Infos für Azubis

Startpaket erster Ausbildungstag

Zu Beginn Ihrer Ausbildung sollten Sie folgende Aspekte beachten:

-         Bankkonto

Damit Ihnen Ihr Ausbildungsbetrieb die Ausbildungsvergütung überweisen kann, ist die Angabe Ihrer Bankverbindung erforderlich. Falls Sie noch kein Konto besitzen, sollten Sie jetzt ein Girokonto eröffnen.

-         Steuer

Auch wenn viele Auszubildende keine Lohnsteuer bezahlen, benötigt der Betrieb Angaben zu Ihrer steuerliche Identifikationsnummer vom Finanzamt, den Geburtstag sowie ggfs. für die Kirchensteuer die Zugehörigkeit einer Religionsgemeinschaft.

-         Krankenversicherung

Wer ins Berufsleben einsteigt, muss eine eigene Krankenversicherung abschließen und diese dem Arbeitgeber mitteilen. Es kann sich lohnen, vorab Informationen sowie mehrere Angebote einzuholen.

-         Haftpflichtversicherung 

Sofern keine Mitversicherung bei den Eltern oder durch den neuen Betrieb besteht, ist der Abschluss einer privaten Haftpflichtversicherung empfehlenswert, um von Ihnen unabsichtlich verursachte Schäden abzudecken.

-         Sozialversicherung

Neu-Azubis müssen sich einen Sozialversicherungsausweis besorgen. Dazu sollten Sie sich mit Ihrer Krankenkasse in Verbindung setzen.

-         Unfallversicherung

Die Beiträge zur gesetzlichen Unfallversicherung (Berufsgenossenschaft) übernimmt der Betrieb.

-         Monatskarte öffentlicher Nahverkehr

Als Auszubildender und Berufsschüler haben Sie Anspruch auf einen Schülerausweis und profitieren somit von dem ermäßigten Fahrpreis.

Berufsschule

Nach dem Schulgesetz NRW sind alle Auszubildenden zum regelmäßigen Besuch der Berufsschule verpflichtet, wenn sie zu Beginn der Ausbildung das 21. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Die Anmeldung erfolgt in der Regel durch den Ausbildungsbetrieb. Die Links zu den Berufskollegs in Ostwestfalen finden Sie hier.

Rechtliche Fragen

Im Rahmen der Berufsausbildung haben sowohl der Ausbildende als auch der Auszubildende Recht und Pflichten. Wichtige Regelungen, z.B. zur Verkürzung oder Verlängerung der Ausbildungszeit, zur Berichtsheftführung, zur Arbeitszeit und zur Ausbildungsvergütung, sind auf der Internetseite zusammengefasst. Weitere Informationen und individuelle, grundsätzlich vertrauliche, Beratung erhalten Sie bei dem zuständigen Ausbildungsberater der Kammer.

Probleme in der Ausbildung

Die Ausbildungsberater der IHK haben über die ordnungsgemäße Durchführung der Ausbildung zu wachen und stehen Ihnen bei Problemen grundsätzlich vertraulich zur Verfügung. Außerdem können Sie sich insbesondere bei schlechten Berufsschulnoten an die Ansprechpartner der Agentur für Arbeit wenden, um kostenfreie ausbildungsbegleitende Hilfen (abH) in Anspruch zu nehmen. Sofern eine Kündigung oder ein Ausbildungsabbruch droht, können Sie einen SeS-Ausbildungsbegleiter des VERA-Projektes kontaktieren. Bei gravierenden Streitigkeiten wie Abmahnungen oder einer Kündigung können Sie bei der Kammer das Schlichtungsverfahren beantragen.

Prüfungen

Nach etwa der Hälfte der Ausbildungszeit werden die Zwischenprüfungen (bei Berufen mit gestreckter Prüfung der Teil 1 der Abschlussprüfung) durchgeführt. Zum Ende der Ausbildung findet die Abschlussprüfung (bzw. der Teil 2 der Abschlussprüfung) statt. Die Anmeldung und die Aufforderung zu dieser erfolgen grundsätzlich über Ihren Ausbildungsbetrieb. Weitere Informationen die Portale für die Prüfungsergebnisse und zum Upload von Anträgen finden Sie in der Rubrik Ausbildungsprüfungen.

Zeugnis

Unmittelbar mit bestandener Prüfung wird Ihnen eine vorläufige Bescheinigung über das Bestehen der Prüfung ausgehändigt. Diese muss dem Betrieb unverzüglich vorgelegt werden, da Ihre Ausbildung an diesem Tag – und damit meist vor dem Enddatum im Ausbildungsvertrag - beendet ist. Mit der Anmeldung zur Prüfung können Sie wählen, ob Ihre Berufsschulnote in Ihrem IHK-Zeugnis ausgewiesen werden soll. Durch einen formlosen, schriftlichen Antrag können Sie eine Zeugnisausfertigung auch in englischer oder französischer Sprache erhalten.

Weiterbildungschancen/Karrieremöglichkeit

Nach dem Abschluss Ihrer Ausbildung steht Ihrem Start ins Berufsleben nichts mehr im Weg. Um langfristig erfolgreich zu sein und einen weiteren Aufstieg auf der Karriereleiter zu verwirklichen, stehen Ihnen viele Wege offen. Eine berufliche Fortbildung ist hierbei in jedem Fall erfolgsversprechend.

Die zahlreichen kaufmännischen und technischen Abschlüsse der beruflichen Weiterbildung können in der Regel nebenberuflich erworben werden. Sie sind beispielsweise durch das Meister-BAFöG mit attraktiven finanziellen Fördermöglichkeiten versehen und erlauben so einen erfolgreichen Aufstieg ohne finanzielle Einbußen.

Weitere Inormationen zu Karrieremöglichkeiten finden Sie in der Broschüre der Industrie- und Handelskammern in Nordrhein-Westfalen.

Ansprechpartner

Burkhard Hupe
Burkhard Hupe
0521 554-251
0521 554-111
Michael Kaiser
Michael Kaiser
0521 554-244
0521 554-111
Björn Kelle
Björn Kelle
0521 554-257
0521 554-111
Maik Scholz-Gutknecht
Maik Scholz-Gutknecht
0521 554-245
0521 554-111
Peter Gelhar
Peter Gelhar
05251 1559-23
05251 1559-31
Burkhard Heinisch
Burkhard Heinisch
0521 554-193
0521 554-424
Jens Schmidt
Jens Schmidt
0521 554-262
0521 554-424
Michael Lumperda
Michael Lumperda
05251 1559-44
0521 554-5644
Uwe Gößling
Uwe Gößling
0521 554-264
0521 554-424

In drei Jahren Weltklasse: Das deutsche System der dualen Berufsausbildung gilt weltweit als Paradebeispiel für eine starke Mischung aus Theorie und Praxis, die jungen Menschen einen erfolgreichen Karrierestart ermöglicht.

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