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IHK-Länderschwerpunkt
Arabische Golfstaaten

Länderschwerpunkt Arabische Golfstaaten

Sie interessieren sich für die Arabischen Golfstaaten – Bahrain, Katar, Kuwait, Oman, Sauid-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate? Hier finden Sie länderspezifische Wirtschaftsdaten, Wirtschaftstrends, Reiseinformationen, Statistiken, Zollvorschriften
u. v. m.

Länderinformationen

Das unabhängige Emirate von Bahrain besteht aus einer Gruppe von etwa 30 Inseln im Golf von Bahrain, einen kleinen Seitenarm des Persischen Golfs zwischen Saudi-Arabien und der Halbinsel Katar.

Deutschland genießt einen guten Ruf als zuverlässiger Handelspartner und ist drittwichtigste Wirtschaftspartner Bahrains in der Europäischen Union. Das positive Deutschlandbild wird vor allem durch die Leistungsfähigkeit der deutschen Industrie und Technologie geprägt. Hieran besteht in Bahrain ein großes Interesse. Auf deutscher Seite machen sich vor allem mittelständische Unternehmen die guten Investitionsbedingungen in Bahrain zu Nutze.

Das Scheichtum Katar ist eine Halbinsel im Arabischen Golf. Der Staat grenzt im Süden an Saudi Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate. Im Westen, Norden und Osten bestehen Seegrenzen mit den Vereinigten Arabischen Emiraten, dem Iran und Bahrain.

Deutschland und Katar unterhalten ausgeprägte Handelsbeziehungen. Die deutschen Exporte nach Katar betrugen 2018 rund 1,4 Milliarden EUR. Kraftfahrzeuge, Flugzeuge, Anlagen und Maschinen stehen an der Spitze deutscher Exporte. Deutsche Firmen sind vornehmlich im Anlagenbau, in der Energieerzeugung und Bauwirtschaft, im Dienstleistungssektor sowie im Bereich der Verkehrsinfrastruktur aktiv. 

Zugangsbeschränkungen aktuell - Juni 2017

Konsularische Legalisierung von Dokumenten

Die Botschaft von Katars informiert über Besonderheiten bei der konsularischen Legalisierung von  Dokumenten: Die Legalisierung der Dokumente kann bis zu 10 Tage in Anspruch nehmen. Die Konsularabteilung ist bemüht die Dokumente schnellstmöglich zu bearbeiten und bittet darum, von telefonischen Rückfragen bezüglich des Zeitpunkts der Rücksendung abzusehen. Bitte reichen Sie die Dokumente rechtzeitig ein. Bitte ermitteln Sie die Höhe der zu überweisenden Gebühren sorgfältig, da regelmäßig falsche Legalisierungsgebühren überwiesen werden. Dies führt durch einen hohen Nachbearbeitungsaufwand automatisch zu Verzögerungen.
Details zur Legalisierung - https://ghorfa.de/de/handelsdokumenten-service/katar/

Kuwait ist ein unabhängiges arabisches Emirat am nordwestlichen Ende des Persischen Golfs, das zwischen Saudi Arabien im Süden und dem Irak im Westen und Norden liegt. Im Osten wird es von der Golfküste begrenzt.

Die deutsch-kuwaitischen Wirtschaftsbeziehungen sind problemfrei und gut. Kuwait ist im Golfkooperationsrat der viertwichtigste Absatzmarkt für deutsche Waren. Primär liefert die deutsche Industrie hochwertige Kraftfahrzeuge, Maschinen, Anlagen (insbesondere Kraftwerke), elektrotechnische und chemische Erzeugnisse, Eisenwaren und Medizintechnik nach Kuwait.

Die Küste von Oman, das auf dem südöstlichen Teil der Arabischen Halbinsel liegt, bieten nach Nordosten den Ausblick über den Golf von Oman und nach Südenosten auf das Arabische Meer. Das Sultant grenzt an Jemen, an Saudi-Arabien und an die Vereinigten Arabischen Emirate.

Deutschland gehört seit jeher zu den wichtigen Wirtschaftspartnern Omans im non-oil Bereich. Wichtigste Exportprodukte sind Kraftfahrzeuge und -teile, Arzneimittel, Kunststoffe, Industriechemikalien und Maschinen.

Saudi Arabien nimmt den größten Teil der Arabischen Halbinsel ein. Das Wüstenkönigreich hat große Erdölvorkommen und grenzt an Jordanien, den Irak und Kuwait im Norden und an Bahrain und Katar entlang der Golfküste. Im Südwesten liegen die Vereinigten Arabischen Emirate und Oman.

Saudi-Arabien ist nach den Vereinigten Arabischen Emiraten Deutschlands zweitwichtigster arabischer Handelspartner, Deutschland seinerseits Saudi-Arabiens viertgrößter Lieferant. Saudi-Arabien führt deutsche Produkte und Dienstleistungen in erheblichem Umfang ein. Wichtigste deutsche Exportgüter sind Maschinen, Fahrzeuge, chemische, elektrotechnische, feinmechanische und optische Er­zeug­nisse. 

