
Fachkräftesicherung
IHK Jahresthema 2011: "Gemeinsam für Fachkräfte | bilden - beschäftigen - integrieren"

Bis zu fünf Millionen Arbeitskräfte werden in 15 Jahren in Deutschland fehlen – das entspricht der Bevölkerung von Brandenburg und Sachsen-Anhalt zusammen! Gleichzeitig liegen erhebliche Potenziale brach. Es gilt, diese zu nutzen, bevor sich der Fachkräftemangel als Innovations- und Wachstumsbremse erweist.
Die IHK-Organisation hat das Jahr 2011 deshalb unter das Motto "2011: Gemeinsam für Fachkräfte | bilden – beschäftigen – integrieren" gestellt. Der Titel ist Programm: Um die Lücke bei der qualifizierten Arbeit schließen zu können, sind Investitionen in Bildung und Ausbildung erforderlich, muss die Vereinbarkeit von Familie und Beruf verbessert werden und gilt es, vermehrt auf das Know-how von älteren und ausländischen Arbeitnehmern zurückzugreifen.
Sonderauswertung: "Beschäftigungschancen steigen – Fachkräftesicherung im Fokus der Regionen"
Mitte März 2012 stellte DIHK-Präsident Hans Heirich Driftmann eine Sonderauswerung des DIHK zum Thema "Fachkräftesicherung" vor.
Die Auswertung finden Sie hier.
DIHK veröffentlich Umfrage zur Fachkräftesicherung
Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) hat im Rahmen seiner
Umfrage zu „Wirtschaftslage und Erwartungen“ im Herbst 2011 die Industrieund Handelskammern (IHKs) gebeten, die Unternehmen auch zu dem Thema Fachkräftesicherung zu befragen. Die einzelnen Fragen sind im Anhang aufgeführt.
Der DIHK-Auswertung liegen mehr als 20.000 Unternehmensantworten zugrunde. Nach Wirtschaftsbereichen stammen die Antworten aus der Industrie (32 Prozent), aus der Bauwirtschaft (sieben Prozent), aus dem Handel (22 Prozent) und aus den Dienstleistungen (39 Prozent).
Die Untergliederung nach Unternehmensgröße weist 41 Prozent kleine Unternehmen mit bis zu 19 Beschäftigten aus, 42 Prozent mittlere Unternehmen mit 20 bis 199 Beschäftigten sowie 13 Prozent mittelgroße Unternehmen mit 200 bis 999 Beschäftigten. Vier Prozent der Antworten entfallen auf große Unternehmen mit mehr als 1.000 Mitarbeitern.
Den DIHK-Arbeitsmarktreport 2011 finden Sie hier.
IHK-Umfrage zur Fachkräftesicherung: Knapp zwei Drittel der Unternehmen können offene Stellen nicht besetzen
„Wir werden zukünftig stärker als bislang wenig genutzte Potenziale erschließen müssen, um die sinkende Zahl an Erwerbspersonen zu kompensieren“, zog Ortwin Goldbeck, Präsident der Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu Bielefeld (IHK), ein Fazit aus der aktuellen IHK-Umfrage zur Fachkräftesicherung. An der Mitte Februar bis Mitte März vorgenommenen Befragung beteiligten sich 490 ostwestfälische Firmen aus Industrie, Dienstleistung und Handel.
IHK-Hauptgeschäftsführer Thomas Niehoff: „Knapp zwei Drittel der Unternehmen haben gegenwärtig ein Problem mit der Besetzung offener Stellen.“ Offenbar kein Problem mit der Besetzung offener Stellen haben nur ein gutes Drittel der Unternehmen (34,8 Prozent), 21 Prozent der Befragten antworteten auf die Frage, ob sie ein Problem mit der Besetzung offener Stellen haben mit „trifft zu“, 44,2 Prozent mit „trifft teilweise zu“. Insbesondere die kleinen Unternehmen mit weniger als 50 Beschäftigten seien aktuell betroffen: „In dieser Gruppe haben sogar 29 Prozent der Unternehmen Probleme bei der Besetzung offener Stellen“, erläuterte Niehoff.
