Fördermittel für IT-Start-ups

Die Europäische Kommission stellt 100 Millionen Euro speziell für technologisch innovative Start-ups bereit. Etwa 1000 junge Unternehmensgründungen sollen im Rahmen der öffentlich-privaten Partnerschaft "Future Internet" Fördermittel für eine verstärkte Digitalisierung öffentlicher Dienste erhalten. Im Kern geht es um die Entwicklung von Apps in den Bereichen Verkehr, Gesundheit, intelligente Fertigung, Energie und Medien.

Die Finanzierungsmöglichkeiten dieser dritten Runde der öffentlich-privaten Partnerschaft werden von 20 Konsortien gesteuert. Sie zählen allesamt zu dem sogenannten digitalen Ökosystemen und sind vertreten durch etwa Acceleratoren, Crowdfunding-Plattformen, Wagniskapitalgeber, Coworking-Spaces, regionale Finanzierungsorganisationen, Technologieunternehmen und KMU-Verbände. Für die Vergabe der Mittel an die Konsortien ist das Kriterium entscheidend, wie sie eine möglichst große wirtschaftliche Wirkung ihrer Mittel im Internet-Ökosystem erzielen wollen.

Weitere Informationen liefert die Mitteilung der Europäischen Kommission.

Ansprechpartner in OWL:

EUROPE DIRECT Informationszentrum beim Kreis Gütersloh
Herzebrocker Str. 140
33334 Gütersloh

Tel.: 05241-85 1403
Fax: 05241-85 1084
E-Mail: info@europedirect-gt.de
Internet: www.europedirect-gt.de

Erfolgreiche Unternehmensnachfolge sichert Arbeitsplätze und Know-how

Die Unternehmensnachfolgebörse www.nexxt-change.org bringt erfahrene Unternehmer und potenzielle Nachfolger zusammen. Sie leistet damit einen wichtigen Beitrag für einen erfolgreichen Nachfolgeprozess. So lautet das zusammenfassende Ergebnis des Evaluationsberichts der Rambøll Management Consulting GmbH, die im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie und mit finanzieller Unterstützung der KfW Bankengruppe die Effizienz, Effektivität und Nutzerfreundlichkeit des Internetportals analysierte. Rund 70 % der erfolgreichen Unternehmens-Übergeber und -Übernehmer sind der Meinung, dass sie nur mittels nexxt-change einen passenden Nachfolger bzw. ein Unternehmen zur Fortführung finden konnten.

Der Parlamentarische Staatssekretär und Beauftragte der Bundesregierung für Mittelstand und Tourismus, Ernst Burgbacher: "Die Unternehmensnachfolge wird aufgrund des demographischen Wandels unserer Gesellschaft in Zukunft eine noch größere Bedeutung erlangen. Die Übernahme eines etablierten Unternehmens bietet auch für Gründerinnen und Gründern gute Chancen für den Weg in die Selbständigkeit. Mit dem Portal nexxt-change bieten wir eine wichtige Plattform. Die Evaluation zeigt, dass durch die nexxt-change-Börse vor allem viele Klein- und Kleinstunternehmen den Generationswechsel erfolgreich umsetzen konnten. Jährlich sichert die Börse rund 10.000 Arbeitsplätze und Know-how in Deutschland. Damit stärken wir die Vielfalt und Leistungsstärke des deutschen Mittelstandes."

Das Internetportal www.nexxt-change.org des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie in Kooperation mit der KfW Bankengruppe bietet potenziellen Käufern und Verkäufern von Unternehmen eine Vermittlungsbörse zur Erleichterung der Unternehmensnachfolge. Unternehmens-Übergeber und -Übernehmer sowie weitere Interessenten können kostenlos Inserate in nexxt-change einstellen und über eine Suchmaske nach relevanten Unternehmensangeboten suchen.

Zur Betreuung der Inserate sowie zur Kontaktvermittlung zwischen den Nutzern steht ein bundesweites Netzwerk von über 820 Regionalpartnern, insbesondere Industrie- und Handels- bzw. Handwerkskammern, Sparkassen sowie Kreditgenossenschaften, zur Verfügung. Befragungen im Rahmen der Evaluation zeigen: Der Nutzen der Börse wird von Regionalpartnern, Übergebern und Übernehmern hoch eingeschätzt. Seit 2006 wurden über 10.000 erfolgreiche Unternehmensübergaben über die Onlinebörse vermittelt. Durchschnittlich sind in den übergebenen Unternehmen acht Beschäftigte tätig. Die befragten Nutzer bewerten nexxt-change als funktionale und seriöse Nachfolgebörse.

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„get started“: Plattform für Start-ups und etablierte Unternehmen

BITKOM-Initiative bringt Gründer, Kapitalgeber und etablierte Unternehmen zusammen

Der Branchen-Verband BITKOM hat eine Initiative für Start-ups aus dem Bereich IT- und Internet ins Leben gerufen. Unter dem Motto „get Started“ erhalten Start-ups und junge Unternehmen sowie gründungsinteressierte Entwickler Starthilfe. Dabei geht es zum Beispiel um Tipps zur Finanzierung, arbeitsrechtliche Unterstützung und Informationen zu technologischen Trends und Märkten. „Start-up-Gründer haben den Mut und die Fähigkeit, eine Idee in die Tat umzusetzen und unternehmerisch zum Erfolg zu machen. Viele setzen für ihre Vision eine Menge aufs Spiel, nicht nur ihr Erspartes. Der BITKOM will Start-ups noch besser als bislang unterstützen und hat dazu die Initiative „get Started“ ins Leben gerufen“, so BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf.

