Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu Bielefeld


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Region Ostwestfalen
Zahlen, Daten, Fakten

Informationen zur Wirtschaftsregion Ostwestfalen

 

 

Die IHK Ostwestfalen zu Bielefeld bietet vielfältige, regelmäßig aufbereitete Informationen zu allen wichtigen wirtschaftlichen Themen in der Region. Diese Zahlen, Daten und Fakten helfen bei Investitionsentscheidungen, der Auswahl eines neuen Standortes, der Entwicklung neuer Strategien, der Bearbeitung neuer Märkte oder der Abwicklung von Wertsicherungsklauseln in Mietverträgen für Gewerbeimmobilien. 

Informationen über den Wirtschaftsraum Ostwestfalen liefert der Zahlenspiegel ,,Daten und Fakten’’ der Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu Bielefeld (IHK). Das zwölfseitige Faltblatt informiert in komprimierter und übersichtlicher Form über die wesentlichen Zahlen der gewerblichen Wirtschaft Ostwestfalens. Es zeigt wirtschaftliche Trends im Vergleich zu Bund und Land auf und benennt Arbeitsbereiche und Ansprechpartner bei der IHK.

In der Informationsbroschüre finden sich detaillierte Angaben beispielsweise über die Kaufkraft in den Kreisen, über die Umsatzentwicklung in der ostwestfälischen Industrie, zur Entwicklung der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten und Berufsausbildung sowie zu Gewerbesteuern, den Investitionen im Verarbeitenden Gewerbe und dem Bruttoinlandsprodukt. Das Faltblatt liefert darüber hinaus Informationen für die tägliche Arbeit von Unternehmen, Wirtschaftsberatern, Verbänden und Verwaltungen.

Der Zahlenspiegel "Daten & Fakten 2022" kann als pdf-Datei heruntergeladen und zudem kostenlos im Original angefordert werden.

Inflationsrate im Jahr 2022 bei +7,9 %

Inflationsrate schwächt sich im Dezember 2022 ab, bleibt aber mit +8,6 % auf hohem Stand

Die Verbraucherpreise in Deutschland haben sich im Jahresdurchschnitt 2022 um 7,9 % gegenüber 2021 erhöht. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, lag die Jahresteuerungsrate damit deutlich höher als in den vorangegangenen Jahren. So hatte sie im Jahr 2021 noch bei +3,1 % gelegen. „Die historisch hohe Jahresteuerungsrate wurde vor allem von den extremen Preisanstiegen für Energieprodukte und Nahrungsmittel seit Beginn des Kriegs in der Ukraine getrieben“, sagt Dr. Ruth Brand, seit 1. Januar 2023 neue Präsidentin des Statistischen Bundesamtes. Im Dezember 2022 lag die Inflationsrate − gemessen als Veränderung des Verbraucherpreisindex (VPI) zum Vorjahresmonat – bei +8,6 %. Sie schwächte sich damit zum Jahresende ab, blieb aber auf einem hohen Stand.

Weitere Infos zur Entwicklung der Inflationsrate finden Sie auf der Seite des Statistischen Bundesamtes.

Handlungsempfehlungen für die Gestaltung von Wertsicherungsklauseln

Hohe Inflationsrate 2022 geprägt von krisen- und kriegsbedingten Sondereffekten

Im Jahresdurchschnitt 2022 verteuerten sich vor allem die Energieprodukte um 34,7 %

Die monatlichen Inflationsraten waren im gesamten Jahr 2022 hoch und erreichten im September die 10-Prozent-Marke. Der höchste Wert wurde im Oktober 2022 mit +10,4 % ermittelt. „Krisen- und kriegsbedingte Sondereffekte wie Lieferengpässe und deutliche Preisanstiege auf den vorgelagerten Wirtschaftsstufen prägten den gesamten Jahresverlauf. Auch wenn diese Preiserhöhungen nicht vollständig an die Verbraucherinnen und Verbraucher weitergegeben wurden, wurden für sie besonders Energie und Nahrungsmittel spürbar teurer“, so Brand weiter. „Die außergewöhnlich hohen monatlichen Inflationsraten wurden 2022 zeitweise durch Entlastungsmaßnahmen abgemildert. Dazu gehörten neben dem 9-Euro-Ticket, dem Tankrabatt und dem Wegfall der EEG-Umlage auch die Senkung der Umsatzsteuer auf Gas und Fernwärme sowie die einmalige Übernahme der Gas- und Wärmerechnung für den Monat Dezember.“

