1.100 Teilnehmer bei IHK-Begegnungswoche "Ostwestfalen meets Russia"

Organisatoren, Referenten und Partner der 16. IHK-Begegnungswoche "Ostwestfalen meets Russia". Foto: IHK/Heiko Stoll
 15.06.2018  International

"Zum Abschluss unserer 16. IHK-Begegnungswoche bleibt festzuhalten, dass der russische Markt trotz der Sanktionen für unsere ostwestfälischen Unternehmen ein äußerst wichtiger Markt bleibt, gerade auch vor dem Hintergrund der aktuellen US-amerikanischen Sanktionspolitik. Die Unternehmen hoffen darauf, dass in nächster Zeit politisches Tauwetter einsetzen wird.

Vielleicht kann die Fußball-WM einen kleinen Beitrag dazu leisten", zog Harald Grefe, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu Bielefeld (IHK), ein positives Fazit der 16. Internationalen IHK-Begegnungswoche "Ostwestfalen meets Russia", die vom 11. bis 13. Juni in Bielefeld, Harsewinkel, Herford sowie Verl organisiert worden ist.

Mit rund 1.100 Teilnehmern und Gästen aus Ostwestfalen, Russland und anderen Regionen - darunter eine Delegation von 15 russischen Unternehmen aus dem IT-Bereich - waren die Veranstaltungen gut besucht. "Unser inhaltlich qualitativ hochwertiges Programm in den insgesamt neun themenübergreifenden Veranstaltungen, den Fachvorträgen und Diskussionsforen mit gut 50 Referenten hat maßgeblich zum Erfolg dieser Begegnungswoche beigetragen", erläuterte Grefe. "Die Qualität jeder einzelnen Veranstaltung war hoch und mit starkem Praxisbezug."

Die Begegnungswoche fand in Kooperation mit der Deutschen Auslandshandelskammer in Russland (Moskau) und der russischen Handels- und Industriekammer in Berlin statt. Darüber hinaus habe die aktive Mitwirkung und Unterstützung der Partnerunternehmen diese Begegnungswoche erst möglich gemacht, dankte der stellvertretende IHK-Hauptgeschäftsführer den über 20 Sponsoren. Und damit diese Begegnungswoche auch nachhaltig wirke, stehe die Partnerregion der IHK-Begegnungswoche 2019 ebenfalls schon fest: Vom 1. bis 3. Juli heißt es dann "Ostwestfalen meets France".

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Im Frühjahr 2018 hat die EU-Kommission die Richtlinie über unfaire Handelspraktiken ("Unfair Trading Practices", kurz UTP) auf den Weg gebracht. Ziel ist es, kleine und mittlere Lebensmittelproduzenten vor unfairen Vertragsbedingungen zu schützen, beispielsweise vor einer Rücknahmepflicht für verderbliche Lebensmittel. So sollen gerechte Bedingungen in den Geschäftsbeziehungen zwischen Unternehmen der Versorgungskette geschaffen werden. Der Richtlinienentwurf umfasst eine sehr formalisierte Regulierung, die konkrete Vertragsklauseln verbietet. 

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