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Berufsschulen ab 23. April wieder geöffnet

Die Berufsschulen in Nordrhein-Westfalen öffnen ab Donnerstag, 23. April, wieder für Auszubildende, die vor der Abschlussprüfung stehen. Der Schulbesuch für Azubis mit bevorstehender Abschlussprüfung ist verpflichtend - sofern er angeboten wird und keine Vorerkrankung beim Azubi besteht. Freiwilligkeit liegt nur für angehende Abiturienten vor.

Für weitere Informationen lesen Sie bitte die Schulmail - hier weiterlesen.

Freistellung für die Berufsschule

Aufgrund der COVID-19-Pandemie hat das Ministerium für Schule und Bildung im April 2020 Leitlinien zur Öffnung der berufsbildenden Schulen erlassen. Zur Aufrechterhaltung des Unterrichts bieten die Berufsschulen derzeit Unterricht über verschiedene Kanäle an. Zur Sichtung des Lernstoffes und Bearbeitung der Aufgaben benötigen die Auszubildenden, wie auch in der Berufsschule, “Lernzeit”. Alle Auszubildenden sind aufgefordert, von zuhause/vom Betrieb aus zu lernen. 

Nach den Bestimmungen des Berufsbildungsgesetzes vom 1. Januar 2020 hat der Ausbildende den Auszubildenden für die Teilnahme am Berufsschulunterricht freizustellen. Er muss ihm die für die Teilnahme am Berufsschulunterricht erforderliche Zeit gewähren, darf ihn also während dieser Zeit nicht beschäftigen. 

Auch für diese Form des Unterrichts sind die Auszubildenden gemäß § 15 BBiG durch den Betrieb freizustellen. Bitte stellen Sie Ihren Auszubildenden daher an den üblichen Berufsschulzeiten entweder von der betrieblichen Ausbildung frei oder ermöglichen Sie stattdessen während der betrieblichen Ausbildungszeit eine fest geregelte Lernzeit.

Coronavirus: Durchführung der Prüfungen

Abschlussprüfung Sommerprüfung 2020

die IHK-Organisation sieht sich angesichts der momentanen Lage gezwungen, die bundeseinheitlichen schriftlichen Abschlussprüfungen Sommer 2020 in allen Ausbildungsberufen zu verschieben. Die ordnungsgemäße Durchführung der Prüfungen ist objektiv nicht mehr möglich.

Damit leisten wir einen weiteren Beitrag zum gemeinsamen Aufruf der Bundeskanzlerin und den Ministerpräsidenten/-innen der Länder, den Kontakt von nicht mehr als zwei Personen zu vermeiden. Dies dient dem Ziel, die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen, um besonders gefährdete Bevölkerungsgruppen zu schützen.

Die IHK-Organisation plant, die schriftlichen IHK-Ausbildungsprüfungen in der Kalenderwoche 25 durchzuführen. Am 16. und 17. Juni 2020 finden dabei die industriell-technischen, am 18. und 19. die kaufmännischen schriftlichen Abschlussprüfungen statt. Prüfungsteilnehmer, die im Frühjahr 2020 für ihre Abschlussprüfung Teil 1 angemeldet waren, erhalten die Möglichkeit, die Prüfung im Herbst 2020 zu absolvieren. Alle betroffenen Auszubildenden und Betriebe werden über diesen Sachverhalt zeitnah schriftlich informiert.

Wir hoffen, dass sich die Risikoeinschätzung bis zu diesem Zeitpunkt soweit verbessert hat, dass wir im Einklang mit den für die Pandemie-Bekämpfung zuständigen Behörden die Prüfungen gefahrlos für alle Teilnehmenden durchführen können. Wir werden alles daransetzen, das Prüfungsverfahren (schriftliche, praktische, mündliche Prüfungen) bis Ende Juli 2020 abzuschließen.

Der Schutz und die Gesundheit aller beteiligten Personen hat oberste Priorität. Wir hoffen auf Ihr Verständnis für diese Maßnahme.

Zwischenprüfungen Frühjahr 2020

Die verantwortlichen IHK-Gremien haben sich bundesweit darauf verständigt, die für das Frühjahr 2020 angesetzte Zwischenprüfung ersatzlos entfallen zu lassen.
Die Zwischenprüfung soll den Auszubildenden wie auch den Ausbildenden in den Betrieben zur Mitte der Berufsausbildung in erster Linie eine Rückmeldung über den Leistungsstand geben. Beide Seiten erhalten damit einen Hinweis wie beispielsweise das Lernen weiter gefördert und Ausbildungsmaßnahmen verbessert werden können.
Anders als bei der Abschlussprüfung ergeben sich aus den Ergebnissen der Zwischenprüfung jedoch keine verbindlichen Folgen für das Bestehen des Berufsabschlusses. Sie fließt als Prüfungsleistung nicht in das Endergebnis der Abschlussnote ein. Daher wird seitens der IHKs auf ein nachträgliches Ablegen der Zwischenprüfung für die im Frühjahr 2020 betroffenen Prüflinge verzichtet.
Die Zwischenprüfung gilt somit als abgelegt und die Zulassungsvoraussetzung zur Abschlussprüfung als erfüllt.
Das Aussetzen der Zwischenprüfung gilt ausschließlich für die im Frühjahr 2020 betroffenen Prüflinge.

Weitere Informationen finden Sie auch immer auf unserer Webseite  https://www.ostwestfalen.ihk.de/corona/


Fortbildungsprüfungen

Die für März bis Mai vorgesehenen schriftlichen Prüfungen der Höheren Berufsbildung werden auf den Zeitraum Juni bis August 2020 verschoben.  Ab dem 22. Juni 2020 werden die Nachholtermine eingetaktet. 

Prüfungsteilnehmer/innen werden kurzfristig und direkt die für sie vorgesehenen neuen Termine und die notwendigen Informationen zum weiteren Prüfungsablauf mitgeteilt bekommen.