Die Energieprodukte verteuerten sich 2022 gegenüber dem Vorjahr deutlich um 34,7 %, nach einem Anstieg um 10,4 % im Jahr 2021. Für die Verbraucherinnen und Verbraucher gab es 2022 kräftige Preiserhöhungen bei der Haushaltsenergie (+39,1 %). Besonders deutlich erhöhten sich die Preise für leichtes Heizöl (+87,0 %) und Erdgas (+64,8 %). Auch andere Haushaltsenergieprodukte wurden teurer, zum Beispiel kostete Strom 20,1 % mehr als ein Jahr zuvor. Kraftstoffe verteuerten sich im Jahresdurchschnitt um 26,8 %, betroffen waren alle Kraftstoffsorten, aber im unterschiedlichen Ausmaß (zum Beispiel Diesel: +39,6 %; Super: +21,8 %). Die Entlastungsmaßnahmen aufgrund der hohen Energiepreise milderten die Teuerung von Energie im Jahresverlauf temporär ab. Ohne Berücksichtigung der Energiepreise hätte die Jahresteuerungsrate 2022 nur bei +4,9 % gelegen.

Preise für Nahrungsmittel erhöhten sich 2022 gegenüber 2021 um 13,4 %

Die Preise für Nahrungsmittel erhöhten sich 2022 gegenüber 2021 um 13,4 %. 2021 hatte die Preissteigerung noch bei +3,2 % gelegen. Im Jahresdurchschnitt 2022 waren alle Nahrungsmittelgruppen von Preissteigerungen betroffen. Überdurchschnittlich stark verteuerten sich Speisefette und Speiseöle (+36,2 %, darunter Sonnenblumenöl, Rapsöl oder Ähnliches: +63,9 %; Butter: +39,1 %) sowie Molkereiprodukte und Eier (+19,7 %). Auch andere Nahrungsmittelgruppen wie Fleisch und Fleischwaren (+14,6 %) oder Brot und Getreideerzeugnisse (+13,5 %) wurden 2022 überdurchschnittlich teurer gegenüber 2021.

Die Jahresteuerungsrate ohne Berücksichtigung von Energie und Nahrungsmitteln lag 2022 bei +4,0 % und damit nur etwa halb so hoch wie die Gesamtinflationsrate.

Inflationsrate schwächte sich im Dezember 2022 vor allem wegen geringerer Energiepreise ab

Die Inflationsrate in Deutschland lag im Dezember 2022 bei +8,6 %, nach +10,0 % im November 2022. Im Dezember 2022 ging vor allem der Preisanstieg für Energie zurück und lag noch bei +24,4 %, nach +38,7 % im November 2022. Ein wesentlicher Grund für den Rückgang war die „Dezember-Soforthilfe“, eine der Maßnahmen aus dem dritten Entlastungspaket der Bundesregierung. Danach entfiel für einen Teil der privaten Haushalte die monatliche Abschlagszahlung für Erdgas und Fernwärme und sorgte dafür, dass die Teuerungsrate im Dezember 2022 für Erdgas mit +26,1 % deutlich niedriger lag als in den Monaten davor. Fernwärme war sogar um 17,5 % günstiger als ein Jahr zuvor. Im November 2022 hatten die Teuerung für Erdgas bei +112,2 % und für Fernwärme bei +36,6 % gelegen. Zudem fiel der Preisanstieg auch für andere Energieprodukte etwas geringer aus, so verteuerten sich leichtes Heizöl um 45,0 % und Kraftstoffe um 8,9 % binnen Jahresfrist. Der Strompreis gab jedoch nicht nach und lag im Dezember 27,2 % höher als im Vorjahresmonat. Auch bei den Nahrungsmittelpreisen gab es keine deutliche Entspannung, diese erhöhten sich im gleichen Zeitraum um 20,7 %. Hier wurden im Dezember 2022 bei allen Nahrungsmittelgruppen Preiserhöhungen beobachtet.

