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IHK-Tourismuspreis „Teutoburger Wald“

Die Tourismuswirtschaft ist ein bedeutender Wirtschaftsfaktor im Teutoburger Wald. Um die Tourismuswirtschaft in der Destination Teutoburger Wald zu fördern, hat sich der gemeinsame Tourismusausschuss der IHK Ostwestfalen und der IHK Lippe zum Ziel gesetzt, außergewöhnliche Ideen in der Tourismusbranche mit dem IHK-Tourismuspreis „Teutoburger Wald“ zu prämieren.

Der Preis ist thematisch nicht eingeschränkt, sondern zeichnet „pfiffige Ideen“, die bereits am Markt realisiert worden sind, aus. Das Spektrum von möglichen, einzureichenden Ideen reicht von geschaffenen Produkten und Dienstleistungen, über Marketingkampagnen und Kommunikationsstrategien bis hin zu Ansätzen zur Qualitätssicherung.

Die Vergabe des Preises erfolgt über eine unabhängige Jury, die sich aus Experten und Expertinnen der Branche zusammensetzt. Die Preisverleihung erfolgt im Rahmen des Teutoburger-Wald Tourismustages.

Die Preisträger

Tourismuspreis „Teutoburger Wald“

Das Projekt „Auf Benedikts Spuren“ wurde mit dem IHK-Tourismuspreis „Teutoburger Wald“ ausgezeichnet. Preisträger ist die Gesellschaft für Wirtschaftsförderung mbH im Kreis Höxter. Bei dem Projekt „Auf Benedikts Spuren“ handelt es sich um eine touristische Erlebnisreise, auf der die Besucher an acht klösterlichen Standorten im Kreis Höxter Alltagsleben und klösterliche Werte in Verbindung bringen können. Die bereits im frühen Mittelalter verfassten Regeln zum Zusammenleben der Mönche werden in einen Bezug zum aktuellen Alltagsleben der Touristen gesetzt. Mittels der App „Hearonymus“ hören die Besucher an den einzelnen Standorten Beiträge, in denen die alten Benediktinischen Regeln, beispielsweise „Schweigen, Loben und Achtsamkeit üben“, Antworten für das heutige Leben liefern. Die Hörbeiträge werden durch ein Set von Postkarten ergänzt. Jede Postkarte spiegelt eine vor Ort erlebbare Regel wider und fordert die Besucher zum Mitmachen auf. „Auf Benedikts Spuren“ – so das Urteil der Jury – entspricht dem Trend zum Erlebnistourismus. Die Besucher können nachvollziehen, wie das eigene Leben durch die klösterlichen Regeln bereichert werden kann. Das Angebot verbindet die einzelnen Klosterstandorte mit Anbietern touristischer Dienstleistungen.

Aufgrund der Corona-Pandemie wurde der Preis im Rahmen einer Feierstunde beim Preisträger überreicht.

 

Mutmacher-Preis

Angesichts der Corona-Pandemie stehen viele Unternehmen der Tourismusbranche vor enorme Herausforderungen. Daher hat sich der IHK-Tourismusausschuss entschlossen, in diesem außergewöhnlichen Jahr einen Sonderpreis „Mutmacher 2020“ zu verleihen. Damit sollen besondere Leistungen, der Corona-Pandemie zu widerstehen, gewürdigt werden. Aufgrund seines außerordentlichen Engagements wurde der Preis an das Unternehmen Marcus Schuster e.K. aus Detmold verliehen. Das Unternehmen betreibt das „Weiße Ross“ im Freilichtmuseum Detmold, ein Restaurant an der Teststrecke Bilster Berg im Kreis Höxter sowie einen Food-Truck. Marcus Schuster, Inhaber des gleichnamigen Unternehmens, hat mit Eintreten der ersten Lockdown-Phase einen Außer-Haus-Verkauf mit Lieferdienst ins Leben gerufen. Mittels eines Online-Bestellservice wurde der Verkauf dadurch weiterhin professionalisiert. Dieser so entstandene „regionale Tütenservice“ gibt dem Unternehmen die Möglichkeit, weiterhin Kontakt zum Kunden zu halten. Im Food-Truck wurden bereits im Vorfeld hausgemachte Saucen und Dips angeboten. Daraus wurde die Marke „TUNKE“ entwickelt. Neben dem Verkauf über den eigenen Online-Shop werden die „TUNKE“-Produkte auch über den regionalen Einzelhandel vertrieben. Im November wurde zudem die „Gourmet-Garage“ eröffnet, ein stationärer Feinkost-Einzelhandel in Detmold. Aus Sicht der Jury ist die schnelle Reaktion auf veränderte Marktbedingungen, das gute Marketing, die Entwicklung der Marke „TUNKE“ und der Aufbau des „regionalen Tütenservice“ auszeichnungswürdig.