Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu Bielefeld


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Unternehmen Krisenphasen
Unternehmenssicherung
Krisenphasen: Signale und Maßnahmen

Erfolgskrise - Signale │ Maßnahmen │ Hinweise

Signale

Kunden

  • Sie verlieren einige Stammkunden?
  • Sie haben deutliche Außenstände?
  • Kundenbeschwerden häufen sich?
  • (Unzufriedene) Kunden lassen sich auf einmal Zeit mit der Bezahlung (über 90 Tage)?

Absatz

  • Der Absatz geht erkennbar zurück?
  • Unverkaufte Bestände wachsen an?
  • Sie können zuweilen Liefertermine nicht einhalten?

Produktion

  • Die Kapazitäten Ihrer Produktion sind nicht immer ausgelastet?
  • Die Qualität von Produkten oder Dienstleistungen lässt erkennbar nach?
  • Der Service lässt erkennbar nach?

Finanzen

  • Der Umsatz geht erkennbar zurück?
  • Der Gewinn ghet erkennbar zurück?
  • Die Ausgaben Ihres Unternehmens übersteigen die Einnahmen?
  • Sie überziehen immer wieder Ihre Kontokorrent-Kreditlinie?
  • Die Liquidität des Unternehmens ist dennoch meist gesichert?
  • Die Bank fragt nach erwarteten Zahlungseingängen (Rückführung der Überziehung)?

Personal

  • Das Betriebsklima ist schlecht?
  • Die Mitarbeiter sind demotiviert?
  • Es gibt eine deutlich erhöhte Fluktuation in der Belegschaft?
  • Qualifizierte Mitarbeiter küdigen?
  • Das Personal ist schlecht ausgelastet (es gibt wenig zu tun)?

Die Fragen zum Ankreuzen und Ausdrucken - Download

Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Infoletter GründerZeiten 13 "Krisenmanagement"; Berlin 2019

Maßnahmen

Als Krisenmanagement reicht nun nicht mehr aus, etwa Produkte oder Dienstleistungen weiter zu entwickeln. Vielmehr ist eines drastische Kursänderung angesagt: ein sogenannter Turnaround. Dabei sind vor allem Sanierungsmaßnahmen fällig, die die Kosten senken, die betrieblichen Abläufe effektiver gestalten und die Erträge erhöhen.

  1. Kosten überprüfen - wo sind Kostenfresser?
  2. Kosten senken - z. B. durch Einkaufskooperationen, Verminderung der betrieblichen Kosten wie Firmenwagen, ausgelagerte Buchhaltung im Unternehmen selbst durchführen.
  3. Gemeinsam mit Mitarbeitern Mängellisten erstellen (Verluste z. B. durch Hierarchie, Bürokratie, Doppelarbeiten).
  4. Straffung der Organisation "Keep it simple and flexible".
  5. Outsourcing von Geschäftsfeldern, die viel Aufwand und wenig Gewinn machen.
  6. Aggressives Marketingkonzept entwickeln, um in den angestammten Geschäftsfeldern erfolgreich sein zu können.
  7. Radikaler Preiskampf (Preise senken).
  8. Konsequenter Qualitätswettbewerb (Qualität erhöhen).
  9. Produkt- und Angebotspalette an die Markterwartungen anpassen.
  10. Neue Produktionsverfahren einführen (effektiver, kostengünstiger).
Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Infoletter GründerZeiten 13 "Krisenmanagement"; Berlin 2019

IHK-Service

Wer Investitionen plant und mehr finanzielle Spielräume für den Auf- und Ausbau oder für die Neuausrichtung ihrer Geschäftstätigkeit benötigt, sollte prüfen, ob es hierfür geeignete Fördermittel des Bundes und des Landes NRW gibt. Gerne beraten wir Sie hierüber ausführlich.
Weitere Informationen finden Sie hier.

Wer sein Unternehmen fit für die Zukunft machen will und dabei eine professionelle externe Beratung zu wirtschaftlichen, finanziellen, personellen und organisatorischen Fragen der Unternehmensführung in Anspruch nehmen möchte, sollte prüfen, ob es hierfür vom Bund oder Land NRW Zuschüssen zu den Beratungskosten gibt. Wir helfen Ihnen dabei.
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Die Vielfalt und Komplexität der Fragestellungen stellt hohe Anforderungen an die Entscheider. Wie schön wäre es, vorab eine zweite Meinung einzuholen, einen neuen Impuls oder eine Bestätigung der eigenen Überlegungen zu bekommen. Hier kann der Mentoren-Service Ostwestfalen eine wertvolle Unterstützung sein. Melden Sie sich bitte bei uns, um mehr zu erfahren.
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