„Zudem fragten wir die Unternehmen, wie viele zusätzliche Fachkräfte Sie derzeit einstellen könnten. Dies ist sicherlich keine repräsentative Zahl, aber Sie gibt uns eine gewisse Vorstellung vom Ausmaß des Problems. Die 360 Unternehmen, die hier Angaben machten, suchen aktuell 1.600 Fachkräfte.“
Das Problem der Fachkräftesicherung liegt laut IHK-Umfrage nicht nur bei Akademikern wie Ingenieuren - rund ein Viertel der Betriebe können derartige Stellen nicht oder teilweise nicht besetzen -, sondern vorrangig bei den mittleren Qualifikationsniveaus: Im Bereich der Dualen Ausbildung können derzeit 46 Prozent der Unternehmen Positionen nicht adäquat besetzen, bei Fachwirten, Meistern und anderen Weiterbildungsabschlüssen sind es sogar mehr als 50 Prozent.
„Der Schuh drückt vor allem im gewerblich-technischen Bereich. In den Branchen Metall, Elektro, Mechatronik sowie IT ist die Nachfrage am höchsten“, konkretisiert der IHK-Hauptgeschäftsführer. Besorgniserregend sei, dass sich die Situation innerhalb der nächsten fünf Jahre noch erheblich verschärfen werde.
Bei Bachelor- und Masterabsolventen beantworten die Frage nach einem deutlichen Fachkräftemangel in fünf Jahren jeweils rund 38 Prozent der Unternehmen mit „trifft zu“ oder „trifft teilweise zu“. Auch hier sei die Situation mit Blick auf die duale Ausbildung besonders dramatisch: In fünf Jahren erwarteten zumindest teilweise fast 70 Prozent einen Fachkräftemangel auf diesem Qualifikationsniveau.
Als geeignete Maßnahmen gegen den Fachkräftemangel nannten 47,3 Prozent der Betriebe mehr Investitionen in Weiterbildung, und 42,9 Prozent wollen mehr als bisher ausbilden. „Angesichts des demografischen Wandels wird es in Zukunft jedoch nicht einfacher, geeignete Auszubildende zu finden“, erläuterte Niehoff. Motivation, Teamfähigkeit und Qualitätsbewusstsein seien für die Unternehmen die wichtigsten Einstellungskriterien. Körperliche Belastbarkeit, Kreativität oder Lernbereitschaft finden sich eher am unteren Ende der Skala wieder. „Eine Chance auch für Ältere“, so Niehoff.
Ein weiterer abgefragter Aspekt ist die Attraktivität der Region bei der Gewinnung von Fachkräften. Fast 70 Prozent der Unternehmen geben dabei an, dass es für sie fast gar nicht (23,5 Prozent) oder nur schwer (45,7 Prozent) möglich sei, Fach- und Führungskräfte in Gebieten außerhalb der Region zu gewinnen. Dass das Image Ostwestfalens einen negativen Einfluss auf die Gewinnung von Fach- und Führungskräften hat, gaben 26,4 Prozent der Befragten an.
| Praesentation_Umfrage_Fachkraeftesicherung.pdf | 96 KB |
Demografierechner der IHK Ostwestfalen zu Bielefeld

Der Demografie-Rechner der IHK Ostwestfalen zeigt Ihnen aus drei Blickwinkeln, ob Ihr Unternehmen fit ist für den demografischen Wandel:
Fokus Unternehmen: Die betriebliche Altersstrukturanalyse stellt die aktuelle Personalstruktur Ihres Unternehmens dar und prognostiziert die Entwicklung für die kommenden Jahre.
Fokus Branche: Sehen Sie im Wettbewerbsvergleich, wie sich die Altersstruktur Ihrer Belegschaft vom Branchendurchschnitt unterscheidet - heute und morgen.
Fokus Region: Der regionale Fachkräfte-Check zeigt Ihnen, wo es künftig bei der Besetzung offener Stellen eng werden könnte.
Den Download finden Sie hier.
7. IHK-Weiterbildungserfolgsumfrage
„Weiterbildung zahlt sich sowohl für die Teilnehmer als auch für die Unternehmen aus“, beschreibt Swen Binner, Geschäftsführer Berufliche Bildung der Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu Bielefeld (IHK), die Resultate deren aktueller Weiterbildungserfolgsumfrage. An der Umfrage haben 180 Absolventen der IHK-Weiterbildungsprüfungen aus den Jahren 2005 bis 2010 aus Ostwestfalen teilgenommen.