Ohne Berücksichtigung der Preise für Nahrungsmittel und Energie hätte die Inflationsrate im Dezember 2022 bei +5,2 % gelegen, ohne Energie bei +6,8 %.

MEHR ERFAHREN

Revision des Verbraucherpreisindex für Deutschland

Das Statistische Bundesamt teilt mit:

Der Verbraucherpreisindex wird in regelmäßigen Abständen einer Revision unterzogen und auf ein neues Basisjahr umgestellt. Mit Berichtsmonat Januar 2019 erfolgte die Umstellung vom Basisjahr 2010 auf das Basisjahr 2015. Dabei wurden die Wägungsschemata aktualisiert und methodische Änderungen eingearbeitet. Die Ergebnisse für den Berichtsmonat Januar 2019 beziehen sich nun auf das neue Basisjahr 2015. Damit verbunden ist auch eine Neuberechnung des Verbraucherpreisindex für Deutschland ab Januar 2015. 

Das Statistische Bundesamte stellt Begleitmaterial zur Verfügung.

Informationen zur Revision speziell für die Nutzer von Verbraucherpreisindizes in Wertsicherungsklauseln finden Sie in der Rubrik "Methodenpapiere: Formblatt Wertsicherungsklauseln".

Weitere Auskünfte:
Verbraucherpreisstatistik,
Telefon: +49 (0) 611 / 75 29 59,
Kontaktformular 

Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt

Die monatlichen Daten der Arbeitsagenturen bereiten wir in übersichtlicher Form für die Region Ostwestfalen (Arbeitsagenturen Bielefeld, Herford und Paderborn), NRW und den Bund auf.

Weitere interessante und ausführliche Daten zu den Kreisen und kreisfreien Städten können Sie über den Statistik-Service West, Telefon: 0211/4306-331 oder per Mail beziehen

IHK-Exportbarometer 2022

"Europe First" - Unternehmen richten den Fokus auf Europa

Kürzere Lieferwege, gute Reisemöglichkeiten, geringere Transportkosten – immer mehr Unternehmen aus Ostwestfalen „entdecken“ die EUPartnerländer für ihre Geschäftsbeziehungen. Dies ist ein wesentliches Ergebnis des IHK-Exportbarometers 2022. Große Hoffungen, so ein weiteres Ergebnis der Umfrage, setzen die ostwestfälischen Unternehmen auch in das US-Geschäft: Der Saldo aus positiven und negativen Bewertungen erreichte einen Spitzenwert von 65 (Vorjahr: 19). Auch für Asien werden für das laufende Jahr verbesserte Geschäftsbeziehungen erwartet. 341 Industrieunternehmen mit insgesamt rund 75.000 Beschäftigten beteiligten sich an der diesjährigen Umfrage.

Der Russland-Ukraine-Konflikt trübt den Wirtschaftsausblick
Die weiterhin anhaltende Corona-Pandemie und fortlaufenden Handelskonflikte drückten auch im Jahr 2021 auf die Stimmung der Unternehmen und beeinflussten maßgeblich ihr Handeln. Trotz aller Schwierigkeiten stand das Jahr 2021 im Zeichen der Erholung und die meisten Unternehmen konnten an das vorpandemische Wachstum anknüpfen. Grund dafür sind vor allem der Fokus auf die gestärkten Handelsbeziehungen mit den Ländern der Eurozone. Auch außerhalb der EU konnte zum Zeitpunkt der Befragung eine Erholung der Wirtschaftslage festgestellt werden. Schwierigkeiten bereiten den Unternehmen stockende Lieferketten. Das zeigt unser aktuelles Exportbarometer Ostwestfalen 2022. 

Die verwendeten Daten für das Exportbarometer wurden kurz vor Beginn des Russland-Ukraine-Konfliktes erhoben. Eine negative Tendenz zu den erwarteten Geschäftsbeziehungen zu Russland zeichnete sich bereits im letzten Jahr ab. Die weitreichenden Auswirkungen von Energieengpässen und Preisanstiegen sind zu diesem Zeitpunkt schwer einschätzbar.

Die Ergebnisse des IHK-Exportbarometers 2022 haben wir hier für Sie zusammengefasst.

