Standort Ostwestfalen

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Standort Ostwestfalen

„Ostwestfalen – ganz oben in Nordrhein-Westfalen“

In Ostwestfalen befindet sich der „Nordpunkt“, also der oberste Zipfel von NRW: Die Ortschaft Preußisch Ströhen, die zur Stadt Rahden im Mühlenkreis Minden-Lübbecke gehört, ist die nördlichste Gemeinde Nordrhein-Westfalens. Aber nicht nur geografisch ist Ostwestfalen vorn, auch wirtschaftlich zählt die Region zur Spitzenklasse. Ostwestfalen gehört – gemessen an den Gewerbeerträgen – zu den Top Ten der 80 IHK-Bezirke in Deutschland.
Dabei hat die Region seit Mitte des vorigen Jahrhunderts einen rasanten Wandel in ihrer Wirtschaftsstruktur hinnehmen müssen. Die großen Traditionsbranchen, mit denen Ostwestfalen bedeutend und wohlhabend geworden war, wie die Tabakverarbeitung sowie die Textil- und Bekleidungsindustrie, haben – was die Beschäftigung angeht - erheblich an Bedeutung verloren. Heute sind es vielmehr die starken Namen und Marken, die in diesen Branchen die Region prägen. Auch der in Ostwestfalen seit jeher gewichtige Maschinenbau unterlag einem technologisch bestimmten Strukturwandel mit heftigem Auf und Ab. Heute gehört er mit über 36.000 Beschäftigten als größter Industriezweig zu den innovativen und erfolgreichen Branchen der Region.
Angesichts der fortschreitenden Globalisierung wird der wirtschaftliche Strukturwandel auch in Zukunft kaum an Rasanz verlieren. Dabei geht der Trend weg von der Industrie- und hin zur Dienstleistungsgesellschaft. Für die Region ist es deshalb von großer Bedeutung, dass der Dienstleistungssektor ausbaufähig bleibt, denn er gilt als Wachstumssektor schlechthin. Allerdings basiert dieser Sektor in hohem Maße auf einer potenten Industrielandschaft.
Im IHK-Bezirk Ostwestfalen sind von den insgesamt über 103.500 Mitgliedsunternehmen bereits knapp die Hälfte mit gut 236.600 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten allein im Dienstleistungsbereich tätig. Statistisch betrachtet sind wir also in der Dienstleistungsgesellschaft angekommen. Darüber hinaus bietet der Standort weiteren innovativen Dienstleistungsunternehmen große Chancen, im Miteinander mit modernen Industrieunternehmen zum Wachstum Ostwestfalens beizutragen.
Im Dienstleistungssektor sowie in der Industrie und im Handel ist eins deutlich: In Ostwestfalen herrscht nach wie vor eine mittelständisch geprägte Wirtschaftsstruktur vor, die der Region eine gewisse Krisenfestigkeit verleiht, die immer größere Bedeutung gewinnt. Mittelständler sind häufig schneller, flexibler und effizienter als Großkonzerne.
Ein weiterer Pluspunkt Ostwestfalens ist die zentrale Lage unmittelbar an den Verkehrsachsen zwischen Süd- und Nordeuropa, West- und Osteuropa – was angesichts der EU-Osterweiterung immer wichtiger wird. Damit einher geht die Nähe zu einer interessanten Zuliefer- und Kundenstruktur.
Darüber hinaus machen der landschaftliche Reiz der Region, insbesondere der Waldreichtum und die attraktiven Höhenzüge, die Attraktivität ihrer Kreise, Städte und Gemeinden und nicht zuletzt die Mentalität der fleißigen, oft zu unrecht als stur kritisierten Menschen Ostwestfalen zu einer der liebens- und lebenswertesten Regionen unseres Landes.


 „Wirtschaftsstandort Ostwestfalen – ganz oben in NRW“
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