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Arabische Golfstaaten, Iran, Nordafrika
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MENA-Ticker der IHK Ostwestfalen - Januar 2022

Ägypten: Neue Vorgaben für Halal-Zertifizierung

gtai - Für die Einfuhr von Fleisch und Fleischerzeugnissen in Ägypten ist ein Halal-Zertifikat notwendig. Ägypten hat die Maßnahme zum 1. Dezember 2021 nachträglich bei der Welthandelsorganisation (WTO) notifiziert. Laut Notifizierung ist seit dem 1. Oktober 2021 auch für die Einfuhr von Milch und Milchprodukten ein Halal-Zertifikat vorzulegen. Weitere Produktgruppen wie Süßwaren und Getränke sollen laut Medien- und Unternehmensberichten folgen - Details.

Ägypten: Neuer Mindestlohn

gtai - Der Mindestlohn für Beschäftigte in der Privatwirtschaft in Ägypten beträgt ab dem 1. Januar 2022 monatlich 2.400 ägyptische Pfund (ca. 135 Euro). Dieser Mindestlohn kann sowohl feste als auch variable Gehaltsbestandteile umfassen (d.h. Boni, Anreize, Gewinnbeteiligungen, Vergütungen, Sachleistungen usw.). Unternehmen, die den Mindestlohn aufgrund wirtschaftlicher Härten nicht anwenden können, können einen Antrag auf vorübergehende Befreiung beim zuständigen Industrieverband oder der regionalen Handelskammer einreichen.

Ägypten erlaubt Special Purpose AcquisitionsCompanies

gtai - Die ägyptische Finanzaufsichtsbehörde lässt zum Ende des Jahres 2021 die Gründung von Gesellschaften zum ausschließlichen Zweck der Übernahme eines anderen Unternehmens zu - Details.

Ägypten: Bau eines Krankenhauses östlich von Kairo

gtai - Unternehmen aus Ägypten, China und den USA bauen und betreiben ein neues Krankenhaus in der neuen, 50 Kilometer östlich von Kairo gelegenen Verwaltungshauptstadt. In Bau und Austattung sollen rund 55 Millionen Euro investiert werden. Der ägyptische Gesundheitssektor muss mit der wachsenden Bevölkerung Schritt halten. Hierfür sind mindestens 38.000 zusätzliche Krankenhausbetten bis zum Jahr 2030 notwendig.

Algerien: Verpflichtung, Energiereserven zu schonen

AHK - Der Präsident Abdelmadjid Tebboune, erteilte Anweisungen, um alle Gemeinden des Landes zu verpflichten, Solarenergie für die Straßenbeleuchtung zu nutzen, so eine Mitteilung des Ministerrats.  Er betonte, dass es wichtig sei, den lokalen Gasverbrauch zu rationalisieren, um die Energieressourcen zu schonen und die Exportkapazitäten zu erhöhen und rief dazu auf, mit den Industrieländern bei der Erforschung von Techniken für die allgemeine Nutzung erneuerbarer Energien zusammenzuarbeiten. Außerdem sollen die Kriterien für die Einfuhr von Heizungen für den Hausgebrauch neu definiert werden, um Sicherheitsstandards und die laufende Energiewende zu berücksichtigen. In Bezug auf den Hoch- und Tiefbausektor ordnete der  Präsident an, dass dieser Sektor schrittweise auf energieeffiziente Umweltstandards umgestellt werden soll, um die Verwendung umwelt-schädlicher Materialien zu vermeiden. Er betonte weiterhin, dass die Verwendung von Holz bei Wohnungsbauprojekten verboten und durch PVC ersetzt werden soll, um den Waldreichtum zu erhalten.  Der Hohe Energierat so bald wie möglich installiert werden, um ihm die Aufgaben der Vorausschau und Bewertung in diesem Bereich zu übertragen.

Algerien: Pharmazeutische Industrie – Verpflichtung Strichcode

In einem Vermerk an die pharmazeutischen Produktionsbetriebe fordert die Nationale Agentur für pharmazeutische Produkte diese auf, spätestens ab 1. Januar 2022 Strichcodes auf Umverpackungen von pharmazeutischen Produkten und Medizinprodukten anzubringen, um eine bessere Rückverfolgbarkeit ab Januar 2022 zu gewährleisten. Diese Verpflichtung wird auf importierte pharmazeutische Produkte ausgedehnt und gilt für die vorläufigen Importprogramme für 2022 für Hersteller, die noch nicht über einen Strichcode verfügen.

Algerien: Einführung der nationalen Datei für algerische Produkte

Das Ministerium für Handel und Exportförderung hat am 6. Dezember 2021 zum ersten Mal die nationale Datei für algerische Produkte auf seiner Webseite veröffentlicht. Diese neue nationale Datei wird monatlich aktualisiert und enthält Daten und Informationen über 10.200 algerische Unternehmen sowie über die Kapazitäten der nationalen Produktion, die auf 388.000 lokale Produkte geschätzt wird, welche nicht importiert werden dürfen, voraussichtlich ihr Produktionsvolumen den ganzen nationalen Bedarf decken - Details..

