
Industrie
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Ostwestfalen ist eine industriell geprägte Region und ein traditioneller Produktionsstandort. Trotz des Strukturwandels der letzten Jahrzehnte weist die Industrie in Ostwestfalen immer noch einen überdurchschnittlichen Anteil an der Wirtschaftstruktur der Region auf. Die IHK bietet für Industrieunternehmen vielfältige Informationen unter den einzelnen Geschäftsfeldern.
Die Erfahrungsaustauschgruppe "Industrieller Einkauf und Materialwirtschaft"
DIHK veröffentlicht Industriereport 2011/2012
Mit dem DIHK-INDUSTRIEREPORT 2011/2012 präsentiert der DIHK erneut eine Sonderauswertung seiner Konjunkturumfrage bei den 80 Industrie- und Handelskammern in Deutschland. Die IHKs befragen dazu jeweils eine repräsentative Auswahl ihrer Mitgliedsunternehmen.
In die aktuelle Umfrageauswertung sind rund 9.000 Antworten von Industrieunternehmen eingegangen, davon etwa 6.500 Exportunternehmen. Damit erreicht die vorliegende Auswertung unter allen derzeitigen Unternehmensbefragungen in der deutschen Industrie den größten Befragungskreis.
Die große Zahl an Unternehmensantworten ermöglicht nicht nur eine repräsentative Aussage für die Industrie insgesamt, sondern auch Angaben zur Stimmung und zu den Planungen der Unternehmen in den einzelnen Industriezweigen. Für die Abgrenzung der Industriezweige ist dabei die amtliche Wirtschaftszweig-Klassifikation maßgeblich. In einigen Fällen wurden abweichend von der amtlichen Statistik mehrere Industriezweige zusammengefasst. Die Einteilung der Wirtschaftszweige in der DIHK-Konjunkturumfrage wurde an die Umstellung der amtlichen Statistik auf die WZ 2008 angepasst. Die Werte der Vorumfragen wurden auf dieser
Basis neu berechnet, so dass es im Vergleich zu früher ausgewiesenen Werten zu Differenzen kommen kann.
Der Report steht für Sie hier als Download zur Verfügung.
Unternehmerforum Design: "Alle Sinne nutzen - für Produkt- und Markenentwicklung"

- Dr. Hans Georg Häusel
Auf Einladung der IHKs Ostwestfalen zu Bielefeld und Lippe zu Detmold fand am 24. November 2011 das diesjährige Unternehmerforum Design bei der Fa. Zumtobel im "Zumtobel Lichtforum" in Lemgo statt. Unter dem Motto "Alle Sinne nutzen - für Produkt- und Markenentwicklung" referierten vor 120 Zuhörern Dr. Hans-Georg Häusel (siehe Foto), Vorstand der Nymphenburg Consult AG in München, Robert Müller-Grünow, Geschäftsführer Scentcommunication in Köln und Sabrina Schreiner, Industriedesignerin im Frauenhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits-, und Energietechnik in Oberhausen. Moderiert wurde die Veranstaltung von Christine Etrich (WDR Studio Bielefeld).
Die Kontaktdaten und Vorträge der Referenten stehen als Download zur Verfügung.
Deutschlands Motor läuft rund – aber nicht von alleine

DIHK-Präsident Hans Heinrich Driftmann fasst die Ergebnisse der Auswertung, die auf einer Befragung der Industrie- und Handelskammern unter Industrieunternehmen und industrienahen Dienstleistern ("Netzwerk Industrie") beruht, wie folgt zusammen:
"Die Industrieunternehmen schätzen am Standort Deutschland vor allem die Qualität der Fachkräfte und den hohen sozialen Frieden. Mit der Verkehrs- und IT-Infrastruktur sind die Unternehmen ebenfalls weitgehend zufrieden. Bislang hat sich auch die sichere Energieversorgung als Vorteil des Industrielandes Deutschland erwiesen.
Die Trumpfkarten 'Fachkräfte' und 'Energiesicherheit' müssen wir nun angesichts des demografischen Wandels und der Energiewende ganz besonders hüten. Denn gerade auf diesen Feldern sehen die Unternehmen inzwischen den stärksten Handlungsdruck. Das belegt unsere aktuelle Umfrage unter 1.400 Industrieunternehmen und industrienahen Dienstleistern.