 

Eintragungsstatistik

Hier finden Sie die Eintragungsstatistik der in 2020 bei der IHK Ostwestfalen bearbeiteten und neu eingetragenen Ausbildungsverträge:

Eintragungsstatistik

Eine Übersicht der seit 1996 neu eingetragenen IHK-Ausbildungsverträge finden Sie hier:

Mitgliedsunternehmen 2023

Zum 01.01.2023 waren 115.701 Betriebe Mitglieder der IHK Ostwestfalen zu Bielefeld.

Wir haben für Sie einen Überblick über die Anzahl der kammerzugehörigen Gewerbebetriebe für die gesamte Region Ostwestfalen sowie für die einzelnen Kreise und die kreisfreie Stadt Bielefeld erstellt, aufgeteilt nach eingetragenen und nicht eingetragenen Unternehmen sowie nach Wirtschaftsbereichen.

Unternehmensinsolvenzen in Ostwestfalen 1. Halbjahr 2022

NRW: 14,5 Prozent weniger Unternehmensinsolvenzen

IT.NRW informiert: "Die Zahl der Unternehmensinsolvenezen war in Nordrhein-Westfalen rückläufig: 1 805 Insolvenzverfahren betrafen Unternehmen; das waren 14,5 Prozent weniger als im ersten Halbjahr 2021 (damals: 2 111 Unternehmensinsolvenzen). Zum Zeitpunkt der Antragstellung waren 5 811 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer von einer Unternehmensinsolvenz betroffen; das waren 27,0 Prozent weniger als im ersten Halbjahr 2021 (damals: 7 956 Beschäftigte). Die voraussichtlichen Forderungen beliefen sich im ersten Halbjahr 2022 auf 1,62 Milliarden Euro und waren damit um 62,4 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor (damals: 4,31 Milliarden Euro). Ursächlich für den Rückgang der Forderungen war der Umstand, dass im entsprechenden Vorjahreszeitraum eine höhere Anzahl wirtschaftlich bedeutender Unternehmen Insolvenz beantragt hatte.

In den von den Maßnahmen aufgrund der Covid-19-Pandemie besonders betroffenen Wirtschaftszweigen waren die Entwicklungen vergleichbar: Die Zahl der Insolvenzen im ersten Halbjahr 2022 lag im Vergleich zu den durchschnittlichen Insolvenzfällen der Halbjahre 2020 und 2021 in der Beherbergung (z. B. Hotels, Ferienwohnungen, Campingplätze), in der Gastronomie, im Einzelhandel und bei Reisebüros und Reiseveranstaltern spürbar unter dem Krisenniveau dieser Jahre. Im Gegensatz dazu stiegen die Insolvenzzahlen in anderen Wirtschaftszweigen, wie zum Beispiel im Bereich Verkehr und der Lagerei." (IT.NRW)

© 2018-2022 Landesbetrieb Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW)

 

Sie benötigen weitere Insolvenzstatistiken zu den einzelnen Kreisen und der Stadt Bielefeld? Wir helfen Ihnen gerne weiter. Diese und weitere Statistiken können Sie kostenlos anfordern.

Die Gewerbesteuer

Die Gemeinden sind berechtigt, die Gewerbesteuer zu erheben. Sie legen jährlich den so genannten Gewerbesteuerhebesatz fest. Der Gewerbesteuer unterliegt jeder Gewerbebetrieb, der in Deutschland tätig ist. Bemessungsgrundlage der Gewerbesteuer ist der Gewerbeertrag. Der Gewerbeertrag ergibt sich aus dem einkommen- beziehungsweise körperschaftssteuerlichen Gewinn, der um gesetzlich bestimmte Kürzungen und Hinzurechungen ergänzt wird. Die Gewerbesteuer ist nicht als Betriebsausgabe abzugsfähig. Die Reform der Unternehmensbesteuerung ermöglicht gewerbesteuerpflichtigen Personenunternehmen, die Gewerbesteuer auf die Einkommensteuerschuld für gewerbliche Gewinne anzurechnen.

Realsteuern

Die Höhe der kommunalen Steuersätze ist für die Standortwahl eines Unternehmens von großer Bedeutung. Die folgende Übersicht enthält eine Zusammenstellung der Realsteuer-Hebesätze der Jahre 2015 bis 2020. Die ebenfalls angefügte Karte bietet zudem einen Überblick der Hebesätze im Kammerbezirk der IHK Ostwestfalen zu Bielefeld.

