erhaltung der Straßen z. B. durch Sanierung der Fahrbahndecken.

Die Lage verschlimmert sich noch, wenn die Städte sich die Erneuerung der maroden Kanalisation oder umfassende verkehrliche und gestalterische Entwicklungsmaßnahmen vornehmen und dazu viele Straßenaufbrüche planen. Hinzu kommen weitere Beeinträchtigungen des Verkehrsflusses durch Großbauvorhaben und den Austausch von Verschleißteilen z. B. an den Brücken. Die Maßnahmen stellen Anwohner wie Gewerbetreibende vor erhebliche Herausforderungen.

Einkaufsvergnügen sieht anders aus, denn die Bauarbeiten bringen in der Regel Lärm, Stau und sonstige Unannehmlichkeiten mit sich. Durch die Sperrung von Straßen und den Wegfall von Parkplätzen wird zudem häufig die Erreichbarkeit von Unternehmen für deren Kunden, Gäste und Lieferanten erschwert. Die Kunden kommen seltener oder bleiben komplett weg. Die Folge: Aufgrund der reduzierten Einkäufe gehen die Umsätze während der Bauzeit zurück. Nicht jeder Händler kann das monatelang durchhalten. Ganz ohne Beeinträchtigungen und vorübergehende verkehrliche Einschränkungen ist Straßenbau jedoch nicht zu realisieren. Sicherlich können aber ein gutes Baustellenmanagement und ein Baustellen-marketing helfen, sie zu minimieren. Besonders wichtig ist dabei eine frühzeitige transparente Informationspolitik des Bauherrn für die Bürger, Anlieger und Straßennutzer.

Außerdem sollte im Interesse eines besseren Verkehrsflusses darauf geachtet werden, Alternativrouten nicht zeitgleich mit der Hauptstrecke zu sperren. Um die Bauzeit zu verkürzen, könnte ferner in zwei Schichten und samstags gearbeitet werden.
Die Akzeptanz der Sanierungsmaßnahmen, die am Ende allen Bürgern zugutekommen und die Qualität der Infrastruktur verbessern, würde dadurch sicherlich erhöht.

Mit unserem Baustellenportal möchten auch wir unseren Beitrag leisten. Entsprechende Verlinkungen informieren über die aktuelle Verkehrslage und Baustellen in Ostwestfalen. Bei wichtigen Großbaustellen organisiert die IHK spezielle Informationsveranstaltungen für die betroffenen Unternehmen. Mehr Informationen zu diesen Veranstaltungen erhalten Sie im Download in der rechten Spalte.

Folgende Portale geben Auskunft über wichtige Baustellentätigkeiten:

Bundesanstalt für Straßenwesen

Die Autobahn GmbH des Bundes


Straßen.NRW


In der Region geben unter anderem folgende Portale Auskunft über wichtige Baustellentätigkeiten:

Bielefeld

Gütersloh

Herford

Minden-Lübbecke

Paderborn


Auskünfte zu allgemeinen Verkehrsmeldungen in Ostwestfalen finden Sie hier: