Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu Bielefeld


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Handel

Der Handel ist eine bedeutende Triebfeder der regionalen Wirtschaft Ostwestfalens. Über 32.000 der insgesamt über 111.000 Mitgliedsunternehmen der IHK Ostwestfalen sind Handelsunternehmen in den Bereichen Einzel- und Großhandel oder Handelsvertretung. Mit 102.000 Beschäftigten ist der Handel ein wichtiger Arbeitgeber. Die IHK unterstützt die Handelsunternehmen mit vielfältigen Maßnahmen.

Als Sprachrohr für die Handelsunternehmen der Region fungiert der IHK-Handelsausschuss mit seinen 43 Unternehmensvertretern.

"Digitalisierungsatlas Handel“ und „Handelsszenarien NRW 2030“

Das IFH Köln hat im Auftrag des Wirtschaftsministeriums NRW zwei Studien erstellt, die sich mit der Zukunft des Einzelhandels beschäftigen:

Der "Digitalisierungsatlas Handel“ für NRW bietet eine praktische Übersicht von funktionierenden Einzelhandelskonzepten für unterschiedliche Zielgruppen. 

In der zweiten Studie "Handelsszenarien NRW 2030" wird der Blick in die Zukunft gewagt. Wie könnte sich der Handel in den nächsten Jahren entwickeln? In denkbaren Zukunftsszenarien werden für die Handelslandschaft NRWs Handlungsempfehlungen aufgezeigt.

Die Studien liegen zum Download bereit:

Digitalisierungsatlas Handel – Strategien für die digitale Transformation

Handelsszenarien NRW 2030

 

"Die dritte Dimension des Einzelhandels"

Der Handel ist das „Herz der Stadt“. Neben der Versorgung der Bevölkerung, ist er auch Arbeitgeber und sichert eine Vielzahl an Ausbildungsplätzen. Zusätzlich übernimmt der Einzelhandel aber auch soziale Verantwortung und trägt dadurch zu einem attraktiven Standort bei. Diese Leistung wird oft übersehen.

Die IHK NRW - der Zusammenschluss der 16 Industrie- und Handelskammern in Nordrhein-Westfalen hat in Kooperation mit dem Ministerium für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand in der  Pilotstudie „Handel³ - Die dritte Dimension des Einzelhandels“ den Beitrag des Einzelhandels für das Gemeinwohl erstmalig untersucht.

NRW-weit wurden in 16 unterschiedlich großen Modellstädten Einzelhändler schriftlich befragt. Außerdem gab es persönliche Interviews mit Händlern, Spenden- und Sponsoring-Empfängern vor Ort und über 1.000 Verbraucherbefragungen. Hinterfragt wurden das finanzielle und ehrenamtliche Engagement sowie Sachleistungen. Die Studie finden Sie hier.

Die dritte Dimension des Einzelhandels

Zum dritten Mal wurde in Bielefeld die bundesweite Passantenbefragung "Vitale Innenstädte" durchgeführt. Zusammen mit dem Handelsverband Ostwestfalen-Lippe e.V. und Bielefeld Marketing hat die IHK Ostwestfalen zu Bielefeld über 450 Interviews in der Bielefelder Innenstadt geführt und dabei u.a. nach der Attraktivität, der Erreichbarkeit und dem Warenangebot der Innenstadt gefragt.

Die einzelnen Ergebnisse finden Sie hier.​​​​​​​

 

Wer im Internet mit seinem Unternehmen präsent ist und dort Informationsdienste, Waren oder Dienstleistungen anbietet, muss eine Vielzahl von rechtlichen Vorschriften beachten. Andernfalls besteht die Gefahr, dass ein Unternehmer für ihn rechtlich nachteilige Handlungen vornimmt oder sogar abgemahnt werden kann.

Grundinformationen zum Internetrecht enthalten unsere Merkblätter.

Ostwestfalen-Lippe verzeichnet einen neuen Rekord an Verkaufsfläche im stationären Einzelhandel. Das geht aus dem Handelsreport OWL 2017 hervor, den die Industrie- und Handelskammern Ostwestfalen zu Bielefeld und Lippe zu Detmold sowie der Handelsverband Ostwestfalen-Lippe e. V. jetzt nach 2014 zum zweiten Mal herausgegeben haben. Insgesamt gibt es aktuell in der Region 1.509 Einzelhandelsbetriebe (2014: 1.491) ab einer Größe von 500 Quadratmetern, die zusammen eine Gesamtverkaufsfläche von 2,61 Millionen Quadratmeter (2014: 2,58) ergeben. Davon entfallen allein 921.460 Quadratmeter auf das Sortiment Nahrungs- und Genussmittel (2014: 896.683). In dem Werk werden die aktuellen Strukturen und wesentlichen Kennzahlen des Einzelhandels in Ostwestfalen-Lippe aufgezeigt.

Der Leitfaden "Go Online" bietet konkrete Hilfestellungen für die Händler und gibt Antworten auf die folgenden Fragen. Wie realisiert man einen Internetauftritt? Wie installiert man einen Onlineshop? Wie umgeht man rechtliche Stolperfallen im Internet?