Binner: „Vor der jeweiligen Weiterbildungsprüfung waren in Ostwestfalen 27 Prozent der Befragten als Facharbeiter und etwa 39 Prozent als Sachbearbeiter tätig. Nach der Prüfung waren es nur noch 12 Prozent als Facharbeiter sowie 26 Prozent als Sachbearbeiter. Im Gegenzug wuchs der Anteil der Gruppen- und Abteilungsleiter, Meister, Betriebsleiter und Geschäftsführer von knapp 13 auf über 31 Prozent.“
Seinen Worten nach hat sich für 59 Prozent der Absolventen die Weiterbildung vorteilhaft auf die berufliche Entwicklung ausgewirkt: „Von ihnen nannten fast 72 Prozent eine finanzielle Verbesserung, 70 Prozent eine höhere Position oder einen größeren Verantwortungs- und Aufgabenbereich sowie knapp 22 Prozent die größere Sicherheit des Arbeitsplatzes“.
Damit leiste die berufliche Weiterbildung einen spürbaren Beitrag zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen sowie zur Verringerung des Fachkräftemangels. „Auch die Kaufkraft verbessert sich durch aktive Weiterbildung, da beispielsweise gut 23 Prozent der Befragten eine finanzielle Verbesserung von über 450 Euro pro Monat seit Abschluss ihrer Weiterbildung nannten“, so der IHK-Geschäftsführer.
Aus der Umfrage ergäben sich auch zukünftige Weiterbildungsbedarfe. „Auf die Frage, welche Kenntnisse den Absolventen für die jeweiligen Aufgabengebiete am meisten fehlen, nannten jeweils über 30 Prozent Fremdsprachen beziehungsweise die Bereiche Kommunikation, Rhetorik und Gesprächsführung. Weitere wichtige Bedarfe werden auch in der Anwendung spezifischer Software mit 18 Prozent, der Mitarbeiterführung mit 14 Prozent sowie dem Zeit- und Ressourcenmanagement gesehen“, erläutert Binner.
IHK-Referent Burkhard Heinisch sieht insgesamt einen positiven Trend in der Weiterbildung. Während im Jahr 2006 in Ostwestfalen noch 600 Absolventen eine entsprechende Prüfung ablegten, stieg diese Zahl auf 666 im Jahre 2010, davon 98 in industriell-technischen sowie 568 in kaufmännischen Bereichen. „Wir rechnen damit, dass sich der positive Trend auch in diesem Jahr fortsetzen wird“, blickt Heinisch voraus. Nach seinen Angaben ist der Bedarf auch auf Unternehmensseite groß, da im vorigen Jahr bei einer bundesweiten Umfrage zur Fachkräftesituation 16 Prozent der befragten Firmen aussagten, dass sie offene Stellen bei Qualifikationsniveaus mit Weiterbildungsabschlüssen nicht besetzen konnten.
Kristina Damps hat bei der IHK Ostwestfalen 2010 ihren Abschluss zur Industriemeisterin Digital- und Printmedien absolviert. „Ich bin froh, mich für dieses Weiterbildungsziel entschieden zu haben. Seit dem Abschluss bin ich bei meinem Unternehmen Mohn Media GmbH in Gütersloh in einer herausgehobeneren Position im Vertrieb tätig. Dafür war vor allem der Weiterbildungsabschluss entscheidend“, sagt Damps.
Sehr zufrieden mit seinem erfolgreichen Abschluss ist auch Patrick Deutsch, tätig bei der Commerzbank AG Filiale Gütersloh, der seine Prüfung zum Bankfachwirt vor zwei Jahren vor der IHK Ostwestfalen abgelegt hat. „Mein Arbeitgeber hat mich bei meiner beruflichen Weiterbildung toll unterstützt“, betont Deutsch.
DIHK veröffentlicht Umfrage "Arbeitsmarkt und Demografie"
Der demografische Wandel wird zu einer immer größeren Herausforderung für die Unternehmen in Deutschland": Das belegt nach Worten von Hans Heinrich Driftmann, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), eine aktuelle DIHK-Umfrage.
Die Erhebung unter mehr als 28.000 Betrieben verdeutlicht, dass deutsche Unternehmen zunehmend eine Vergreisung ihrer Belegschaften, empfindlichen Nachwuchsmangel und den Verlust von Know-how befürchten.