 

 

 

IHK-Gründungsreport 2020

Euphorie durch Corona ausgebremst

Nach längerer Durststrecke erlebte die Gründerszene in Ostwestfalen im Jahr 2019 mit einem Plus von 6,8 Prozent wieder einen deutlichen Aufschwung; diese erfreuliche Jahresbilanz wird jedoch durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie getrübt. Die Mitte März in Kraft getretenen weitreichenden Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus dürften der Grund für einen Rückgang der Gewerbeanmeldungen um 11,8 Prozent im ersten Halbjahr 2020 gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum gewesen sein. Der merkliche Einbruch erfolgte im Mai: Hier lag der Rückgang bei 26,2 Prozent.

Die Mitte März in Kraft getretenen weitreichenden Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus dürften der Grund für einen Rückgang der Gewerbeanmeldungen um 11,8 Prozent im ersten Halbjahr 2020 gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum gewesen sein. Der merkliche Einbruch erfolgte im Mai: Hier lag der Rückgang bei 26,2 Prozent. 

Der Optimismus, dass es sich eher um einen temporären Rückgang handelt und die Gründungsideen zeitversetzt an den Start gehen, wird durch die überaus regen Gründungsaktivitäten im Jahr 2019 genährt. Erstmals in fünf Jahren stieg in 2019 die Anzahl der angemeldeten Kleingewerbe und Eintragungen in das Handelsregister deutlich um 6,8 Prozent an – und dies über alle Kreise im IHK-Bezirk hinweg. Damit liegt die Region in 2019 weit über dem bundesweiten Wachstum von 0,6 Prozent und zeigt, dass sich ein bemerkenswerter Gründergeist in Ostwestfalen breitgemacht hat und großartige Geschäftsideen erfolgreich in die Tat umgesetzt werden. 

Erfreulich ist, dass viele junge Menschen bereits gründen: Die Gründungsbereitschaft ist in den Altersklassen 30 bis 34 Jahre und 25 bis 29 Jahre besonders hoch. Alle analysierten Trends im Jahr 2019 stellen laut IHK eine klare Bereicherung für den Wirtschaftsstandort Ostwestfalen dar. Nun gilt es, diesen positiven Schwung von 2019 zu nutzen, um die aktuellen Herausforderungen zu meistern und den Weg in eine weiter wachsende Wirtschaft zu ebnen.

Handelsreport OWL 2017

 

Ostwestfalen-Lippe verzeichnet einen neuen Rekord an Verkaufsfläche im stationären Einzelhandel. Das geht aus dem Handelsreport OWL 2017 hervor, den die Industrie- und Handelskammern Ostwestfalen zu Bielefeld und Lippe zu Detmold sowie der Handelsverband Ostwestfalen-Lippe e. V. nach 2014 zum zweiten Mal herausgegeben haben. Insgesamt gibt es aktuell in der Region 1.509 Einzelhandelsbetriebe (2014: 1.491) ab einer Größe von 500 Quadratmetern, die zusammen eine Gesamtverkaufsfläche von 2,61 Millionen Quadratmeter (2014: 2,58) ergeben. Davon entfallen allein 921.460 Quadratmeter auf das Sortiment Nahrungs- und Genussmittel (2014: 896.683). In dem Werk werden die aktuellen Strukturen und wesentlichen Kennzahlen des Einzelhandels in Ostwestfalen-Lippe aufgezeigt.

 

Nähere Informationen zum Handelsreport OWL 2017 gibt es zudem bei:

 

An der Erstellung des Handelsreport OWL 2017 hat die BBE Standort- und Kommunalberatung Münster mitgewirkt.

Eine Neuauflage des Handelsreports ist für das Jahr 2022 geplant.

 

Die IHK Ostwestfalen zu Bielefeld hat mit Zustimmung der MB-Research GmbH wichtige Kennziffern für die Region Ostwestfalen zusammengestellt.

Die Kennziffern bieten einen Überblick darüber, wie es "vor Ort" hinsichtlich Kaufkraft, Umsatz, Zentralität und Sortimentseinzelhandel im Vergleich zu anderen Kommunen des IHK-Bezirks bestellt ist. (© MB-Research, CIMA!, BBE!")

