Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu Bielefeld


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News Außenhandel

News "International"

China hat am 20. August 2021 das „Personal Information Protection Law“ verabschiedet, das erste eigene Gesetz des Landes betreffend den Schutz von persönlichen Informationen.

Verstöße gegen die Vorschriften des PIPL können insbesondere gemäß Art. 66 PIPL Bußgelder in Höhe von bis zu 50 Millionen Renminbi Yuan (RMB) (entspricht circa 6,5 Millionen Euro) oder bis zu 5 Prozent des Vorjahresumsatzes, die Einstellung des Betriebs oder den Widerruf der Geschäftslizenz zur Folge haben. Auch Kreditsystemeinträge sind möglich, Art. 67 PIPL.

Weitere Informationen -gtai

Ausländische Unternehmen, die umsatzsteuerlich nicht in Dänemark registriert sind, können die Erstattung der im Jahr 2020 in Dänemark entrichteten Vorsteuerbeträge beantragen. 

Die Antragsfrist endet am 30. September 2021 bei der zuständigen Behörde. 

Aufgrund der Corona-Restriktionen war das Reise- und Messeaufkommen sicherlich geringer, aber es fallen andere Ausgaben wie z.B. für die Vermietung von Räumlichkeiten an, für die Vorsteuerbeträge erstattet werden können.

Die Festlegung der Zulassungsvoraussetzungen für das Veranstalten von Messen wird in den verschiedenen Corona-Verordnungen der Länder geregelt. Alle Bundesländer lassen das Veranstalten von Messen inzwischen wieder zu, so dass Messen in diesem Sommer wieder an den Start gehen konnten. 

Die konkret in den Bundesländern jeweils geltenden Corona-Verordnungen mit den für Messen und Veranstaltungen einschlägigen Normen und Öffnungsplänen finden Sie auf der Homepage des AUMA.

Weitere Informationen - AUMA

Deutsche Unternehmen sollten bei der Geschäftsanbahnung über das Internet für den Einkauf von Lebensmitteln (wie z.B.  ukrainischem Sonnenblumenöl) oder anderen Gütern mit einem ukrainischen Handelsvermittler oder Lieferanten inklusive ukrainischem Logistikunternehmen Vorsicht walten lassen. Die Betrüger treten als Handelsvermittlungsunternehmen, meist als Trading LLC auf und verfügen über sehr ansprechende und professionell wirkende Firmenhomepages. Zudem liefern diese gefälschte Mitgliedsbescheinigungen der ukrainischen Handelskammer als Beleg Ihrer Existenz. Eine Anzahlung wird nach Abschluss des Geschäfts und Übermittlung einer Handelsrechnung oder Abschluss eines Exklusivitätsvertrags gefordert. Nach Mailversand von gefälschten Frachtpapieren z.B. bill of landing einer weiteren ukrainischen Scheinfirma, eines Logistikunternehmens, wird die zweite Ratenzahlung gefordert. Final wird dann eine weitere Zahlung für angeblich während des Transports per Seefracht/Landfracht zusätzlich angefallene Zollabgaben oder Gebühren für radioaktiver Strahlungsmessung gefordert, die den Weitertransport der Güter verhindern würden.

Wir empfehlen daher deutschen Unternehmen vor der Leistung von Anzahlungen an neue ukrainische Handelsvermittler/Lieferanten/ Logistiker diese neuen Geschäftspartner von der deutsch-ukrainischen Handelskammer vorab überprüfen zu lassen.

Deutsch-Ukrainische IHK

Afrika – 54 Länder, rund 1,2 Milliarden Einwohner – ist ein Kontinent mit vielen Herausforderungen. Er bietet aber auch große Chancen für deutsche Unternehmen. Der afrikanische Markt öffnet sich und wirbt weltweit um Handelspartner und Investoren. West- und Ostafrika, zwei oft missverstandene und unterschätzte Regionen, entwickeln sich seit vielen Jahren dynamisch und zielen darauf ab, den Markteinstieg auch für mittelständische Unternehmen aus dem Ausland attraktiv zu machen. Der richtige Umgang mit einem solch vielfältigen Kontinent wie Afrika ist jedoch schwierig und ein Engagement nicht ohne Risiko. Es lohnt sich aber, Afrika in den Fokus zu setzen.

Experten werden am 7. Oktober 2021 von 14.30 bis 17 Uhr (online) einen Überblick über die afrikanische Wirtschaft geben, die Möglichkeiten und Chancen aufzeigen, eine realistische Einschätzung der Risiken geben sowie die Unterstützungsmöglichkeiten vor Ort präsentieren.

Die Veranstaltung findet via MS Teams statt. Die Teilnahme ist kostenlos.

Details und Anmeldung

Am 1. Januar 2023 wird das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz in Kraft treten. Davon betroffen werden Unternehmen mit mehr als 3.000 bzw. ab 2024 mit mehr als 1.000 Mitarbeitenden sein. Indirekt trifft es auch kleine und mittelständische Unternehmen.

