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Unternehmenssicherung
Orientierung: Die ersten Schritte

Orientierung: Die ersten Schritte

Für die Überwindung wirtschaftlicher Schwierigkeiten gibt es kein Standardkonzept. Die Vorgehensweise richtet sich nach der jeweiligen individuellen Situation des Unternehmens. Einzuleitende Maßnahmen hängen davon ab, ob sich ein Unternehmen in der Frühphase einer Schieflage befindet oder vor einer drohenden Insolvenz steht. Je früher wirtschaftliche Probleme erkannt werden, desto größer sind die Möglichkeiten, gegenzusteuern. Je weiter fortgeschritten dagegen eine Unternehmenskrise ist, desto höher ist der Handlungsdruck und desto eingeschränkter sind die Handlungsalternativen.

Kontinuierliches Beobachten der Unternehmensentwicklung hilft, Risiken und Abwärtsentwicklungen bereits im Anfangsstadium zu erkennen oder zu vermeiden. Wie die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie aber zeigen, kann eine Krise auch völlig unvermittelt hereinbrechen. In jedem Fall ist eine Standortbestimmung wichtig, um konkrete Schritte einzuleiten. Hierfür gibt es verschiedene Instrumente, von denen zwei vorgestellt werden: 

Die „Früherkennungstreppe“ hilft Ihnen herauszufinden, wie es um Ihr Unternehmen momentan bestellt ist. Beantworten Sie die Fragen von unten nach oben und kreuzen Sie auf der rechten Seite das jeweilige Kästchen an. Je weiter unten Sie Ihr Unternehmen dabei auf der Treppe einordnen müssen, je stärker scheint Ihr Unternehmen in einer akuten Krise zu stecken.

Die Früherkennungstreppe zum Ankreuzen und Ausdrucken - Download

 

Farbe Schwarz: Wenn Sie im schwarzen Bereich „nein“ sagen müssen, ist das Thema wichtig. Sie haben aber noch genügend Zeit, zu überlegen und zu handeln.
 

Farbe Lila: Wenn Sie im lila Bereich „nein“ sagen müssen, ist das Thema sehr wichtig. Sie müssen rasch handeln und Verbesserungen durchführen.

 

Farbe Rot: Wenn Sie im roten Bereich bereits „nein“ sagen müssen, ist das Thema äußerst kritisch. Der Fortbestand Ihres Unternehmens ist gefährdet.

Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

Liquiditätsprobleme und Unternehmenskrisen müssen nicht sein.Wenn Sie mehr als fünf der folgenden Fragen mit „Nein“ beantworten, lohnt sich die Einschaltung eines Coaches bzw. ein Anruf bei Ihrem Steuer- oder Unternehmensberater.

Die Fragen zum Ankreuzen und Ausdrucken - Download

Liquiditätsprobleme und Unternehmenskrisen müssen nicht sein.Wenn Sie mehr als fünf der folgenden Fragen mit „Nein“ beantworten, lohnt sich die Einschaltung eines Coaches bzw. ein Anruf bei Ihrem Steuer- oder Unternehmensberater.

  • Liegt/Liegen die letzte(n) Bilanz(en) bzw. laufende(n) Saldenbilanz(en) vor?
  • Sprechen Sie regelmäßig mit Ihrem Steuerberater z.B. über die betriebswirtschaftliche Auswertung (BWA)?
  • Liegt Ihre Eigenkapital-Quote bei über 10 Prozent?
  • Nutzen Sie Ihren maximalen Kontokorrent nur selten bzw. überhaupt nicht?
  • Leisten Sie den Kapitaldienst ohne zeitliche Verzögerung?
  • Haben Sie Ihre Verbindlichkeiten ohne zeitliche Verzögerung beglichen?
  • Führen Sie regelmäßig Gespräche mit Ihrem Geldinstitut?
  • Erstellen Sie regelmäßig einen Liquiditätsplan?
  • Werden Abrechnungen und Forderungen an Kunden durch ein optimales Mahn- und Rechnungswesen überwacht?
  • Führen Sie Nachkalkulationen durch und setzten Sie Controlling-Instrumente ein?
  • Werden Ihre Soll-Planzahlen erfüllt?
  • Kennen und überwachen Sie den Betriebsablauf und die Organisationsstruktur Ihres Unternehmens?
  • Kennen Sie die aktuellen Markttendenzen?
  • Kennen Sie Ihre Kunden und deren Wünsche?
  • Haben Sie ein Marketingkonzept?
  • Ist die Anzahl der Reklamationen oder Beschwerden rückläufig bzw. gering?
  • Haben Sie mehr als zwei Hauptauftraggeber?
Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

Kennzahlen zur aktuellen wirtschaftlichen Lage

Zur Früherkennung von Fehlentwicklungen und zur Analyse der aktuellen wirtschaftlichen Lage geben Kennzahlen wichtige Hinweise. Weitere Informationen hierzu finden Sie hier (LINK)