Definitionen MBR-Kennziffern

Die pdf-Dateien enthalten kurze und verständliche Definitionen der unterschiedlichen MBR-Kennziffern

Mietpreisatlas Ostwestfalen 2020

Mit dem Mietpreisatlas für Ostwestfalen folgt die Industrie- und Handelskammer der großen Nachfrage aus allen Bereichen der Wirtschaft sowie der öffentlichen Institutionen. Der Atlas bietet Firmengründern, Unternehmern, Gutachtern, Eigentümern und Mietern sowie öffentlichen Stellen Auskünfte bzw. Vergleichswerte für gewerbliche Mieten. Auf diese Weise wird der Markt für alle Akteure transparenter.

Der IHK-Mietpreisatlas für Ostwestfalen 2020 enthält Richtwerte für Geschäftslagen des Einzelhandels, Büros sowie Lager- und Produktionsräume, differenziert dargestellt für jede Kommune Ostwestfalens. Die Angaben sind als Orientierungswerte zu verstehen, da Lage und Größe sowie individuelle Ausstattung des Objektes erhebliche Abweichungen begründen können. Entsprechend ist die Einzelfallbewertung eines jeden Mietraums unerlässlich.

Bei der Ermittlung der Mietpreisspannen hat die IHK großen Wert auf ein transparentes und nachvollziehbares Verfahren gelegt. Ein dafür gebildeter Expertenarbeitskreis, bestehend aus Mitgliedern der IHK-Vollversammlung und der IHK-Ausschüsse, begleitete die Datenerhebung, Methodik und Zahlendiskussion. Darüber hinaus gilt ein Danke dem IHK-Arbeitskreis der Sachverständigen für Grundstücksbewertung, den Berichterstattern des Immobilienverbands Deutschland (IVD-West e. V.), dem Handelsverband Ostwestfalen-Lippe e. V., der Handwerkskammer Ostwestfalen-Lippe und dem Deutschen Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA) Ostwestfalen-Lippe für die Unterstützung und Kooperation bei der Erstellung.

Der Mietpreisatlas 2020 steht Ihnen als blätterbares Online-Dokument zur Verfügung, das sich per Klick auf das Deckblatt in einem neuen Fenster öffnet. Dort können Sie den Mietpreisatlas auch als PDF-Datei herunterladen.

Zwischenbericht 2022 zum IHK-Mietpreisatlas

Die Corona-Pandemie hat zu großen Unsicherheiten in Bezug auf die gewerblichen Mieten geführt. Deshalb hat die IHK Ostwestfalen aufbauend auf Experteninterviews einen Zwischenbericht erarbeitet. Dieser enthält eine Marktbetrachtung gewerblicher Mieten sowie Steckbriefe zu größeren Städten in Ostwestfalen. Außerdem werden Hinweise zu Mietanpassungen wegen staatlicher Einschränkungen im Zuge der Corona-Krise gegeben.

Der Zwischenbericht 2022 steht Ihnen als blätterbares Online-Dokument zur Verfügung.

 

Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte nach der Klassifikation der Wirtschaftszweige (WZ 2008), Stand: 30.06.2022

IHK-Standortumfrage 2021/22 - Ostwestfalen

Die Ergebnisse der Befragung sollen als Grundlage für einen konstruktiven Dialog mit Verantwortlichen aus Politik und Verwaltung dienen. Die befragten Unternehmen konnten zu 50 Faktoren aus den Themengebieten Infrastruktur, Kosten, Marktpotenzial/Region, Fachkräfte/Bildung sowie Attraktivität der Stadt insgesamt, der Stadt- und der Kreisverwaltung antworten, wie wichtig ihnen das Thema ist und wie zufrieden sie damit sind.

Die Ergebnisse der Umfrage finden Sie als Online-Ausgaben unter den folgenden Links:

Umsätze in Ostwestfalen im 1. Halbjahr 2022 um 12,3 Prozent zum Vorjahr gestiegen. In NRW stiegen die Gesamtumsätze im Vergleichszeitraum um 17,1 Prozent.

Januar-Juni 2022 (Betriebe ab 50 Beschäftigte)

Jahresdaten 2021

(Betriebe ab 20 Beschäftigte)

Die Jahresdaten 2022 liegen voraussichtlich Mitte April vor.