Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu Bielefeld


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Ukrainekrieg, Rohstoffpreise und Inflation hemmen Aufschwung

IHK-Konjunkturumfrage

Die IHK bietet Ihren Mitgliedsunternehmen die Möglichkeit, jederzeit auf Informationen über die konjunkturelle Lage und Entwicklung in der Region zurück zu greifen. Eine der zentralen Aufgaben der IHK ist die Beobachtung der regionalen Wirtschaftsentwicklung. Bei der Wahrnehmung dieser Aufgabe bauen wir auf den Sachverstand unserer Mitgliedsunternehmen und befragen sie zweimal im Jahr (Frühjahr und Herbst) zur momentanen wirtschaftlichen Lage und zu zukünftigen Erwartungen.

Die Ergebnisse für die Wirtschaftsregion Ostwestfalen fließen in den Konjunkturbericht des DIHK ein, der auch vom Sachverständigenrat berücksichtigt wird.

Eine kurze Zusammenfassung der Ergebnisse der aktuellen Konjunkturumfrage finden Sie im nachfolgenden Text.

Die detaillierten Ergebnisse der IHK-Konjunkturumfragen für die Bereiche Industrie, Handel und Dienstleistung haben wir graphisch aufbereitet. Diese finden Sie im Downloadbereich als pdf-Dokument.

IHK-Konjunkturbericht Frühjahr 2022

Während die Vorumfrage im Herbst 2021 noch unter dem Eindruck einer wirtschaftlichen Erholung nach Ende des zweiten Lockdowns stand, prägen nun die Folgen des Ukrainekriegs, anhaltende Lieferengpässe, die Omikron-Welle sowie die Sorge um strukturelle Risiken wie steigende Energie- und Rohstoffpreise oder der Personalmangel die aktuelle Situation. Insbesondere die Erwartungen für die kommenden 12 Monate haben sich eingetrübt. Der Anteil der Optimisten, die eine bessere Geschäftslage erwarten, ist von 39 Prozent im Herbst auf 27 Prozent zum Frühjahr gesunken. In der Industrie wird die momentane Geschäftslage überwiegend gut bewertet. Große Unterschiede zeigen sich hingegen bei den Dienstleistern. In Gast- und Reisegewerbe sieht die aktuelle Lage weiter trüb aus. Die überwiegend unternehmensnahen Dienstleister beurteilen ihre aktuelle Geschäftslage aber mehrheitlich positiv. Im Handel fällt die Lagebewertung weniger negativ aus als etwa im Gastgewerbe. Aber der Saldo aus positiven und negativen Einschätzungen hat sich im Handel trotzdem verschlechtert, von 29 auf 17 Punkte. Im Einzelhandel sind auch die Erwartungen wieder unter die Nulllinie gerutscht. Die während des Befragungszeitraums vorhandenen Unsicherheiten um Öffnungsperspektiven für den Einzelhandel schlagen hier durch. Trotz der Lieferengpässe bei Vorprodukten und der Preisrallye bei Energie und Rohstoffen, blickt die Industrie nach wie vor positiv in die Zukunft. 34 Prozent erwarten eine Besserung ihrer Geschäftslage, sechs Prozent eine Verschlechterung. An der Frühjahrsumfrage der IHK beteiligten sich insgesamt 2.002 Unternehmen mit 146.937 Beschäftigten.