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Länderschwerpunkt Arabische Golfstaaten

Sie interessieren sich für die Arabischen Golfstaaten – Bahrain, Katar, Kuwait, Oman, Sauid-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate? Hier finden Sie länderspezifische Wirtschaftsdaten, Wirtschaftstrends, Reiseinformationen, Statistiken, Zollvorschriften
u. v. m.

Länderinformationen

Das unabhängige Emirate von Bahrain besteht aus einer Gruppe von etwa 30 Inseln im Golf von Bahrain, einen kleinen Seitenarm des Persischen Golfs zwischen Saudi-Arabien und der Halbinsel Katar.

Deutschland genießt einen guten Ruf als zuverlässiger Handelspartner Bahrains in der Europäischen Union. Das positive Deutschlandbild wird vor allem durch die Leistungsfähigkeit der deutschen Industrie und Technologie geprägt. Hieran besteht in Bahrain ein großes Interesse. Auf deutscher Seite machen sich vor allem mittelständische Unternehmen die guten Investitionsbedingungen in Bahrain zu Nutze.

Das Scheichtum Katar ist eine Halbinsel im Arabischen Golf. Der Staat grenzt im Süden an Saudi Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate. Im Westen, Norden und Osten bestehen Seegrenzen mit den Vereinigten Arabischen Emiraten, dem Iran und Bahrain.

Deutschland und Katar unterhalten ausgeprägte Handelsbeziehungen. Kraftfahrzeuge, Flugzeuge, Anlagen und Maschinen stehen an der Spitze deutscher Exporte. Deutsche Firmen sind vornehmlich im Anlagenbau, in der Energieerzeugung und Bauwirtschaft, im Dienstleistungssektor sowie im Bereich der Verkehrsinfrastruktur aktiv. 

Katar: Kompetenzzentrum für Ernährung und Landwirtschaft - Unterstützung für deutsche Unternehmen

Das BMEL hat die Deutsch-Emiratische Industrie- und Handelskammer mit der Einrichtung eines Kompetenzzentrums für Ernährung und Landwirtschaftbeauftragt. Das Kompetenzzentrum verfolgt das Ziel, die wirtschaftliche Zusammenarbeit im Bereich Ernährung (Landwirtschaft und verarbeite Lebensmittel) zwischen Deutschland und den benannten fünf Ländern zu fördern. Es dient als Informations-, Netzwerk und Beratungsplattform, sowie als zentrale Anlaufstelle für die Wirtschaft aus den Branchen Landtechnik, Getränke, Süß- und Zuckerwaren, Obst & Gemüse, Getreide/ Ölsaaten/ Mühlenprodukte, Fleisch/ Vieh/ Fisch, Sonstige Lebensmittel, Feinkost/ Bio/ Convenience Food, Milch/ Käse/ Eier, sowie Back- und Teigwaren.

Im Rahmen der Kompetenzstelle wird regelmäßig ein Newsletter mit Infos zu Neuigkeiten, Veranstaltungen, Messen versandt. Anmeldung zum AKS-Newsletter unter: agriandfood(at)ahkuae.com

Kuwait ist ein unabhängiges arabisches Emirat am nordwestlichen Ende des Persischen Golfs, das zwischen Saudi Arabien im Süden und dem Irak im Westen und Norden liegt. Im Osten wird es von der Golfküste begrenzt.

Die deutsch-kuwaitischen Wirtschaftsbeziehungen sind problemfrei und gut. Kuwait ist im Golfkooperationsrat der viertwichtigste Absatzmarkt für deutsche Waren. Primär liefert die deutsche Industrie hochwertige Kraftfahrzeuge, Maschinen, Anlagen (insbesondere Kraftwerke), elektrotechnische und chemische Erzeugnisse, Eisenwaren und Medizintechnik nach Kuwait.

