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Aktualisiert: IHK-Berechnungstool und Merkblatt zur Energie- und Stromsteuer

Die IHK hat bereits kurz nach der Einführung der ökologischen Steuerreform ein Energie- und Stromsteuer-Berechnungstool für das "produzierende Gewerbe" veröffentlicht und im Lauf der Jahre weiterentwickelt. Es berücksichtigt die aktuelle Gesetzeslage

Das Excel-Berechnungstool berechnet die möglichen Erstattungsansprüche nach den §§ 51 bis 55 Energiesteuergesetz bzw. nach §§ 9 bis 10 Stromsteuergesetz.

Weitere Informationen: Energie- und Stromsteuer-Berechnungstool

Update: Strompreis-Umlagen-Rechner der IHK Lippe

Die IHK Lippe hat den Strompreis-Umlagen-Rechner im Internet aktualisiert. Damit können Unternehmen und Bürger selbst errechnen, wie viel sie 2017 für Erneuerbare Energien, Kraft-Wärme-Kopplung, Offshore-Haftung, abschaltbare Lasten und atypische Netznutzung zahlen müssen.

 

Fast alle Umlagen steigen 2017, insbesondere für Verbräuche über 1.000.000 Kilowattstunden. So zahlt ein Unternehmen mit einem jährlichen Stromverbrauch von 500 Megawattstunden 2017 über 38.000 Euro allein für die Umlagen (+6,4 Prozent). Bei einem Stromverbrauch von 2.000 Megawattstunden werden die Umlagen sogar um 7,6 Prozent teurer. In Unternehmen, die keinerlei Ermäßigungen in Anspruch nehmen können, machen die Umlagen mehr als 40 Prozent des Strompreises aus. Private Haushalten berappen über 35 Prozent ihres Netto-Strompreises für Umlagen. Knapp 90 Prozent fließen weiterhin in die Umlage für Erneuerbare Energien.

 

Für die Berechnung der eigenen Belastung muss nur der Jahresstromverbrauch in den IHK-Rechner eingegeben werden. Mit der Eingabe des Stromkostenanteils am Umsatz können Unternehmen des produzierenden Gewerbes zudem prüfen, ob Ermäßigungen möglich sind und wie hoch diese ausfallen. Der aktualisierte Strompreis-Umlagen-Rechner der IHK Lippe berücksichtigt alle Fallgestaltungen der Besonderen Ausgleichsregelung des aktuellen Erneuerbare Energien Gesetzes (EEG). Für die korrekte Berechnung ist die Eingabe der Stromkostenintensität und in Einzelfällen der Bruttowertschöpfung erforderlich.

Das Berechnungstool, sowie das Merkblatt finden Sie HIER.

Blockheizkraftwerk-Rechner für Unternehmen

Lohnt sich der Einsatz eines Blockheizkraftwerks in meinem Betrieb? Vor dieser Frage stehen viele Unternehmen, wie DIHK-Umfragen zeigen. Die Energieagentur NRW hat nun ein Onlinetool zur Verfügung gestellt, mit dem Betriebe selbst eine erste Abschätzung vornehmen können. Entscheidend für die Wirtschaftlichkeit ist insbesondere die Anzahl der Betriebsstunden. Sie sollten mindestens bei 4.000 liegen.

Online-Tool „Energiemarktspiegel für Unternehmen“

Wer bewusst einkauft, der vergleicht erstmal die Preise bei diversen Anbietern. Bei einfachen Dingen wie einer Jeans oder einem Toaster genügt dafür ein einfacher Blick auf das Preisschild. Doch bei komplexen Produkten oder Serviceangeboten ist die Sache wesentlich schwieriger. Wie zum Beispiel bei Strompreisen. Hier ist der Markt für den Verbraucher sehr unübersichtlich.

Mit dem Online-Projekt „ENERGIEMARKT.spiegel“ will die EnergieAgentur.NRW diese Lücke schließen und für Transparenz bei Industriestrompreisen sorgen.  In regelmäßigen Abständen werden die aktuellen Daten von den teilnehmenden Unternehmen abgefragt.

Erreichbar ist das Tool „Energiemarktspiegel für Unternehmen“ hier:
www.energieagentur.nrw.de/marktspiegel

Broschüren

Praxisleitfaden Mitarbeitermotivation für Klimaschutz und Energieeffizienz

Der "Faktor Mensch" nimmt neben allen technischen Maßnahmen einen zentralen Stellenwert bei den Energieeinsparungen von Unternehmen ein. Oft wissen die Mitarbeiter am besten, wo in ihren Unternehmen Potenziale für Einsparungen stecken. Daher ist es wichtig, dass Mitarbeiter für die Themen Klimaschutz und Energieeffizienz sensibilisiert werden und eine aktive Rolle bei dem Erschließen von Energieeffizienzpotenzialen übernehmen.

Der Praxisleitfaden zum Thema Mitarbeitermotivation für Klimaschutz und Energieeffizienz präsentiert Maßnahmen für interessierte Unternehmen, die ihre Mitarbeiter bei Klimaschutz und Energieeffizienz einbinden wollen, und erläutert anhand von Best Practices konkrete Umsetzungsmaßnahmen.

Maßnahmen der Mitarbeitermotivation sind beispielsweise Azubiprojekte, wie das Projekt "Be a kW/Saver" bei der KWS SAAT AG, und Klimasparbücher, die bei der Provinzial Versicherung eingesetzt werden, um auch die Familien der Mitarbeiter des Unternehmens für das Thema Klima- und Umweltschutz zu sensibilisieren.

Weitere Informationen:
Praxisleitfaden: Mitarbeitermotivation für Klimaschutz und Energieeffizienz

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