Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu Bielefeld


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News Außenhandel

News "International"

In den letzten Jahren konnte sich Schottland neben London als zweitwichtigste Region im Vereinigten Königreich für ausländische Investitionen platzieren.  Schottlands aktuelle Investitionsbilanz ist positiv im britischen Vergleich. In 2020 entschieden sich mehr ausländische und auch deutsche Unternehmen für diesen Standort als für jede andere Region außerhalbe Londons. Schottlands Exporte sind vielfältig, nehmen zu und die dort angesiedelte professionelle, wissenschaftliche und technische Industrie weist Exporte von 4,4 Milliarden Euro in 2020 auf. Schottische Unternehmen erschließen ständig neue Märkte – allein Schottlands Textilindustrie exportiert in über 150 Länder. Neben Whisky, Öl, Lachs und Tourismus bietet Schottland Innovatives in den Bereichen IT, Erneuerbare Energien, digitale Technologien und Hightech.

Informieren Sie sich am 2. Februar 2022 von 10 bis 12.00 Uhr über die aktuelle Situation und die geschäftlichen Möglichkeiten Schottlands. Die Teilnahme ist kostenlos - Details

Mit Beginn des Jahres 2022 sind eine Reihe von Änderungen bei der Abgabe der Intrahandelsstatistik (INTRASTAT) zur Erfassung des Warenverkehrs im EU-Binnenmarkt in Kraft getreten. DESTATIS hat die Änderungen jetzt in einer aktualisierten Fassung seines „Leitfaden zur Intrahandelsstatistik 2022“ konsolidiert.

Leitfaden zur Intrahandelsstatistik

Am 4. Januar 2022 ist im UK der National Security and Investment Act 2021 in Kraft getreten, der neue Investitionskontrollen im UK vorsieht.

Die betroffenen Sektoren sind: Advanced Materials; Advanced Robotics; Artificial Intelligence; Civil Nuclear; Communications; Computing Hardware; Critical Suppliers to Government; Cryptographic Authentication; Data Infrastructure; Defence; Energy; Military and Dual-Use; Quantum Technologies; Satellite and Space Technologies; Suppliers to the Emergency Services; Synthetic Biology; Transport.

National Security and Investment Act

Das BMEL hat die Deutsch-Emiratische Industrie- und Handelskammer mit der Einrichtung eines Kompetenzzentrums für Ernährung und Landwirtschaftfür die Standorte Vereinigte Arabische Emirate (VAE), Oman, Katar, Kuwait und Irak beauftragt. Das Kompetenzzentrum verfolgt das Ziel, die wirtschaftliche Zusammenarbeit im Bereich Ernährung (Landwirtschaft und verarbeite Lebensmittel) zwischen Deutschland und den benannten fünf Ländern zu fördern. Es dient als Informations-, Netzwerk und Beratungsplattform, sowie als zentrale Anlaufstelle für die Wirtschaft aus den Branchen Landtechnik, Getränke, Süß- und Zuckerwaren, Obst & Gemüse, Getreide/ Ölsaaten/ Mühlenprodukte, Fleisch/ Vieh/ Fisch, Sonstige Lebensmittel, Feinkost/ Bio/ Convenience Food, Milch/ Käse/ Eier, sowie Back- und Teigwaren.

Zu den Hauptaufgaben des Kompetenzzentrums gehören unter anderem:

  • Schaffung von Markttransparenz (Sammlung, Bewertung, Kommunikation) für deutsche Unternehmen
  • Unterstützung durch Dienstleistungen in den Bereichen Marktinformation und Markteintritt für deutsche Unternehmen
  • Förderung der deutschen Landtechnik und Lebensmittel auf den Märkten (Veranstaltungen, Aktivitäten, Projekte)
  • Kommunikations- und Kooperationsplattform mit lokalen Partnern (Netzwerk, Austausch) und Erweiterung der eigenen Datenbank

Im Rahmen der Kompetenzstelle wird Ende Dezember der erste Newsletter mit Infos zu Neuigkeiten, Veranstaltungen, Messen versandt. Der Newsletter wird ab sofort einmal im Quartal ausgesandt.  