Die Industrie schätzt zwar die Qualität der Fachkräfte, zugleich werden es aber leider immer weniger. Die Verfügbarkeit von geeigneten Fachkräften bewerten die Unternehmen deshalb deutlich zurückhaltender als ihre Qualität (Note 2,4 gegenüber 3,1).
Zur Fachkräftesicherung ergreifen die Unternehmen selbst bereits eine Vielzahl von Maßnahmen. Durch eine verstärkte Qualifizierung ihrer Mitarbeiter und Angebote zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf zeigen sie sich als attraktive Arbeitgeber. Ihren Nachwuchs sichern sie sich bereits frühzeitig – insbesondere durch verstärkte Kooperationen mit Schulen und Hochschulen. Ergänzend brauchen die Betriebe weitere flankierende Maßnahmen seitens der Politik. Nötig ist vor allem eine bedarfsgerechte Kinderbetreuungsinfrastruktur, die sich mit flexiblen Angeboten an den Arbeitszeiten der Eltern orientiert. Das gilt auch für Wochenenden und Ferien.
Während die Unternehmen die Energiesicherheit vergleichsweise gut bewerten (Note 2,7), entwickelt sich die Höhe der Energiekosten zunehmend zu einem Standortnachteil (Note 4,2). Die Industrieunternehmen brauchen eine verlässliche Energieversorgung zu bezahlbaren Preisen, andernfalls haben sie einseitige Nachteile am Standort Deutschland.
Zudem lösen große Infrastrukturprojekte und Industrieansiedlungen vielfach heftige öffentliche Diskussionen aus. Die Unternehmen machen sich wegen dieser Skepsis Sorgen (4,1). Mehr Transparenz bei der Planung und eine bessere Einbindung der Bevölkerung können helfen, die Akzeptanz von Großprojekten zu erhöhen.
Unter dem Strich stellt die deutsche Industrie der Wirtschaftspolitik der Bundesregierung ein knapp befriedigendes Zeugnis aus (Vorumfrage 2008: ausreichend plus). Am schlechtesten kommt bei den Unternehmen das Steuerrecht weg – insbesondere dessen Komplexität und fehlende Praxistauglichkeit (Note 5).
Zur Stärkung ihrer Wettbewerbsfähigkeit fahren die Industrieunternehmen mehrgleisig. Betriebsintern heben sie Potenziale – von der Steigerung der Energie- und Ressourceneffizienz bis zur Entwicklung neuer Dienstleistungen. Neue Absatzregionen erschließen die Unternehmen mit Produkten 'made in Germany' und stärken ihre Präsenz auf den Weltmärkten."
DIHK- Mittelstandsreport 2011 veröffentlicht – Fachkräftemangel bremst Arbeitsmarkt
Auch bei verlangsamter Konjunktur will der Mittelstand weiter Arbeitsplätze schaffen – in diesem Jahr bis zu 300.000. Stünden genug Fachkräfte zur Verfügung, könnten es noch mehr sein. Die Beschäftigungspläne der kleinen und mittelgroßen Unternehmen sind fast so expansiv wie im Konjunktur-Boom des Sommers 2007. Grundlage der Einschätzung ist der DIHK-Mittelstandsreport 2011, dem mehr als 20.000 Unternehmensantworten zugrunde liegen.
Viele Medien haben den DIHK-Mittelstandsreport 2011 aufgegriffen. Frankfurter Allgemeine Zeitung, BILD, Spiegel, Focus, n-tv, die Presseagenturen reuters, dpa, afp und weitere regionale Medien berichteten. Im Mittelpunkt steht neben den Personalplänen die Sicherung der Fachkräftebasis, das diesjährige Schwerpunktthema der IHK-Organisation und des IHK-Netzwerkes Mittelstand.
Im DIHK-Mittelstandsreport 2011 wurde die Konjunkturumfrage des Frühsommers 2011 größenbezogen ausgewertet. Neben den Befragungsergebnissen von mehr als 20.000 mittelständischen Unternehmen gibt der Report Berichte von Unternehmern aus dem IHK-Netzwerk Mittelstand zur Fachkräftesicherung als direkte Zitate wieder.
DIHK Unternehmensbarometer: Steigende Rohstoffpreise kosten deutsche Wirtschaft 30 Milliarden
Preissprünge und Zugangsschwierigkeiten machen die Rohstoffversorgung für die Unternehmen zum Nadelöhr. Das geht aus einer aktuellen Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) hervor.
