MB-Research Internationale Marktdaten

Die Michael Bauer Research GmbH, Nürnberg (MBR) besteht seit dem 27. Januar 2004.
Die MBR befasst sich mit der Erstellung kleinräumiger internationaler Marktdaten für die regionale Vertriebsplanung von Firmen aus den Bereichen Konsumgüter, Investitionsgüter, Handel und Dienstleistungen und dem entsprechenden Consulting. Die Daten geben Auskunft über die einzelhandelsspezifische Attraktivität und Leistungsfähigkeit einer Stadt bzw. einer Gemeinde. Darüber hinaus erlauben sie einen Vergleich mit Kommunen ähnlicher Größe oder Zentralität.

Die IHK Ostwestfalen zu Bielefeld hat mit Zustimmung der MB-Research GmbH wichtige Kennziffern für die Region Ostwestfalen zusammengestellt.

Die Kennziffern bieten einen Überblick darüber, wie es "vor Ort" hinsichtlich Kaufkraft, Umsatz, Zentralität und Sortimentseinzelhandel im Vergleich zu anderen Kommunen des IHK-Bezirks bestellt ist.
(© MB-Research, CIMA!, BBE!")

Allgemeine Kaufkraftkennziffer

Was ist Kaufkraft ?

Kaufkraft bezeichnet das verfügbare Einkommen (Nettoeinkommen ohne Steuern und Sozialversicherungsbeiträge, inkl. empfangener Transferleistungen) der Bevölkerung einer Region.

Wofür Kaufkraftkennziffern ?

Kaufkraftkennziffern sind der in der regionalen Absatzplanung am häufigsten eingesetzte Indikator für das Konsumpotenzial einer Region.
Sie sind für den Vertrieb aller Produkte und Dienstleistungen eine geeignete Plangröße, deren Nachfrage überwiegend vom Einkommen des Verbrauchers abhängig ist.

Mit Hilfe von Kaufkraftkennziffern lassen sich für Vertriebsorganisationen oder Filialnetze

  • Regionale Absatzchancen quantifizieren
  • Gebiete nach Stärken und Schwächen bewerten
  • Unausgeschöpfte Potenziale lokalisieren
  • Marketing-Aktivitäten lokal fokussieren
  • Realistische Planziele formulieren

Wie wird die MB-Research Kaufkraft ermittelt ?

Bei der Ermittlung der Kaufkraft werden die folgenden Komponenten berücksichtigt:

  • Nettoeinkommen aus den amtlichen Lohn- und Einkommenssteuerstatistiken
  • Sonstige Erwerbseinkommen
  • Renten und Pensionen
  • Arbeitslosengeld und Arbeitslosengeld II
  • Kindergeld
  • Sozialhilfe
  • BAFöG (ohne Darlehen)
  • Wohngeld

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Einzelhandelsrelevante Kaufkraftkennziffer

Was bedeutet Einzelhandelsrelevante Kaufkraft?

Die Einzelhandelsrelevante Kaufkraft sind die Anteile der Kaufkraft, die für Ausgaben im Einzelhandel zur Verfügung stehen, also der Teil des verfügbaren Einkommens der privaten Haushalte, von dem die Einkäufe im Einzelhandel getätigt werden. Die Einkäufe sind am Wohnort der Konsumenten erfasst.

Wofür Einzelhandelsrelevante Kaufkraft?

Unsere Kennziffern unterstützen Sie bei:

  • Ihren Regionalanalysen als valide Datengrundlagen
  • der schnellen Identifikation wirtschaftlich lohnender Absatzmärkte mithilfe der Darstellung sowohl von Wertangaben als auch von Indizes
  • der professionellen Planung neuer Standorte anhand ihrer Erfolgsaussichten
  • dem fairen Vergleich des Potenzials von Außendienstgebieten und der objektiven Bewertung von Verkaufsleistungen
  • der Neueinteilung von Außendienstgebieten anhand ihrer Absatzchancen

Mit Hilfe der Einzelhandelsrelevanten Kaufkraft lassen sich für Vertriebsorganisationen oder Filialnetze:

  • Regionale Absatzchancen quantifizieren
  • Gebiete nach Stärken und Schwächen bewerten
  • Unausgeschöpfte Potenziale lokalisieren
  • Marketing-Aktivitäten lokal fokussieren
  • Realistische Planziele formulieren

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Umsatzkennziffer

Was sind Einzelhandelsumsätze?

Einzelhandelsumsätze sind alle im örtlichen Einzelhandel getätigte Umsätze. Sie werden am Einkaufsort der Konsumenten erfasst.

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Zentralitätskennziffer

Was sind Zentralitätskennziffern?

Die Zentralitätskennziffer ist ein Maß für die Attraktivität eines Standortes als Einkaufsort. Sie gibt an, inwieweit der örtliche Einzelhandel in der Lage ist, überörtliche Kundschaft anzuziehen.

Sie wird als Quotient aus Einzelhandelsumsätzen und Einzelhandelsrelevanter Kaufkraft (multipliziert mit 100) bestimmt.

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Sortimentskennziffer

Was bedeutet Kaufkraft für Sortimente?

Kaufkraftkennziffern sind in der regionalen Absatzplanung der am häufigsten eingesetzte Indikator für das Konsumpotenzial in einem Gebiet.

Die Kaufkraft für einzelne Sortimente, z.B. für das Sortiment Damenmode, spiegelt die Nachfrage der privaten Haushalte einer Region für diese Sortimente wieder.

Zum Vergleich: die allgemeine Kaufkraft bezeichnet lediglich das gesamte verfügbare Einkommen der Konsumenten - unabhängig davon, wofür es ausgegeben wird.

Wofür Kaufkraftkennziffern für einzelne Sortimente?

Mit Hilfe von Kaufkraftdaten für einzelne Sortimente lassen sich für Vertriebsorganisationen oder Filialnetze:

  • Regionale Absatzchancen quantifizieren
  • Gebiete nach Stärken und Schwächen bewerten
  • Unausgeschöpfte Potenziale lokalisieren
  • Marketing-Aktivitäten lokal fokussieren
  • Realistische Planziele formulieren

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