Der Aufbau eines Systems zur Sicherung der Nachhaltigkeit ist schon heute sinnvoll, damit dieses auch ab Anfang 2023 läuft.

Wir haben für Sie zu diesem Thema eine Homepage erstellt. Hier finden Sie wichtige Informationen und Tipps für die Umsetzung.

Das deutsche Lieferkettengesetz

Die Situation auf der britischen Seite des Ärmelkanals bleibt angespannt. Rastplätze und Tankstellen sind chronisch überfüllt, Zollformalitäten bremsen den Warenverkehr über Stunden.

Irland hat spontan reagiert und die Anzahl der direkten Fährverbindungen für den Warentransport erhöht. Die Landbrücke Großbritannien ist somit ausgeschaltet. Allein im Januar und Februar 2021 war Irlands direkter Außenhandel mit der EU-27 um 80 Prozent höher als in den ersten beiden Monaten 2020, während der irisch-britische Austausch um 40 Prozent gesunken ist.

Viele irische Unternehmen handeln bereits direkt mit Deutschland. 2020 war für sie der deutsche Absatzmarkt erstmals wichtiger als der britische. Bei vielen Produkten ist Irland zudem importabhängig. Dazu gehören Elektronik, Maschinen und Elektrotechnik, aber auch Nahrungsmittel und Brennstoffe. Chemischen Erzeugnisse dienen als Vorprodukte für die dortigen Hersteller. Eine Chance für deutsche Hersteller.

Nordirland hingegen steht als Nicht-EU-Land mit EU-Ausnahmeregelung zwischen allen Brexit-Fronten. Die Zollgrenze funktioniert nicht. Die Lebens- und Arzneimittelversorgung ist nicht gesichert. Wie geht es weiter?

Wir informieren und diskutieren am 30. September 2021 von 10 bis 12 Uhr gemeinsam mit:

  • David Parkmann, Deutsch-Irische IHK, Dublin
     
  • Patrick Bamming, AITI Chartered Tax Adviser der Deutsch-Irischen IHK, Dublin
     
  • Alexander Bathe, Mitglied der Geschäftsführung der Arntz Optibelt Gruppe, Höxter | Optibelt Urethane Belting Ltd, Letterkenny
     
  • Ralf Bokämper, Geschäftsführer der BOPLA Gehäuse Systeme GmbH, Bünde

Die Teilnahme ist kostenlos - Anmeldung

Am 1. September tritt das chinesische Datensicherheitsgesetz (DSL) in Kraft. Das Regelwerk, das der Nationale Volkskongress am 10. Juni verabschiedet hatte, bringt für deutsche Unternehmen mit China-Engagement auch über reine IT-Fragen hinaus einigen Handlungsbedarf mit sich.

Die Deutsche Auslandshandelskammer (AHK) Greater China hat die wichtigsten Infos für Unternehmen in einem Infoblatt zusammengestellt. Darin werden unter anderem die zentralen Verpflichtungen aufgeführt und die Behörden gelistet, mit denen sich vor Ort aktive Unternehmen auseinandersetzen müssen.

Vor allem aber erteilt die AHK Handlungsempfehlungen dafür, welche Prozesse nun zu überprüfen beziehungsweise sicherzustellen sind und welche Sachverhalte gewährleistet werden müssen.

Infoblatt in englischer Sprache - Download

Die Ergebnisse der DIHK-Blitzumfrage zu Lieferengpässen und Preissteigerungen bei Rohstoffen, Waren und Vorprodukten wurden vom DIHK veröffentlicht. Knapp 3.000 Unternehmen haben sich beteiligt.

Lieferengpässe und Preissteigerungen - Download

Die IHK-Unternehmerreise „NRW goes Expo Dubai 2020“ richtet sich an nordrhein-westfälische Unternehmen aller Branchen. Die Teilnehmer können sich vor Ort über Marktchancen informieren, mit deutschen vor Ort tätigen Unternehmen austauschen und Kontakte zu Entscheidungsträgern und potenziellen Geschäftspartnern knüpfen. Die Reise findet vom 6. bis 11. November 2021 statt und ist ein Projekt im Rahmen von NRW.Global Business und wird gefördert vom NRW-Wirtschaftsministerium. Parallel zur Unternehmerreise findet die "Gulfood Manufacturing 2021" statt – die internationale Fachmesse für Nahrungsmittel- und Verpackungsmaschinen im Nahen und Mittleren Osten – mit deutschem Firmengemeinschaftsstand.

Nähere Informationen

DG Taxud stellt „eLearning-Kurse und eBooks“ kostenfrei zur Verfügung. Die bislang verfügbaren Inhalte reichen von „UCC-Overview“ über „Customs Procedures and Customs Declarations“ bis hin zu „AEO“.

Die Module und eBooks sind dabei in verschiedenen EU-Sprachen (nur z.T. auch auf Deutsch) verfügbar. Seit kurzem bietet die EU diese Inhalte über eine neue Lernplattform namens „CusTax EU Learning Portal“ an.