Anmeldung zum AKS-Newsletter unter: agriandfood(at)ahkuae.com

Seit Anfang Dezember 2021 können kleine und mittelständische Unternehmen über das Förderprogramm "Beratungsgutscheine Afrika" Zuwendungen für Beratungsleistungen zur Vorbereitung des Einstiegs in afrikanische Märkte in Anspruch nehmen. Qualifizierte Beratungsunternehmen können die Listung im Beraterpool beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) beantragen. Die Zuwendung beträgt 75 Prozent der Kosten für die Beratung an max. 15 Beratungstagen. Unternehmen, die einen Beratungsgutschein erhalten möchten, können sich hierzu von der Geschäftsstelle des Wirtschaftsnetzwerks Afrika beraten lassen.

Beratungsgutschein Afrika

Um die Warenbewegungen zwischen den einzelnen EU-Mitgliedstaaten und dem Vereinigten Königreich statistisch präziser erfassen zu können, hat die britische Zollverwaltung (HMRC) Ende November 2021 folgende Mitteilung an Unternehmen herausgegeben:

  • Englische Originalfassung: "You must use the correct country code for the Country of Dispatch and/or the Country of Origin when you complete your import customs declaration. Where an EU country is appropriate for either of these data elements, For EU countries, the individual country code of the member state in question (e.g. FR) should be used. The “EU” country code must not be used and will be removed from systems shortly."
  • Übersetzung (unverbindlich): "Sie müssen beim Ausfüllen Ihrer Einfuhrzollanmeldung den korrekten Ländercode für das Versandland und/oder das Ursprungsland verwenden. Für EU-Länder sollte der individuelle Ländercode des betreffenden Mitgliedstaates (z. B. FR) verwendet werden. Der Ländercode "EU" darf nicht verwendet werden und wird in Kürze aus den Systemen entfernt."

Die neue Anforderung gilt voraussichtlich ab 1.1.2022. Sie stellt Unternehmen insofern vor Herausforderungen, als dass der einzelstaatliche nichtpräferenzielle Ursprung nicht immer vom Ursprung „EU“ abgeleitet werden kann und in vielen Fällen auch gänzlich unbekannt ist.

Der DIHK hat deshalb u.a. über die britische Botschaft versucht, eine Präzisierung der HMRC-Mitteilung zu erhalten. Bislang liegt jedoch keine Präzisierung vor. Bis zur weiteren Klärung empfehlen wir daher folgendes Vorgehen:

  • Sofern der einzelstaatliche nichtpräferenzielle Ursprung zwingend in der Einfuhrzollanmeldung verlangt wird, dieser aber nicht bekannt ist, sollte beim Datenfeld „Country of Origin“ auf den Iso-Alpha-2-Code des Versendungslandes („Country of Dispatch“) zurückgegriffen werden.
  • Hinweis: Bei der präferenziellen „Erklärung zum Ursprung (EzU)“ sollte an dem Wortlaut des Handels- und Kooperationsabkommens zwischen der EU und dem UK festgehalten werden. Hier ist unverändert die Ursprungsangabe „EU“ bzw. „Europäische Union“ zu verwenden. Von einem ergänzenden Klammerzusatz in der EzU zur Ergänzung eines einzelnen EU-Mitgliedsstaates raten wir ab. Sofern in der Einfuhrzollanmeldung zusätzlich zum Datenelement für den Präferenzursprung „EU“ auch ein Datenelement zum „nichtpräferenziellen Ursprung“ (Country of Origin) zwingend auszufüllen ist, sollte auch hier im Zweifel auf den Iso-Alpha-2-Code des „Versendungslandes“ zurückgegriffen werden.

