Wasser

Wasser ist eine unverzichtbare Ressource, die schützenswert ist. Die Wirtschaft unternimmt große Anstrengungen, um den Verbrauch von Wasser zu senken und die Qualität des Abwassers zu verbessern. Den gesetzlichen Rahmen in Deutschland bildet das Wasserhaushaltsgesetz (WHG).

Wasser ist aber auch ein teures Gut. In Nordrhein-Westfalen wird beispielsweise seit 2004 ein Wasserentnahmeentgelt - der so genannte "Wassercent" - erhoben.

Umgang mit wassergefährdenden Stoffen (VAUwS)

Für Anlagen, die mit wassergefährdenden Stoffen umgehen, gelten besondere Anforderungen: Eine wichtige Rechtsvorschrift ist in diesem Zusammenhang die Verordnung zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen (VAUwS), mit der die vorherige Regelung (VAwS) weiterentwickelt wurde.

Die IHK Ostwestfalen hat die wesentlichen Anforderungen, die auf die Wirtschaft durch die neue VAUwS zukommen, in einer Veranstaltung herausgestellt. Den Vortrag "Die neue AwSV" von Dipl.-Ing. Martin Bischop finden Sie als PDF-Datei im Downloadbereich dieser Seite.

IHK-Merkblatt: Neue Anlagenverordnung (AwSV): und jetzt?

Am 1. August 2017 tritt die bundesweite Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen (AwSV) vollständig in Kraft und löst die 16 bisher unterschiedlichen Landesverordnungen ab. Was das für die Betreiber der betroffenen Industrie-, Lager- oder Umschlagsanlagen bedeutet, skizziert der DIHK in einem Merkblatt.

Mit der AwSV ändern sich die rechtlichen Anforderungen an Anlagentechnik, Überwachungspflichten und Dokumentationen. Für Unternehmen, die bereits Anlagen betreiben, gelten allerdings umfangreiche Übergangsbestimmungen.

In seinem Merkblatt „Neue Anlagenverordnung: und jetzt?“ beantwortet der DIHK die folgenden Fragen:

  • Was gilt wann für bestehende Anlagen?
  • Müssen jetzt Sachverständigenprüfungen durchgeführt werden?
  • Müssen Anlagen jetzt nachgerüstet werden?
  • Sind Dokumentation und Betriebsanweisung jetzt noch aktuell? Benötigen Unternehmen jetzt einen Fachbetrieb?
  • Müssen Stoffe oder Gemische jetzt neu eingestuft werden?

Was können Unternehmen vor dem 1. August tun?

Studie "Die Wasserentnahmeentgelte der Länder - ein Vergleich"

Die IHK Pfalz hat eine Studie zum Vergleich der Wasserentnahmeentgelte der Länder erstellt. Die Studie gliedert sich in zwei Teile: Im ersten werden die Ausgestaltungen der Landesgesetze (wie Bemessungsgrundlagen, Ausnahmetatbestände oder Zweckbindungen der Mittel) miteinander verglichen, im zweiten die Gesamtbelastungen der Wirtschaftsstandorte durch den Wassercent. Die Studie finden Sie im Downloadbereich dieser Seite.