Kuwait: Kompetenzzentrum für Ernährung und Landwirtschaft - Unterstützung für deutsche Unternehmen

Das BMEL hat die Deutsch-Emiratische Industrie- und Handelskammer mit der Einrichtung eines Kompetenzzentrums für Ernährung und Landwirtschaftbeauftragt. Das Kompetenzzentrum verfolgt das Ziel, die wirtschaftliche Zusammenarbeit im Bereich Ernährung (Landwirtschaft und verarbeite Lebensmittel) zwischen Deutschland und den benannten fünf Ländern zu fördern. Es dient als Informations-, Netzwerk und Beratungsplattform, sowie als zentrale Anlaufstelle für die Wirtschaft aus den Branchen Landtechnik, Getränke, Süß- und Zuckerwaren, Obst & Gemüse, Getreide/ Ölsaaten/ Mühlenprodukte, Fleisch/ Vieh/ Fisch, Sonstige Lebensmittel, Feinkost/ Bio/ Convenience Food, Milch/ Käse/ Eier, sowie Back- und Teigwaren.

Im Rahmen der Kompetenzstelle wird regelmäßig ein Newsletter mit Infos zu Neuigkeiten, Veranstaltungen, Messen versandt. Anmeldung zum AKS-Newsletter unter: agriandfood(at)ahkuae.com

Die Küste von Oman, das auf dem südöstlichen Teil der Arabischen Halbinsel liegt, bieten nach Nordosten den Ausblick über den Golf von Oman und nach Südenosten auf das Arabische Meer. Das Sultant grenzt an Jemen, an Saudi-Arabien und an die Vereinigten Arabischen Emirate.

Deutschland gehört seit jeher zu den wichtigen Wirtschaftspartnern Omans im non-oil Bereich.

Oman: Kompetenzzentrum für Ernährung und Landwirtschaft - Unterstützung für deutsche Unternehmen

Das BMEL hat die Deutsch-Emiratische Industrie- und Handelskammer mit der Einrichtung eines Kompetenzzentrums für Ernährung und Landwirtschaftbeauftragt. Das Kompetenzzentrum verfolgt das Ziel, die wirtschaftliche Zusammenarbeit im Bereich Ernährung (Landwirtschaft und verarbeite Lebensmittel) zwischen Deutschland und den benannten fünf Ländern zu fördern. Es dient als Informations-, Netzwerk und Beratungsplattform, sowie als zentrale Anlaufstelle für die Wirtschaft aus den Branchen Landtechnik, Getränke, Süß- und Zuckerwaren, Obst & Gemüse, Getreide/ Ölsaaten/ Mühlenprodukte, Fleisch/ Vieh/ Fisch, Sonstige Lebensmittel, Feinkost/ Bio/ Convenience Food, Milch/ Käse/ Eier, sowie Back- und Teigwaren.

Im Rahmen der Kompetenzstelle wird regelmäßig ein Newsletter mit Infos zu Neuigkeiten, Veranstaltungen, Messen versandt. Anmeldung zum AKS-Newsletter unter: agriandfood(at)ahkuae.com

Saudi Arabien nimmt den größten Teil der Arabischen Halbinsel ein. Das Wüstenkönigreich hat große Erdölvorkommen und grenzt an Jordanien, den Irak und Kuwait im Norden und an Bahrain und Katar entlang der Golfküste. Im Südwesten liegen die Vereinigten Arabischen Emirate und Oman.

Saudi-Arabien ist nach den Vereinigten Arabischen Emiraten Deutschlands zweitwichtigster arabischer Handelspartner. Saudi-Arabien führt deutsche Produkte und Dienstleistungen in erheblichem Umfang ein.

Die Vereinigten Arabischen Emirate sind eine Föderation aus sieben von Emiren regierten Staaten (Abu Dhabi, Dubai, Schardja, Adjman, Umm al-Kaiwain, Ras al-Khaimah und Fudjaira) an der Südküste des Persischen Golfes. Im Nordwesten liegt Katar, im Südwesten Saudi Arabien und im Osten Oman.

Die VAE sind Deutschlands größter Handelspartner in der Region. Sie sind nach der Türkei und neben Saudi-Arabien der wichtigste deutsche Absatzmarkt im Nahen und Mittleren Osten und Nordafrika.