So rechnen drei Viertel der Firmen damit, dass die veränderte Altersstruktur der Bevölkerung gravierende Folgen für ihren Betrieb haben wird, unter größeren Unternehmen mit mehr als 200 Beschäftigten glauben das sogar fast 90 Prozent.
Am größten ist dabei die Furcht vor einem Fachkräfteengpass, wie ihn jedes zweite Unternehmen erwartet. Mehr als jeder vierte Betrieb betrachtet den Mangel an qualifizierten Mitarbeitern bereits für das Jahr 2011 als "eines der größten Risiken".
Aber auch die spürbare Alterung ihres Personalbestandes stimmt die Firmen besorgt. Jedes dritte Unternehmen sieht sich davon betroffen, in Industrie und Bau sind es sogar 40 Prozent. Das ist nicht erstaunlich: Immerhin wird in den Belegschaften der Anteil der unter 30-Jährigen in den kommenden zehn Jahren von heute noch 20 auf dann 18 Prozent sinken, während die Quote der 50- bis 65-Jährigen, die derzeit bei 31 Prozent liegt, auf 40 Prozent steigen wird.
"Die Unternehmen müssen künftig die Potenziale Älterer noch stärker nutzen", mahnte DIHK-Präsident Driftmann vor diesem Hintergrund gegenüber der Tageszeitung "Die Welt". "Die Unternehmen können dazu mit Maßnahmen wie zum Beispiel intelligenter Arbeitsorganisation, betrieblicher Gesundheitsförderung und der Weiterbildung Älterer einen wichtigen Beitrag leisten."
Ein Viertel der befragten Firmen rechnet bereits mit einem steigenden Weiterbildungsbedarf. Zudem wächst mit der Alterung in den Betrieben die Gefahr, dass das langfristig aufgebaute Wissen der Mitarbeiter schlagartig verloren gehen könnte. Jedes fünfte Unternehmen in der Industrie hat Angst vor einem solchen Wissensverlust.
Driftmann forderte die Politik auf, die Anstrengungen der Betriebe mit Reformen am Arbeitsmarkt zu unterstützen. Fast jedes zweite Unternehmen wünsche sich einen flexibleren Kündigungsschutz zur Erleichterung der Einstellung Älterer.
Auch die "Senioritätsentlohnung" ist nach Einschätzung des DIHK eher kontraproduktiv. Hans Heinrich Driftmann: "Künftig sollte es weniger mit dem Alter und der Betriebszugehörigkeit steigende Löhne, sondern durchweg leistungsbezogene Gehaltssysteme geben."
| Umfrageergebnisse.pdf | 219 KB |
DIHK legt Umfrage zu Erwartungen der Unternehmen an Hochschulabsolventen vor
Soziale Kompetenzen und praktische Erfahrungen sind oft ausschlaggebend dafür, ob ein Absolvent eingestellt wird oder nicht, während Fachwissen als selbstverständlich vorausgesetzt wird. Das belegt die aktuelle Umfrage "Erwartungen der Unternehmen an Hochschulabsolventen", die der DIHK heute in Berlin veröffentlicht hat. Sie fußt auf rund 2.200 Unternehmensantworten.
Demnach können viele Studierende, auch fachlich hervorragende, das Gelernte nur unzureichend im Berufsalltag anwenden. DIHK-Präsident Hans Heinrich Driftmann betonte: "Das ist für Unternehmen der Hauptgrund, sich während der Probezeit wieder von neuen Mitarbeitern zu trennen. Hier hat sich in den vergangenen Jahren leider keine Änderungen zum Besseren ergeben." Nach wie vor gibt jeder vierte Betrieb, der sich in der Probezeit von Mitarbeitern wieder getrennt hat, Praxisferne als Grund an. Driftmann appellierte vor diesem Hintergrund an die Hochschulen, die Anforderungen des Arbeitsmarktes ernst zu nehmen und die Studierenden auf ihre späteren Tätigkeiten in der Wirtschaft besser vorzubereiten. Driftmann: "Nicht jeder Student will schließlich später Professor werden."
Die Unternehmen erwarten zudem vor allem Einsatzbereitschaft und Verantwortungsbewusstsein von neuen Mitarbeitern. Aber auch persönliche Fähigkeiten, wie selbständiges Arbeiten, sind den Betrieben besonders wichtig.