Der Bedarf an neuen Arbeitsplätzen liegt in Afrika bei rund 20 Millionen pro Jahr. Viele davon könnten durch aufstrebende afrikanische Unternehmen oder die Investitionen ausländischer Unternehmen geschaffen werden. Allerdings schränken Investitions- und Handelshemmnisse die Aktivitäten der Privatwirtschaft in Afrika stark ein. Unzureichend qualifizierte Fachkräfte, mangelnde Infrastruktur und unterentwickelte Märkte stellen den Privatsektor vor große Herausforderungen. Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) unterstützt deshalb mit der "Sonderinitiative Ausbildung und Beschäftigung" deutsche, europäische und afrikanische Unternehmen und Investoren bei ihrem Engagement in Afrika. Es geht neben der Schaffung von Arbeitsplätzen auch um die Verbesserung der Arbeitsbedingungen. Die Sonderinitiative ist beschränkt auf Marokko, Tunesien, Ägypten, Senegal, Cote d’Ivoire, Ghana, Äthiopien und Ruanda. Es werden dabei spezielle Wirtschaftsstandorte (Industrieparks) und vielversprechende Branchen unterstützt.

BMZ - Sonderinitiative Ausbildung und Beschäftigung

Zum Start ins neue Jahr treten wieder neue Bestimmungen in Kraft. Die wichtigsten Änderungen hat die AHK Frankreich zusammengefasst.

Einführung einer EPR-Registrierungsnummer (identifiant unique) ab 2022 in Frankreich

Der französische Reparaturfähigkeitsindex wird ab 2022 auf weitere Elektrogeräte ausgeweitet
Seit Anfang 2021 muss beim Verkauf von Waschmaschinen, Smartphones, Laptops, Fernseher und elektrischen Rasenmähern für den Verbraucher der Reparaturfähigkeitsindex sichtbar ausgewiesen werden. Ab 2022 sind außerdem noch folgende, weitere Produkte vom Reparaturfähigkeitsindex betroffen: Toplader Waschmaschinen, Spülmaschinen, Staubsauger, Tablets, Hochdruckreiniger.

Ab dem 1. April 2022 müssen deutsche Unternehmen, die mehr als 10 Tonnen Kunststoffverpackungen über einen Zeitraum von 12 Monaten in das Vereinigte Königreich importieren, mit der britischen Kunststoffverpackungssteuer („Plastiksteuer“) rechnen. Die AHK London hat ein Informationsblatt für deutsche Unternehmen erstellt. Das Merkblatt wird bei Bedarf weiter ergänzt und aktualisiert.

UK Plastic Packing Tax

316.000 Arbeitsplätze hängen in Ostwestfalen am Export. Das ist eines der wesentlichsten Ergebnisse einer Untersuchung des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln Consult GmbH. Es führte die Studie im Auftrag der Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu Bielefeld (IHK) durch.

Mit 32,2 Prozent entfallen demnach in Ostwestfalen anteilig sogar mehr Beschäftigungsverhältnisse auf den Export als im bundesdeutschen Durchschnitt mit 30,4 Prozent. Darüber hinaus wird mit 22 Milliarden Euro mehr als jeder dritte Euro der Wertschöpfung in Ostwestfalen durch den Export erarbeitet. Vor allem die indirekten Beschäftigtenzahlen durch die Zulieferbetriebe sind laut der Untersuchung überdurchschnittlich. Besonders der starke Industrie-Dienstleistungsverbund in Ostwestfalen sei für den Erfolg mit verantwortlich. Allein 81.000 Jobs in Dienstleistungsbranchen hängen an Lieferbeziehungen mit exportierenden Unternehmen.

IHK-Exportstudie - Download

Am 1. Januar 2023 wird das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz in Kraft treten. Davon betroffen werden Unternehmen mit mehr als 3.000 bzw. ab 2024 mit mehr als 1.000 Mitarbeitenden sein. Indirekt trifft es auch kleine und mittelständische Unternehmen.

Der Aufbau eines Systems zur Sicherung der Nachhaltigkeit ist schon heute sinnvoll, damit dieses auch ab Anfang 2023 läuft.

Wir haben für Sie zu diesem Thema eine Homepage erstellt. Hier finden Sie wichtige Informationen und Tipps für die Umsetzung.

Das deutsche Lieferkettengesetz