Zahlungsschwierigkeiten

Grundsätzlich werden die IHK-Beiträge mit der Bekanntgabe des Beitragsbescheides fällig und sind innerhalb einen Monats nach dessen Zugang zu überweisen. Die Beiträge zur IHK sind öffentliche Abgaben und daher fristgerecht zu begleichen.

Stundung

Wenn der fristgerechte Forderungsausgleich nicht möglich ist, können Sie eine Stundung beantragen. Hierfür ist ein schriftlicher Antrag und die Übersendung von Unterlagen, die Ihre derzeitige wirtschaftliche bzw. finanzielle Situation widerspiegeln, erforderlich.

Sofern gegen einen festgesetzten Gewerbesteuermessbescheid Einspruch bei der zuständigen Finanzbehörde eingelegt wurde, besteht die Möglichkeit durch schriftlichen Antrag die Aussetzung der Vollziehung des Bescheides für die betroffenden Abrechnungsjahre zu beantragen.

Ratenzahlung

Wenn Sie aufgrund wirtschaftlicher Schwierigkeiten unsere Forderungen nur in Teilbeträgen zahlen können, haben Sie die Möglichkeit eine Ratenzahlung zu beantragen. Hierfür ist ein formloser Ratenzahlungsvorschlag, dem Unterlagen beigefügt sein sollten, die die aktuelle wirtschaftliche und finanzielle Situation darlegen, erforderlich.

Erlass

Wenn der Ausgleich der Beitragsforderung eine unbillige Härte darstellt (zum Beispiel der Lebensunterhalt nicht mehr sichergestellt ist oder ein Insolvenzverfahren beantragt werden müsste), kann der IHK-Beitrag auf Antrag ganz oder teilweise erlassen werden. Dieser Antrag ist ausreichend zu begründen und mit geeigneten Unterlagen, aus denen die unbillige Härte ersichtlich ist, zu belegen. Ohne geeignete Unterlagen ist der Antrag abzulehnen.