Mit Wirkung vom 1. Februar 2023 sind Handelsrechnungen im Zusammenhang mit Wareneinfuhren beim Außenministerium der Vereinigten Arabischen Emirate (MOFAIC) mittels des sogenannten Electronic Attestation Service (eDAS) elektronisch beglaubigen zu lassen. Die hierbei erzeugte „electronic attestation reference number“ (eDAS-Referenznummer) ist anschließend verpflichtend in der Importzollanmeldung anzugeben. Wie bislang auch benötigen Unternehmen bzw. deren Dienstleister (z. B. Clearing Agents) für die elektronische Beglaubigung („attestation“) zunächst einen Account auf der MOFAIC-Website: https://www.mofaic.gov.ae/en/Services/EDAS-Attestation

Die Informationslage zur neuen Regelung ab 1. Februar 2023 ist derzeit unübersichtlich. Empfehlungen erfolgen daher ausschließlich unverbindlich. Die AHK VAE und die DIHK sind mit dem emiratischen Außenministerium und der VAE-Botschaft in Berlin zwecks Klärung des genauen Prozederes im Austausch.
 
Nach unverbindlicher erster Einschätzung der DIHK ergibt sich für Handelsrechnungen mit der ab 1. Februar 2023 geltenden Legalisierung über den eDAS-Service und der verpflichtenden Angabe der eDAS-Referenznummer in Zollanmeldungen nunmehr folgende Neuerung: Zusätzlich zur Anmeldung und Bezahlung erfolgt jetzt auch die eigentliche Beglaubigung („attestation“) direkt in der eDAS-Anwendung des MOFAIC. Hierfür ist die Handelsrechnung ebenfalls direkt als Scan in der eDAS-Anwendung hochzuladen. Es erfolgt dann die elektronische Beglaubigung. Eine eDAS-Referenznummer wird erzeugt. Diese ist in der Zollanmeldung bei der Einfuhr anzugeben. Nach den bislang vorliegenden Informationen entfällt für Handelsrechnungen somit der Gang zur VAE-Botschaft in Deutschland zwecks Legalisierung.
 
Anders als bei Handelsrechnungen liegen der DIHK hinsichtlich Ursprungszeugnissen derzeit keine Informationen vor, dass eine solche elektronische Beglaubigung mittels eDAS beim MOFAIC ebenfalls zwingend vorgeschrieben ist. Die Möglichkeit dazu besteht aber. Ob eine Legalisierung von Ursprungszeugnissen wirklich erforderlich ist, sollten Unternehmen bei ihren Kunden erfragen.

Hinweise für Unternehmen:
 
eDAS-Anwendung:
Der eDAS-Prozess sieht an einer Stelle vor (Pflichtfeld), dass Unternehmen diejenige Kammer aus einem Drop-Down-Menü auswählen, die die Handelsrechnung ursprünglich bescheinigt hat. Hier werden bislang jedoch nur sehr wenige deutsche IHKs angezeigt.
Empfehlung: Unternehmen wird bis auf weiteres empfohlen, die Option „others“ auszuwählen, um den eDAS-Prozess abschließen zu können.
 
eDAS-Referenznummer in der Zollanmeldung:
Die eDAS-Referenznummer wird erst mit Abschluss des Bezahlvorgangs erzeugt. Sollte die eDAS-Referenznummer zum Zeitpunkt der Zollanmeldung nicht vorliegen, haben Unternehmen maximal 14 Tage Zeit, diese in der Zollanmeldung nachträglich einzutragen.
 
Derzeit weichen die öffentlich verfügbaren Informationen zur Legalisierung auf der Website des emiratischen Außenministerium (LINK), des Zolls Dubai (LINK) und der emiratischen Botschaft in Berlin (LINK) teilweise voneinander ab.
 
eDAS-Gebühren:
Eine eDAS-Beglaubigung von Handelsrechnungen ist erst ab einem Warenwert von 10.000 AED (ca. 2.500 Euro) erforderlich. In der Mitteilung CN 11/2022 der Zollbehörde von Dubai wird erklärt, dass die eDAS-Gebühr pro Handelsrechnung 150 AED (ca. 38 Euro) beträgt, und zwar unabhängig vom Warenwert. Auf der MOFAIC-Website ist dagegen weiterhin eine Staffelung der Legalisierungsgebühren je nach Höhe des Warenwerts der zu legalisierenden Handelsrechnung angegeben: https://www.mofaic.gov.ae/en/Services/Forms/attestations-guide.
 
