STARTERCENTER NRW bei der IHK für weitere drei Jahre zertifiziert

Freuen sich über die Rezertifizierung des Startercenters NRW der IHK in Bielefeld: Claudia Rieke, Thomas Mikulsky, Harald Grefe, Jochen Sander und Ulrich Grubert (v. l.).
 11.12.2017  Existenzgründung

Nach einem erfolgreichen Audit trägt die Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu Bielefeld (IHK) für die nächsten drei Jahre das Gütesiegel STARTERCENTER NRW des Landes Nordrhein-Westfalen. "Damit bleiben wir die zentrale Anlaufstelle für Gründerinnen und Gründer in der Region", freut sich Harald Grefe, stellvertretender IHK-Hauptgeschäftsführer.

Seine 10-Jahresbilanz seit der Erstzertifizierung im Jahr 2007 fällt ausgesprochen positiv aus: "Über 5.900 persönliche Beratungsgespräche mit einer Kundenzufriedenheit von 99 Prozent führten wir bisher, gaben knapp 7.500 Starterpakete zur Erstinformation aus und informierten 6.200 Teilnehmer bei Gründungsveranstaltungen wie unsere regionalen Sprechtage."

Das NRW-Wirtschaftsministerium habe 2006 eine Partnerschaftsinitiative mit den IHKs, den Handwerkskammern und kommunalen Wirtschaftsförderern mit dem Ziel gestartet, die Beratungssituation für Gründer zu verbessern. "In der vielfältigen Informationslandschaft für Existenzgründer sollten Leuchttürme geschaffen werden, damit Beratungsstellen mit umfassenden Serviceangeboten sichtbarer werden", erläutert Grefe.

"Das Ziel haben wir erreicht und die IHK innerhalb des regionalen Gründungsnetzwerkes als eine zentrale Anlaufstelle etabliert. Die Förderung der Gründungsszene ist traditionell ein Kernthema unserer Tätigkeit." Sowohl die Bündelung der Beratungskompetenzen der verschiedenen Partner als auch die Steigerung und Sicherung der Beratungsqualität samt neuer Dienstleistungsangebote zur Erledigung erforderlicher Gründungsformalitäten habe man erreicht.

Die Startercenter agierten gleichermaßen als Lotsen und leiteten Gründungsinteressierte an die jeweiligen Partner der Gründungsnetzwerke qualifiziert weiter.

Grundlage dafür sei ein entsprechendes Zertifikat, das die Startercenter in einem externen Audit erlangen müssten. Dabei würden gut 30 Kriterien überprüft, um die Qualität des Gründungsservices sicherzustellen. Dazu gehörten beispielsweise persönliche Beratungen, Informationsmaterial, Fachsprechtage, Internettools und Mentoren. Kernthemen seien notwendige Gründungsformalitäten, die Entwicklung der Geschäftsidee, die Erstellung eines Businessplans und Förderprogramme.

"Der Gründungsservice ist eingebettet in das weitreichende Portfolio der IHK", erklärt Thomas Mikulsky, IHK-Referatsleiter für Existenzgründung und Unternehmensförderung. "So können zum Beispiel Gründungen mit grenzüberschreitenden Geschäftsmodellen wichtige rechtliche Fragen zu Import und Export direkt mit dem Fachbereich Internationales klären." Die IHK biete somit einen Gründungsservice aus einer Hand, der für alle Existenzgründer und Start-ups in der Region Ostwestfalen hilfreich sei.

Bildunterzeile:

 

 

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