Neun von zehn Industrieunternehmen leiden demnach unter den steigenden Rohstoffpreisen. Mehr als jedes zweite Industrieunternehmen befürchtet sogar, die erforderlichen Rohstoffe überhaupt nicht mehr zu erhalten.
"Die Rohstoffrechnung fällt für die deutsche Wirtschaft im Jahr 2010 allein schon aufgrund der Preissprünge um rund 30 Milliarden Euro höher aus als im Vorjahr", warnt DIHK-Präsident Hans Heinrich Driftmann. Für das kommende Jahr rechne er mit einem weiteren kräftigen Anstieg der Rohstoffausgaben, "da nicht nur die Preise weiter steigen, sondern auch die Nachfragemenge wegen der weiteren konjunkturellen Verbesserung eher noch zunehmen dürfte".
Die Rohstoffversorgung entwickelt sich damit zu einem immer größeren wirtschaftlichen Risiko – obwohl die deutsche Industrie im internationalen Vergleich besonders ressourceneffizient produziert.
Die sich abzeichnende Rohstoffklemme erzeugt in der Wirtschaft einen hohen Handlungsdruck. Insbesondere die Industrieunternehmen setzen alle Hebel in Bewegung, um ihre Rohstoffversorgung abzusichern.
Über 70 Prozent der Industrieunternehmen nehmen ihr Ressourcenmanagement unter die Lupe. Sie suchen nach Optimierungsmöglichkeiten – und zwar von der Beschaffung bis zum Absatz. Die Hälfte der Industriebetriebe verstärkt zudem ihre Anstrengungen für Forschung und Entwicklung, um den Ressourceneinsatz im Unternehmen weiter zu optimieren.
Darüber hinaus benötigen die Firmen von der Politik flankierende Maßnahmen. "Unterstützung bei Forschung und Entwicklung im Rohstoffbereich sowie eine handelspolitische Absicherung haben Priorität. Faire Regelungen für alle Export- und Importländer von Rohstoffen sind unabdingbar", so Driftmann. "Der freie Rohstoffzugang muss fester Bestandteil internationaler Handelsabkommen werden."
Hingegen sollte die Politik alles unterlassen, was in dieser schwierigen Situation die Unternehmen zusätzlich belastet. Aber gerade das wäre bei Regulierungen wie zum Beispiel höheren Recyclingquoten die Folge.
Die steigenden Rohstoffpreise sind nur zum Teil Zeichen einer wiederbelebten Weltkonjunktur und des Ressourcenhungers der Schwellenländer. Preistreibend wirken auch schlechte Ernten bei regenerativen Rohstoffen und Angebotsverknappungen durch Länder mit Ressourcenvorkommen.
"Erschwerend kommt für die deutschen Unternehmen hinzu, dass immer mehr Rohstoffanbieter Verträge für kürzere Zeiträume abschließen – zulasten der Planungssicherheit der Unternehmen" beklagt der DIHK-Präsident. Über die Hälfte der Industrieunternehmen berichten bereits über zunehmende Probleme bei der Vertragssicherheit.
Sie finden die Ergebnisse des Unternehmensbarometers "Rohstoffklemme zeichnet sich ab", das auf rund 1.100 Unternehmensantworten beruht, hier zum Download:
Unternehmerforum Design "Können wir Kreativität und Design managen, wenn ja wie?"

- Das Foto zeigt v. l.: Jörg Loew (Burgbad AG), Kai Uetrecht (nexus product design), Dr. Christoph von der Heiden (IHK Bielefeld), Brigitte Büscher (Freie Journalistin), Prof. Willemina Hoenderken (FH Bielefeld), Dr. Andreas Hettich (Hettich Holding GmbH & Co. oHG), Matthias Carl (IHK Lippe), Arne Potthoff (IHK Bielefeld)
Jeder Mensch ist kreativ
4. IHK-Unternehmerforum Design im Hettich Forum, Kirchlengern
Zum Thema „Können wir Kreativität und Design managen und wenn ja, wie?“ trafen sich 100 ostwestfälisch-lippische Unternehmensvetreter. Professorin Willemina Hoenderken von der FH Bielefeld gab in Ihrem Impulsvortrag 10 Tipps, wie man Kreativität fördern kann. Übereinstimmend fanden die Referenten, dass die Grenzen für Kreativität und Kreative nicht zu eng gesteckt werden dürfen. Ralf Müterthies vom gastgebenden Unternehmen Hettich bemängelte in seinem Vortrag, dass vielen Menschen, die Gabe zur genauen Beobachtung verloren gegangen sei. Er plädierte für den offenen Austausch zwischen Firmen, um voneinander zu lernen. Nur so könnten gerade Mittelständler die zunehmende Geschwindigkeit bei Innovationen dauerhaft mitgehen. Kai Uetrecht vom Bielefelder Designbüro Nexus Product Design stellte auf die Bedeutung der Markenstrategie für das Design ab. Jörg Loew, Vorstand der Burgbad AG, skizzierte abschließend vier Aufgaben für ein Design-Management: 1. Den „richtigen“ Designer finden, 2. einen „kompetenten Entscheider definieren, 3. gutes Timing für Analysen im Vorfeld als auch interne Prozesse und 4. eine Moderation und Führung des gesamten Prozesses.
