Krisenmanagement / Runder Tisch

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Hilfestellungen für Unternehmen in Schieflage

Kleinen und mittleren Unternehmen, die in eine Schieflage geraten sind und diese trotz guter Marktchancen aus eigener Kraft nicht bewältigen können, bietet die Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu Bielefeld erste Hilfestellungen an. 

Gemeinsam mit der IHK Lippe zu Detmold, der Handwerkskammer OWL zu Bielefeld und der KfW Mittelstandsbank hat die IHK Bielefeld die Beratungskooperation Krisenmanagement bzw. den sogenannten "Runden Tisch" eingerichtet. Im Team sollen Probleme gelöst werden, um angeschlagenen Unternehmen eine Perspektive für die Zukunft zu geben.


Wie funktioniert das Krisenmanagement?

In einem gemeinsamen Gespräch mit dem Unternehmer verschafft sich die Industrie- und Handelskammer einen ersten Eindruck von der wirtschaftlichen Lage des Betriebes und ermittelt  den Beratungsbedarf. Der Problemstellung entsprechend wählt die IHK einen geeigneten "Wirtschaftspaten" aus und stellt den Kontakt zum Unternehmer her. Bei den "Wirtschaftspaten" handelt es sich um kompetente und erfahrene Unternehmensberater, Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer sowie ehemalige oder aktive Unternehmer und Führungspersönlichkeiten, die sich bereit erklärt haben, beim Krisenmanagement ehrenamtlich zu helfen. Nach Branchen- und Beratungsschwerpunkten gelistet sind sie im KfW/DIHK-Patenpool, dem Herzstück der Beratungskooperation.

Der Wirtschaftspate macht sich vor Ort ein Bild von dem Unternehmen, erstellt eine Schwachstellenanalyse und entwickelt einen Rettungsplan. Je nach Problemlage ruft die IHK den betroffenen Unternehmer, den Wirtschaftspaten und die Hausbank zusammen, um partnerschaftlich und sachlich am "Runden Tisch" praktikable Wege aus der Krise zu erarbeiten. Bei Bedarf werden zudem Vertreter der KfW Mittelstandsbank, Finanzämter, Krankenkassen und andere, die helfen können, eingeladen.

Dem betreuten Unternehmen entstehen abgesehen von den Fahrtkosten keine Beratungskosten. Der Einsatz eines Wirtschaftspaten ist auf maximal zehn Tagewerke begrenzt. Voraussetzung für die Teilnahme am Krisenmanagement ist das Vorhandensein aktueller Unternehmensdaten als Basis für eine Beurteilung der aktuellen Finanz-, Vermögens- und Ertragslage des Unternehmens. 

Faltblatt Krisenmanagement (1,3 MB) 

Ihr Ansprechpartner: Thomas Mikulsky, Tel. 0521 554-239

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