Endbeglaubigung durch das Bundesamt für Auswärtige Angelegenheiten (BfAA) (ehemals zuständig: Bundesverwaltungsamt, BVA):
Auf der MOFAIC-Website entsteht der Eindruck, dass sämtliche Dokumente (auch UZs und Handelsrechnungen) vor der Beglaubigung durch die VAE zunächst noch durch das Außenministerium des Herkunftslandes endbeglaubigt werden müssen (in Deutschland das BfAA). Auf der Website der VAE-Botschaft in Berlin ist eine BfAA-Beglaubigung seit 2019 zwar ebenfalls für diverse Dokumente vorgesehen, jedoch ausdrücklich nicht für UZs und Handelsrechnungen.
Empfehlung: Wir empfehlen Unternehmen, UZs und Handelsrechnungen auch künftig nicht dem BfAA zur Endbeglaubigung vorzulegen.
 
Gemeinsame Beglaubigung:
Laut Website der VAE-Botschaft werden Ursprungszeugnisse und Handelsrechnungen nur gemeinsam beglaubigt. Nach unverbindlicher erster Einschätzung der DIHK fällt die Zuständigkeit der eigentlichen Beglaubigung nun auseinander: MOFAIC (eDAS) = Handelsrechnungen, Botschaft = Ursprungszeugnisse.
Empfehlung: Sollte die VAE-Botschaft darauf bestehen, UZs und Rechnungen weiterhin ausschließlich gemeinsam zu legalisieren, sollten Unternehmen auf die Information des MOFAIC bzw. der Zollbehörde Dubais verweisen.

Fragen beantwortet die Auskunft des MOFAIC, Tel: +97180044444, Kontaktformular oder an die emiratische Botschaft in Berlin wenden Tel: 030 516 51-6, BerlinEMB.CONS(at)mofaic.gov.ae.

Das BMEL hat die Deutsch-Emiratische Industrie- und Handelskammer mit der Einrichtung eines Kompetenzzentrums für Ernährung und Landwirtschaftbeauftragt. Das Kompetenzzentrum verfolgt das Ziel, die wirtschaftliche Zusammenarbeit im Bereich Ernährung (Landwirtschaft und verarbeite Lebensmittel) zwischen Deutschland und den benannten fünf Ländern zu fördern. Es dient als Informations-, Netzwerk und Beratungsplattform, sowie als zentrale Anlaufstelle für die Wirtschaft aus den Branchen Landtechnik, Getränke, Süß- und Zuckerwaren, Obst & Gemüse, Getreide/ Ölsaaten/ Mühlenprodukte, Fleisch/ Vieh/ Fisch, Sonstige Lebensmittel, Feinkost/ Bio/ Convenience Food, Milch/ Käse/ Eier, sowie Back- und Teigwaren.

Im Rahmen der Kompetenzstelle wird regelmäßig ein Newsletter mit Infos zu Neuigkeiten, Veranstaltungen, Messen versandt. Anmeldung zum AKS-Newsletter unter: agriandfood(at)ahkuae.com

Saudi-Arabia Desk

Die IHK Ostwestfalen und die Delegation der Deutschen Wirtschaft in Saudi Arabien haben die Einrichtung eines „Saudia Arabia Desk“ vereinbart. Es handelt sich um den bundesweit ersten Saudi Arabia Desk. Die Vereinbarung hat das Hauptziel, die beiderseitigen Wirtschaftsbeziehungen zu intensivieren. Die IHK will beim Thema Saudi-Arabien erster Ansprechpartner für Unternehmen in Nordrhein-Westfalen sein und als NRW-Schwerpunktkammer für die arabischen Golfstaaten den Unternehmen einen noch intensiveren Service bieten. Bitte sprechen Sie uns an.