Regional- und Landesplanung

Die Attraktivität unseres Wirtschaftsstandortes ist nicht ausschließlich vom Angebot der Gewerbeflächen abhängig. Neben diesem wichtigen Spezialthema ist darüber hinaus wichtig, in welcher Weise sich die Städte und Gemeinden insgesamt weiterentwickeln und welche Bereiche gänzlich von zusätzlicher Bebauung freigehalten werden sollen. Darüber hinaus ist für die gewerbetreibenden Unternehmer die Verkehrsinfrastrukturausstattung von höchstem Range. Das Netz der Verkehrsinfrastruktur muss grenzüberschreitend festegelegt werden um den Städten einen attraktiven und vor allen Dingen funktionstüchtigen Austausch von Waren, Dienstleistungen und Einwohner zu ermöglichen.

Die Regional- und Landesplanung hat diese übergeordnete Aufgabe übernommen. Sie steht damit oberhalb der Stadtplanung und funktioniert durch ein sogenanntes abgeschichtetes Planungsmodell aus Regionalplanung, Landesplanung, Bundesraumordung und europäischer Raumordung.

Die Industrie- und Handelskammer vertritt in diesen Planungsebenen die Interessen von Industrie, Handel und Dienstleistungsgewerbe im Rahmen von Stellungnahmen und Hintergrundgesprächen mit Entscheidern. Mit öffentlichen Diskussionen und dem Engagement in politischen Gremien arbeiten wir für einen attraktiven Wirtschaftsstandort Ostwestfalen.

Themenbereiche Regional- und Landesplanung

In einem dicht besiedelten Land wie Nordrhein-Westfalen konkurrieren vielfältige Ansprüche aus Gesellschaft und Wirtschaft um den Raum. Daher müssen die raumbezogenen Anforderungen zur Entwicklung von Gewerbe- und Wohnbauflächen, von Erholungs- und Freizeitbereichen, von Verkehrsinfrastruktur, Lagerstätten, Energie- und Wasserversorgung sowie Entsorgung zukunftsfähig koordiniert werden....

Der Regionalplan (vormals Gebietsentwicklungsplan/GEP) legt auf der Grundlage des Gesetzes zur Landesentwicklung die regionalen Ziele der Raumordnung und Landesplanung für die Entwicklung des Regierungsbezirkes und alle raumbedeutsamen Planungen und Maßnahmen im Planungsgebiet fest. Er wird mit der Bekanntmachung der Genehmigung sogenanntes Ziel der Raumordnung und Landesplanung. Diese sind...
Viele Städte und Gemeinden haben erkannt, dass im Rahmen einer interkommunalen Zusammenarbeit die Entwicklung von Gewerbeflächen erfolgreich umgesetzt werden kann. Die Vorteile interkommunaler Zusammenarbeit sind u. a. die Nutzung verkehrsgünstig gelegener Standorte, die Entwicklung großer zusammenhängender Gewerbegebiete, die Cluster-Bildung von Branchen, die Aufteilung von Planungsverfahren...
Ein Nationalpark für Ostwestfalen-Lippe? Mit dem Landtagsbeschluss vom 05.04.1991 wurde festgelegt, dass die Senne nach dem Abzug der britischen Streitkräfte zu einem Nationalpark erklärt werden soll. Diese höchste naturschutzfachliche Kategorie hat zum Ziel, die außergewöhnliche Landschaft mit ihrem auffälligen Landschaftsbild dauerhaft zu schützen. Dieser Schutz ist allerdings kein...