Iran

Der Iran, ein gebirgiges Land, ist einer der größten Staaten am Golf. Er hat mit zehn Nachbarländern gemeinsame Grenzen. Eine kurze Küstenlinie grenzt im Norden an das Kaspische Meer, während die viel längere Südküste am Persischen Golf liegt.

Iran: Unternehmerreise Februar 2017 - Teheran, Tabriz und Isfahan

Erhalten Sie vom 24. Februar bis 2. März 2017 vertiefende Einblicke in den iranischen Markt, entdecken Sie Zusammenhänge und Strukturen. Auf dem Programm der Reise stehen unter anderem Briefings zu den wirtschaftlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen, Unternehmens- und Projektbesuche, Gespräche mit politischen Entscheidungsträgern, Networking-Veranstaltungen und B2B-Gespräche.

Interessant ist die Reise insbesondere für Unternehmen aus den Bereichen Maschinen- und Anlagenbau, Metallverarbeitung, Elektroindustrie, Zulieferung für die Öl- und Gasindustrie, Infrastruktur, Bergbautechnik, Bauzulieferung, Wasserentsorgung, -versorgung und -einsparung, Automobilzulieferung, Lebensmittelverarbeitung, Medizintechnik, Pharmaindustrie sowie Solar- und Windenergie.

Parallel zur Unternehmerreise findet das zweitägige Symposium „Wassertechnologien NRW – Iran“ statt mit Fachgesprächen, Workshops, Vorstellungen von Projektvorhaben im Iran sowie einer Informations- und Kontaktbörse.

Die Reise wird vom Ministerium für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk des Landes NRW gefördert.

Das Programm - Download

Sachstand Iran-Sanktionen

Das US Department of the Treasury hat Ende 2016 bezüglich der Snap Back Regelung und der General License J-1 seine FAQ aktualisiert. Insbesondere wird für den Fall eines Snap Back klargestellt, dass es keine rückwirkenden Sanktionen für nach dem Joint Comprehensive Plan of Action (JCPOA) erlaubte Handlungen geben wird. Unternehmen können nach einem eventuellen Snap Back ihre Geschäfte während einer Übergangsperiode von 180 Tagen beenden. Außerdem sollen sie auch nach einem Snap Back Zahlungen aus dem Iran annehmen können, soweit diese auf vom JCPOA gedeckten Verpflichtungen beruhen.

Bitte beachten Sie, dass auch nach den erfolgten Sanktionslockerungen Ausfuhren und Rechtsgeschäfte mit bzw. im Iran nach wie vor teilweise verboten oder genehmigungspflichtig sind. Soweit erforderlich, sind Genehmigungen für deutsche Exporteure bei dem Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) zu beantragen. Einen Überblick zu den Entwicklungen des Iran-Embargos bietet das Merkblatt des BAFA. Die wichtigsten Beschränkungen für Aus- und Einfuhr finden Sie auch auf den Seiten der Zollverwaltung. Daneben bestehen auch US-Beschränkungen fort, die für einige Unternehmen relevant sein können.

Iran: Visa-Online-Buchungsverfahren

Termine zur Visum-Beantragung werden über das Online-System der Deutschen Botschaft vergeben. Aufgrund der derzeit sehr hohen Nachfrage ist mit einer schnellen Ausbuchung der Termine zu rechnen. Sollten die Termine kurz nach der Freischaltung bereits ausgebucht sein, müssen Sie auf die nächste Freischaltung warten. Bitte sehen Sie in der Zwischenzeit von diesbezüglichen Anfragen ab.

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Iran-Embargo: Aufhebung der Sanktionen

Seit dem 16. Januar 2016 sind Erleichterungen im Warenverkehr mit dem Iran in Kraft getreten. Diese ergeben sich aus dem  Beschluss des Rates der EU (Beschluss (GASP) 2016/37), der im EU-Amtsblatt L 11 vom 16. Januar 2016 veröffentlicht wurde. .Obwohl wesentliche Bereiche der Handelsbeschränkungen nicht mehr gelten, bestehen weiterhin noch bestimmte Genehmigungspflichten.
Details
http://www.zoll.de
http://www.bafa.de

Ansprechpartner

MENA-Ticker: News über den Iran, die Arabischen Golfstaaten und Nordafrika

In unserem Newsletter veröffentlichen wir im Zwei-Monats-Rhythmus aktuelle Nachrichten und Veranstaltungshinweise speziell zu den Arabischen Golfstaaten, den Ländern Nordafrikas und den Iran. Den Infobrief versenden wir auch per E-Mail. Wenn Sie informiert werden möchten, senden Sie bitte eine kurze Nachricht an Ines Ratajczak.

MENA-Ticker März 2017 - Download