Saudi-Arabien: Aussetzung der Zertifizierungspflicht für oxo-biologische Abbaubarkeit bestimmter Kunststoffprodukte auf unbestimmte Zeit

Die Anwendung der Vorschriften zur oxo-biologischen Zertifizierung und Markierung von bestimmten Kunststoffprodukten in Saudi-Arabien wurde für Waren der Phase 2 und 3 auf unbestimmte Zeit verschoben.
Saudi-Arabien plante die schrittweise Einführung eines Zertifizierungs- und Markierungssystems für bestimmte Kunststoffprodukte, die oxo-biologisch abbaubar sein sollten.
Nachdem die saudi-arabische Organisation für Standards, Metrologie und Qualität (SASO) den Zeitpunkt der Umsetzung für Waren der Phase 2 und 3 mehrmals verschoben hatte (zuletzt auf den 1. April 2020), wurde die Umsetzung nach Auskunft der Delegation der Deutschen Wirtschaft in Riad (AHK) nun auf unbestimmte Zeit ausgesetzt. Dies gilt insbesondere auch für Stretch Film und Shrink Film Rolls.
Laut einer entsprechenden Mitteilung auf der SASO-Website WWW.saso.gov.sa (auf Arabisch, siehe auch Anlage 1) bleibt die Anwendung der diesbezüglichen Verordnung Nr. M.A-156-16-03-03 (siehe Anlage 2) damit auf Einweg-Plastikartikel beschränkt, die bereits mit Beginn der Phase 1 im Jahr 2017 erfasst wurden. Die ursprüngliche Liste der „Phase-1-Waren“ wurde 2018 gekürzt.  Damit gilt das gemäß der o.g. Verordnung am 12. Dezember 2017 in Kraft getretene Verbot für die Einfuhr von Kunststoffprodukten, die nicht oxo-biologisch abbaubar sind, lediglich für folgende Produktgruppen fort:

·    Einkaufstüten, Müllbeutel, Wäschesäcke (HS 39151000, 39173210, 39241090, 39232100, 39241039)
·    Einwegtischdecken (39211900, 39232100)

Aus der aktuellen SASO-Mitteilung vom 3. Februar 2020 geht zudem hervor, dass eine Arbeitsgruppe unter Beteiligung der saudi-arabischen Ministerien für Umwelt, Wasser und Landwirtschaft die bisherigen Erfahrungen im Zusammenhang mit der oxo-biologischen Abbaubarkeit von Kunststoffprodukten wissenschaftlich und ökologisch (neu) bewerten wird. Ziel sei es, die Recyclingaktivitäten Saudi-Arabiens im Einklang mit modernen Technologien und internationalen Standards zu verbessern.

Ansprechpartner:
Delegiertenbüro der Deutschen Wirtschaft in Saudi-Arabien (AHK):
https://saudiarabien.ahk.de/
Herr Jan Lutz Müller
Phone: +966-11 405 0201 ext. 107
Email: mueller@ahk-arabia.com

Saudi-Arabien: Zertifizierung von Kunststoffprodukten verschoben auf den 1. April 2020

Die Saudi Standards, Metrology and Quality Organization (SASO) hat die Umsetzung der 2. und 3. Phase zu der geplanten Regulierung für oxo-biologisch abbaubares Plastik zunächst auf den 01.04.2020 verschoben.

Details

Die Vereinigten Arabischen Emirate sind eine Föderation aus sieben von Emiren regierten Staaten (Abu Dhabi, Dubai, Schardja, Adjman, Umm al-Kaiwain, Ras al-Khaimah und Fudjaira) an der Südküste des Persischen Golfes. Im Nordwesten liegt Katar, im Südwesten Saudi Arabien und im Osten Oman.

Die VAE sind Deutschlands größter Handelspartner in der Region. Sie sind nach der Türkei und neben Saudi-Arabien der wichtigste deutsche Absatzmarkt im Nahen und Mittleren Osten und Nordafrika, trotz Rückgangs deutscher Ausfuhren seit 2015 (2018: 8,3 Milliarden EUR). Wichtigste deutsche Ausfuhrgüter sind Flugzeuge, PKW, Maschinen sowie elektrotechnische und chemische Erzeugnisse.

Unternehmerreise "NRW goes to Expo 2020 Dubai"

Die Unternehmerreise "NRW goes to Expo 2020 Dubai" in die Vereinigten Arabischen Emirate vom 21. bis 27. November 2020 richtet sich an nordrhein-westfälische Unternehmen aller Branchen. Im Rahmen der Reise können sich die Teilnehmer aus erster Hand über Marktchancen informieren, sich mit deutschen vor Ort tätigen Unternehmen austauschen und Kontakte zu Entscheidungsträgern und potenziellen Geschäftspartnern knüpfen.

Die Weltausstellung Expo 2020 steht unter dem Motto "Connecting Minds, Creating the Future" und wird vom 20. Oktober 2020 bis zum 10. April 2021 in Dubai ausgetragen.

Parallel zur Unternehmerreise findet die "The Big 5 Show/ M.E. Concrete" statt – die größte Baumesse im Nahen und Mittleren Osten und der Treffpunkt für die internationale Bauwirtschaft. Nordrhein-Westfälische Unternehmen können sich im Rahmen einer NRW-Beteiligung auf dem German Pavilion präsentieren.

Bei Fragen zur Reise wenden Sie sich bitte an Frau Ratajczak von der IHK Ostwestfalen zu Bielefeld - Mail.

Die Unternehmerreise "NRW goes to Expo 2020 Dubai" ist ein Projekt im Rahmen von NRW.International und wird gefördert vom NRW-Wirtschaftsministerium.

Details und Anmeldung

Saudi-Arabia Desk

Die IHK Ostwestfalen und die Delegation der Deutschen Wirtschaft in Saudi Arabien haben die Einrichtung eines „Saudia Arabia Desk“ vereinbart. Es handelt sich um den bundesweit ersten Saudi Arabia Desk. Die Vereinbarung hat das Hauptziel, die beiderseitigen Wirtschaftsbeziehungen zu intensivieren. Die IHK will beim Thema Saudi-Arabien erster Ansprechpartner für Unternehmen in Nordrhein-Westfalen sein und als NRW-Schwerpunktkammer für die arabischen Golfstaaten den Unternehmen einen noch intensiveren Service bieten. Bitte sprechen Sie uns an.