Der BITKOM hatte bereits am Vortag des nationalen IT-Gipfels im November den ersten Young IT Day mit ausgerichtet, zu dem mehr als 400 Gründer und Gründungsinteressierte gekommen waren. In der Abschlusserklärung des Gipfels heißt es, „die großen Innovationen in der Webwirtschaft gehen weltweit von neu gegründeten, schnell wachsenden IT-Unternehmen aus“. Um das große Potenzial der Start-ups in Deutschland zu nutzen, brauchen diese jungen Unternehmen verbesserte Wachstumsbedingungen.

Bei get Started stehen deshalb neben den Informationen und dem Austausch auf der Website www.getstarted.de regelmäßige Events mit konkretem Nutzen für Start-ups im Mittelpunkt.

Ein weiteres Anliegen des BITKOM ist es, Kapitalgeber und etablierte Unternehmen zusammenzubringen und beim Aufbau eines Netzwerks zu helfen. „Der BITKOM wird die Brücke bilden zwischen jungen und etablierten Unternehmen“, so Kempf. Der BITKOM wird sein politisches Gewicht auch verstärkt für Start-ups einsetzen. So hat sich der Verband zuletzt gegen Pläne der Bundesländer zur Besteuerung von Erträgen aus Streubesitzbeteiligungen eingesetzt, wodurch die Finanzierung von jungen Unternehmen in Deutschland weiter erschwert würde. Die Bundesregierung hat sich den BITKOM-Empfehlungen angeschlossen, jetzt liegt die Entscheidung beim Vermittlungsausschuss von Bundesrat und Bundestag.

In Deutschland sind nach einer ZEW-Studie im Auftrag des BITKOM innerhalb von fünf Jahren rund 45.500 IT- und Internet-Unternehmen gegründet worden. Waren es 2006 noch 7.300 neue Start-ups, so wurden im vergangenen Jahr mit 8.050 rund 10 Prozent mehr gezählt. Besonders kräftig legte die Zahl der Neugründungen von Softwareunternehmen zu. Sie stieg im selben Zeitraum um mehr als 50 Prozent von 2.300 auf 3.500. Zum Vergleich: In allen Branchen ging die Zahl der Neugründungen von 2006 bis 2011 um fast 7 Prozent zurück.

Quelle: IKT.NRW - Nachrichten

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KfW-Eigenkapitalbörse unterstützt Unternehmer

Seit dem 6. November 2012 ist die deutsch-französische Internetplattform EuroQuity online. Ihr Ziel ist die Vermittlung von Kapital suchenden Unternehmen und investitionsbereiten Kapitalgebern in Deutschland und Frankreich. Gründer und Betreiber dieses kostenfreien Dienstes ist die französische Mittelstandsförderbank OSEO in Kooperation mit der KfW Bankengruppe.

EuroQuity fungiert als Börse für (Eigen-)kapitalsuchende Unternehmer und investitionsbereite Kapitalgeber. Insbesondere kleine und mittlere Unternehmen, Existenzgründer und Berater können die neue Internetplattform kostenfrei nutzen. Einzige Voraussetzung: Sie müssen ihren Sitz in Deutschland oder Frankreich haben. Für Investoren gilt diese geografische Einschränkung nicht.

Auf EuroQuity können sich Unternehmer, Gründer und Berater aller Branchen und Rechtsformen mit Videos, Bildern und Texten potenziellen Investoren präsentieren, und zwar auf Deutsch, Französisch oder Englisch.

In Frankreich ist EuroQuity bereits seit 2008 online und hat den dortigen Unternehmen die Akquisition von bislang mehr als 165 Mio. Euro ermöglicht. Aktuell sind in Frankreich bei EuroQuity rd. 16.700 Nutzer angemeldet: Rund 7.000 Unternehmen und Gründer, 7.500 Investoren sowie fast 2.200 Berater.

Weitere Infos: https://www.euroquity.com/de

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Richtlinie zur Förderung von forschungsintensiven Unternehmensgründungen (EXIST-Forschungstransfer)

Das Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) hat eine neue Richtlinie zur Förderung von forschungsintensiven Unternehmensgründungen (EXIST-Forschungstransfer) im Rahmen des Programms "Existenzgründungen aus der Wissenschaft" verabschiedet.

Mehr Informationen finden Sie in der Richtlinie zur Förderung von forschungsintensiven Unternehmensgründungen (EXISTForschungstransfer), die das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie als PDF-Dokument auf seiner Homepage zur Verfügung stellt.

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Ansprechpartner

Fast jeder dritte Gründer in Deutschland hat laut Kfw-Gründungsmonitor einen Hochschulabschluss gemacht. Viele dieser Gründer arbeiten schon während des Studiums im und am eigenen Unternehmen. Nach dem Abschluss starten die jungen Akademiker dann richtig durch. Tipps und Hinweise für diese Gründerinnen und -gründer liefert das E-Book "Studieren, gründen, durchstarten!".

Das Online-Portal "Existenzgründer & Jungunternehmer" bietet das E-Book als kostenlosen PDF-Download an:
Studieren, gründen, durchstarten!

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Technologie und Innovation in Ostwestfalen