Arabische Golfstaaten: Kompetenzzentrum für Ernährung und Landwirtschaft

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft hat die AHK Vereinigte Arabische Emirate mit der Einrichtung eines „Kompetenzzentrums für Ernährung und Landwirtschaft“ für die Standorte VAE, Oman, Katar, Kuwait und Irak beauftragt. Das Kompetenzzentrum verfolgt das Ziel, die wirtschaftliche Zusammenarbeit im Bereich Ernährung (Landwirtschaft und verarbeite Lebensmittel) zwischen Deutschland und den benannten fünf Ländern der Golfregion zu fördern - Details.

Bahrain verdoppelt Umsatzsteuer

gtai - Das Königreich Bahrain hebt den Umsatzsteuersatz zum 1. Januar 2022 von fünf auf zehn Prozent an. Für steuerpflichtige Waren, die nach dem 1. Januar 2022 in Bahrain importiert werden, gilt grundsätzlich der neue Steuersatz. Beruht der Import jedoch auf einem Vertrag, der vor dem 24. Dezember 2021 in Kraft getretenen ist, gilt weiterhin vorübergehend der Steuersatz von fünf Prozent. Dieser Steuersatz wird allerdings nur so lange angewendet bis der Vertrag ausläuft, erneuert oder geändert wird, jedoch maximal bis zum 1. Januar 2023. Nach Angaben der nationalen Steuerbehörde Bahrains wird es keine Änderungen für Waren geben, die von der Steuer befreit sind oder einem Steuersatz von null Prozent unterliegen. Dazu gehören 94 Grundnahrungsmittel und über 1800 staatliche Dienstleistungen.

Bahrain: Prozessführung nun auch in englischer Sprache möglich

gtai - Ab dem 4. April 2022 können acht Arten von Rechtsstreitigkeiten in Bahrain auch auf Englisch geführt werden - Details.

Iran: Das Handelsentwicklungsprojekt EU-Iran

Das International Trade Center (ITC) als gemeinsame Einrichtung der UN und der WTO unterstützt mit finanzieller Unterstützung der Europäischen Kommission vielversprechende KMU aus dem Iran. Im Rahmen dieses Programms werden iranische KMU aus sechs priorisierten Sektoren auf Basis der im Rahmen des Themenverbundes entwickelten Nationalen Exportstrategie ein Vorbereitungsworkshop im Iran mit anschließender Studien- und Geschäftsreise nach Deutschland (Mai 2022) und anschließendem Coaching und Monitoring angeboten. Durch den Austausch mit deutschen Experten, Betriebsbesichtigungen und interaktive Schulungen haben die Teilnehmer die Möglichkeit, Unternehmenspraxis in Deutschland hautnah zu erleben. Das Carl Duisberg Centren wird dieses Projekt als Partner durchführen. Haben Sie Interesse, die iranischen Teilnehmer im Mai 2022 zu kontaktieren und/oder eine Betriebsbesichtigung anzubieten? Kontakt: Rüdiger Focks, CDC, Tel. 0221 1626306, ruediger.focks(at)cdc.de.

Katar fordert Lizenz für den Import von Obst und Gemüse

gtai - Wer seit dem 1. Dezember 2021 Obst und Gemüse in Katar importieren möchte, braucht eine Einfuhrlizenz. Die Lizenzen sind von den Importeuren beim zuständigen Ministerium (Ministry of Municipality) zu beantragen.

Marokko: Textil- und Bekleidungsindustrie

gtai - Der marokkanische Textil- und Bekleidungssektor will die Wettbewerbsfähigkeit erhöhen. Der Branchenverband Association Marocaine des Industries du Textile et de l´Habillement erstellt derzeit eine neue Vision für die Zeit bis 2035. Ein Ziel ist es, den Marktanteil im Inland von derzeit 20 bis 25 auf 40 Prozent zu erhöhen. Der Export soll im Vergleich zu 2020 verdoppelt werden. Agilität, Umweltverantwortung, Innovation und Qualität werden in der Vision genannt, um die Ziele zu erreichen. Als Pilotprojekte sollen zunächst in Casablanca und Tanger besonders nachhaltige Produktionsstätten entstehen.

Tunesien: Vereinbarung über Erhöhung der Löhne unterzeichnet

AHK - Am 1. Januar gaben UTICA und UGTT bekannt, dass sie eine Vereinbarung über die Erhöhung der Löhne und Gehälter im Privatsektor unterzeichnet hatten. Sie umfasst eine Erhöhung der Grundgehälter sowie der monatlichen Prämien mit allgemeinem und konstantem Charakter für die Beschäftigten. Die Beschäftigten von Unternehmen in Branchen, für die Branchentarifverträge gelten, erhalten für das Jahr 2022 eine Lohnerhöhung von 6,5 % und für die Jahre 2023 und 2024 eine Erhöhung von 6,75 % - Details.

VAE: Kürzere Arbeitswoche

gtai - In den VAE gilt seit dem 1. Januar 2022 eine viereinhalbtägige Arbeitswoche im öffentlichen Sektor. Es ist davon auszugehen, dass auch private Unternehmen nachziehen werden - Details.