Industriepapier: "Industrie hat Zukunft"

Gemäßigte Steuern und Abgaben, eine gesicherte Energieversorgung zu wettbewerbsfähigen Preisen, ausreichend bezahlbare Gewerbeflächen und eine leistungsfähige Verkehrs- und Forschungsinfrastruktur: Dies sind einige der wichtigsten Erfolgsfaktoren für die Weiterentwicklung der ostwestfälischen Industrie. Wie leistungsstark und wichtig diese Industrie für den Wohlstand in Ostwestfalen ist, wie sie erhalten und weiter entwickelt werden kann, das hat die Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu Bielefeld (IHK) in einem 40-seitigen Papier mit dem Titel „Industrie hat Zukunft“ zusammengefasst. Die Broschüre wurde am 05.10.2009 in einer Pressekonferenz von IHK-Präsident Ortwin Goldbeck erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt.
Weitere Informationen in der IHK, Arne Potthoff, 0521 554-222
Projekt "Kunststoffe in OWL"
Die beiden IHKs in OWL, die Wirtschaftsförderung Paderborn, die 3-Pi Consulting & Management GmbH, die Initiative Wirtschaftsstandort Kreis Herford e. V., der VDI und das Institut für Kunststofftechnologie an der Uni Paderborn haben das Projekt "Kunststoffe in OWL" ins Leben gerufen. In der Kunststoffverarbeitung sind OWL direkt knapp 15.000 Menschen beschäftigt. Als Zulieferindustrie bestehen Schnittstellen zur Automobil-, Möbel- oder Elektronikindustrie. Die Initiative hat sich zunächst die Themen Öffentlichkeitsarbeit, Technologietransfer, Qualifizierung und vor allem Erfahrungsaustausch auf die Fahnen geschrieben. Ziel ist es, die Unternehmen der Branche stärker zu vernetzen.
Weitere Informationen erteilt Arne Potthoff, Tel. 0521 554-222 oder unter www.kunststoffe-in-owl.de
"KiOWL"-Veranstaltungskalender 2011
Wir freuen uns, Ihnen den Kunststoffe-in-OWL Veranstaltungskalender 2011 bekanntgeben zu können. Sie sind herzlich zu den Branchentreffen eingeladen.
Wir hoffen, einen Mix aus Themen zusammengestellt zu haben, der Ihr Interesse und Ihre Aufmerksamkeit weckt.
Im Folgenden finden Sie einen kurzen Überblick über die geplanten Aktivitäten und Veranstaltungen.
- 1: Standortpolitik.
- 2: Starthilfe und Unternehmensförderung.
- 2.1: Aktuelles
- 2.2: Geschäftsfeld / Ziele
- 2.3: Unternehmensgründung
- 2.4: Unternehmensfinanzierung
- 2.5: Unternehmenssicherung
- 2.6: Unternehmensnachfolge
- 2.7: Branchen
- 2.7.1: Ausschüsse und Arbeitskreise
- 2.7.2: Industrie
- 2.7.3: Handel
- 2.7.4: Dienstleister
- 2.8: Datenbanken
- 2.9: Ansprechpartner nach Themen
- 3: Berufliche Bildung.
- 4: Innovation | Umwelt.
- 5: International.
- 6: Recht | Steuern.
- 1: Home.
- 2: Wir über uns.
- 3: Mitgliedschaft und Beiträge.
- 4: Veranstaltungen.
- 5: IHK-Service.
- 6: Zweigstellen.
- 7: Presse.
- 8: Kontakt.
- 9: Links.
- 10: Newsletter.
- 11: Shop.
- 12: Stellenangebote.
- 13: Bildgalerien.

















