Verleihung des 2. IHK-Tourismuspreises Teutoburger Wald

Freuen sich über die Vergabe des IHK-Tourismuspreises 2018 an die Stadt Rheda-Wiedenbrück: Thomas Niehoff, Hauptgeschäftsführer der IHK Ostwestfalen zu Bielefeld, Axel Martens, Hauptgeschäftsführer der IHK Lippe zu Detmold, Susanne Westermann, Flora Westfalica GmbH, Landrat Kreis Lippe Dr. Axel Lehmann, Theo Mettenborg, Bürgermeister der Stadt Rheda-Wiedenbrück, und Sönke Tuchel, Vorsitzender des gemeinsamen IHK-Tourismusausschusses Ostwestfalen und Lippe (von links). Foto: IHK Ostwestfalen
 04.05.2018  Standortpolitik, Zweigstelle Paderborn, Zweigstelle Minden

Impulsgeber für die Tourismusbranche

Im Rahmen des dreizehnten Teutoburger Wald Tourismustages hat der gemeinsame Tourismusausschuss der Industrie- und Handelskammern (IHK) Ostwestfalen zu Bielefeld und Lippe zu Detmold zum zweiten Mal den IHK-Tourismuspreis Teutoburger Wald verliehen. Preisträger ist die Stadt Rheda-Wiedenbrück mit ihrem Projekt Stadtführung per App.

"Die Tourismusbranche ist nicht nur ein bedeutender Wirtschaftsfaktor, sondern trägt enorm dazu bei, dass die Standortqualität in der Region verbessert wird. Um die Tourismuswirtschaft vor Ort zu fördern, haben wir diesen Preis ausgelobt. Wir haben die Tourismusverantwortlichen im Teutoburger Wald aufgefordert, uns pfiffige und innovative Projekt einzusenden, die es verdienen, nachgeahmt zu werden", sagt Sönke Tuchel, Vorsitzender des IHK-Tourismusausschusses, bei der Preisvergabe.

Die Stadtführung per App der Stadt Rheda-Wiedenbrück ist nach Auffassung der Jury ein Projekt, das die Auszeichnung durch den IHK-Tourismuspreis verdient. Es handelt sich dabei um eine speziell für die Stadt entwickelte App, die eine individuelle Stadtführung möglich macht. Mittels Augmented-Reality ist es dem Touristen möglich, in die Geschichte der Stadt einzutauchen.

So werden an unterschiedlichen Standorten, auf die das Smartphone gerichtet wird, realitätsnahe Szenarien auf dem Display sichtbar. Es erscheint zum Beispiel eine historische Persönlichkeit, die eine Geschichte erzählt oder Gebäude werden in ihrem historischen Bild dargestellt. Die Auseinandersetzung mit der Digitalisierung - so das Urteil der Jury - hat Vorzeigecharakter für den Tourismus im Teutoburger Wald.

Angebote im Stadt- und Regionaltourismus sollten konsequent auf diese neuen technischen Möglichkeiten ausgerichtet sein. Der Mut und die Tatsache, dass die Stadt Rheda-Wiedenbrück sich dieser Herausforderung gestellt hat, hat die Jury überzeugt. Die Stadt Rheda-Wiedenbrück gilt in den Augen der Jury als Impulsgeber für die Tourismuswirtschaft im Teutoburger Wald.

Zielsetzung des IHK-Tourismuspreises ist es, derartige Impulse zu setzen, indem außergewöhnliche Ideen dieser Branche herausgestellt werden. Mit dem Preis sollen Unternehmen des Gastgewerbes, der Freizeiteinrichtungen sowie Tourismusorganisationen oder Einzelpersonen geehrt werden, die mit kreativen Produkten, Dienstleistungen, Marketingkampagnen oder Kommunikationsstrategien bedeutende Akzente für den Tourismus im Teutoburger Wald setzen und durch ihre touristische Anziehungskraft die heimische Wirtschaft beleben.

Insgesamt haben sich 31 Projekte um den IHK-Tourismuspreis beworben beziehungsweise sind empfohlen worden. Aus diesen ermittelte eine unabhängige Jury, bestehend aus Vertretern des IHK-Tourismusausschusses, der OstwestfalenLippe GmbH, des Dehoga Lippe, des Dehoga NRW sowie der Fachhochschule Südwestfalen den Preisträger.

Für die Bewertung waren Kriterien, wie zum Beispiel der Innovationsgehalt des Projektes oder der Mehrwert für die Region von Bedeutung.

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Seit den 90er-Jahren treibt die Europäische Union (EU) das Ziel eines europäischen Binnenmarktes für Strom voran. Viel wurde bereits erreicht. So wird Elektrizität längst über die Ländergrenzen hinweg gehandelt und über das europäische Verbundnetz transportiert. Für Deutschland und seine Unternehmen ergeben sich hieraus zahlreiche Vorteile, insbesondere für eine wirtschaftlich effiziente Umsetzung der Energiewende. Zeitweise wird dank erneuerbarer Energien in Deutschland mehr Strom produziert als verbraucht. Diese „Überschüsse“ können über den Strombinnenmarkt an die europäischen Nachbarn verkauft werden. Umgekehrt importiert Deutschland Strom, wenn die Sonne nicht scheint oder der Wind nicht bläst. 

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