Der E-Commerce-Leitfaden von IHK NRW bietet Hilfestellung bei der rasanten Entwicklung des E-Commerce. Anbieter, die über einen Onlineshop nachdenken, bekommen einen Überblick, welche Möglichkeiten sich bieten. Der Leitfaden gibt aber auch Anregungen für die Gestaltung der Internetseite sowie Tipps für den Umgang mit den sozialen Medien.

Der Ratgeber steht Ihnen als Download zur Verfügung.

Mit dem handelspolitischen Positionspapier "Handelsstandort Ostwestfalen stärken!" stellt die IHK Ostwestfalen sechs Thesen und zehn Forderungen zum Einzelhandel in der Region vor. Bei der Ausarbeitung berücksichtigte der Arbeitskreis des IHK-Handelsausschusses alle handelsrelevanten Einflussfaktoren. Vor allem der Ausbau des Online-Handels und der demografische Wandel beeinflussen den Strukturwandel und verändern die traditionellen Handelsstrukturen.

Das Positionspapier wurde aufgrund der beschleunigten Veränderungen im Handel etwa durch Shopping-Center, Factory-Outlet-Center und Online-Handel sowie durch neue landesplanerische Regelungen in NRW seit dem Jahr 2013 notwendig. Weitere Informationen zum Positionspapier finden Sie im Bereich "IHK-Positionen zur Standortpolitik".

Das Positionspapier steht Ihnen als Download zur Verfügung.

Das Informationsblatt enthält Informationen zu den steuerlichen Anforderungen an Registrierkassen und erläutert die neuen Vorgaben zur Belegausgabe und der Verwendung einer zertifizierten Sicherheitseinrichtung (tSE). 

Bei Betriebsprüfungen legen die Finanzbehörden verstärkt ihren Fokus auf Registrierkassen bzw. Kassensysteme und überprüfen genau die Ordnungsmäßigkeit der Kassenführung, insbesondere bei bargeldintensiven Betrieben wie z. B. Gaststätten und Einzelhandel. Leider schließt das Gros der Kassenprüfungen mit Beanstandungen ab. Das führt in der Regel zu Hinzuschätzungen. Sie können eine Höhe von 10 % des Jahresumsatzes plus Sicherheitszuschlag erreichen. Im schlimmsten Fall kann es zur Einleitung eines Strafverfahrens kommen. Die Anforderungen an eine ordnungsgemäße Kassenführung haben sich insbesondere seit 2018 erheblich verschärft. Grund dafür sind verschiedene Vorschriften, wie z. B. die sogenannte Kassenrichtlinie, das Kassengesetz und weitere Verordnungen. Wichtig sind vor allem folgende Vorgaben:

Ab dem 1. Januar 2020 müssen grundsätzlich alle Kassen mit einer sog. zertifizierten elektronischen Sicherheitseinrichtung (tSE) ausgestattet werden.  Unternehmen haben durch eine sog. Nichtaufgriffsregelung bis zum 30.09.2020 ausreichend Zeit zur Anschaffung bzw. zur Implementierung einer tSE. Ab dem 1. Januar 2020 gilt eine Belegausgabepflicht für elektronische Kassen. Sie verpflichtet die Unternehmen zur sofortigen Ausstellung eines Kassenbons. Hierdurch wird die seit 2018 nunmehr gesetzlich geregelte Einzelaufzeichnungspflicht ergänzt: Jeder Verkaufsvorgang muss detailliert im elektronischen System aufgezeichnet – ein sogenannter Z-Bon reicht nicht aus!

2018 wurde auch die sog. Kassennachschau eingeführt. Prüfer der Finanzverwaltung dürfen unangekündigt die Kassenbuchführung überprüfen und Zugriff auf die Kasse verlangen. Erforderlich ist außerdem eine Verfahrensdokumentation. Diese muss auch die Organisationsunterlagen zum eingesetzten Kassensystem, wie z. B. Kassenfabrikat, Seriennummer, Einsatzzeiten, Programmieranleitungen etc. enthalten.

Wegen der besonderen Relevanz insbesondere bei bargeldintensiven Unternehmen wurden die wichtigsten Grundlagen einer ordnungsgemäßen Kassenführung sowohl bei elektronischen Kassen(systemen) als auch bei offenen Ladenkassen umfassend und praxisnah erläutert und mit den entsprechenden Quellenangaben (Links) versehen.

Das Infoblatt steht Ihnen als Download zur Verfügung.

Ausbildung Kaufmann/frau im E-Commerce

Dieser  Ausbildungsberuf ist neu. Im Mittelpunkt stehen die digitalen Infrastrukturen des Onlinevertriebs, sowie deren technischen und rechtlichen Entwicklungen. Es geht um das Verständnis für das entsprechende Geschäftsmodell und den Unterschied zwischen Multichannel- und reinen Onlinehändlern. Weitere wichtige Punkte in der Ausbildung sind  Einkauf, Marketing, Logistik und IT und wie diese zueinander stehen.