Immer häufiger finden Unternehmen nicht mehr genügend Hochschulabsolventen für ihre Stellen: 41 Prozent berichten von Problemen bei der Stellenbesetzung - 25 Prozent mehr als noch 2007. Die Unternehmen wollen als Konsequenz in Zukunft vermehrt mit Hochschulen in der Lehre kooperieren und schon früh Kontakt zu den künftigen Fachkräften suchen.
Driftmann wies darauf hin, dass duale Studiengänge stark im Kommen sind: "Sie erfreuen sich bei Unternehmen zunehmender Beliebtheit wegen ihrer Praxisnähe". 38 Prozent der Unternehmen rekrutieren laut Umfrage bereits einen Teil ihrer Fachkräfte über duale Studiengänge, vor allem in Kooperation mit Fachhochschulen und Berufsakademien. 23 Prozent der Unternehmen wollen künftig Mitarbeiter über duale Studiengänge qualifizieren.
"Der Vorteil", so Driftmann, "Studierende erhalten schon während des Studiums praktische Einblicke in das Berufsleben. Und die Lehrinhalte aus der Ausbildung helfen dann beim Verständnis der Theorie in den Vorlesungen und Seminaren. Das Studium ist zwar aufwendig, neben einem Doppelabschluss erhalten Studierende aber bereits ein Ausbildungsgehalt." Gerade in strukturschwachen Regionen seien duale Studiengänge eine gute Möglichkeit, um Fachkräfte in der Region zu halten.“
Fachkräftesicherung - Herausforderung der Zukunft
Mit der Auswertung MITARBEITER DRINGEND GESUCHT! FACHKRÄFTESICHERUNG – HERAUSFORDERUNG DER ZUKUNFT präsentiert der DIHK die Ergebnisse einer Online-Befragung des unternehmerischen Ehrenamtes der IHKOrganisation.
Grundlage der Auswertung sind mehr als 1.600 Unternehmensantworten. Die Antworten verteilen sich auf die Wirtschaftszweige Industrie und Bauwirtschaft (32 Prozent), den Handel (15 Prozent) und die Dienstleistungen (53 Prozent).
In regionaler Hinsicht kommen die Antworten aus dem Norden (16 Prozent), dem Westen (35 Prozent), dem Osten (18 Prozent) und dem Süden (31 Prozent). Dabei werden dem Norden die Bundesländer Bremen, Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein, dem Westen die Bundesländer Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und das Saarland, dem Osten die Bundesländer Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen sowie dem Süden die Bundesländer Baden-Württemberg und Bayern zugerechnet.
Die aktuelle Umfrage fand vom 9. bis 15. Juli 2010 statt.
| Unternehmen_und_Fachkraefte_5.0.pdf | 4.3 MB |
Standortfaktor Familienfreundlichkeit
Der Standortfaktor „Familienfreundlichkeit“ nimmt für Deutschlands Städte und Gemeinden stetig an Bedeutung zu. Auch in Ostwestfalen hat sich so manche Kommune bereits auf den Weg gemacht und die Verbesserung der Ausgangssituation für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie in Angriff genommen. Bei dem Thema Familienfreundlichkeit sind aber nicht nur die Kommunen gefragt. Auch die Unternehmen müssen im Wettbewerb um die besten Köpfe zunehmend mit einer familienorientierten Personalpolitik punkten. Durch den Fachkräftemangel und den demographischen Wandel ist die Familienfreundlichkeit ein klarer Trend, den immer mehr Unternehmen erkennen. Gerade für mittelständische Unternehmen gilt es, ihr Profil in dieser Hinsicht zu schärfen. Einer Studie der IHK Ostwestfalen und der Bertelsmann-Stiftung zufolge bestehen bei der Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Kommunen noch Entwicklungspotenziale. Ein gemeinsames Agieren hat bei der Abstimmung von Betreuungszeiten mit den Arbeitszeiten, aber gegebenenfalls auch bei dem Betreuungsangebot und der Vermarktung der Region hohe Bedeutung. In einer Tagung der IHK in Kooperation mit dem Arbeitskreis Familie und Beruf im Bielefelder Bündnis Veranstaltung wurden Handlungsfelder aufgezeigt und zu einer intensiveren Zusammenarbeit angeregt. Denn von mehr Kooperation profitieren alle in unserer Region: die Familien, die Kommunen und die Wirtschaft – eine echte „win/win/win–Situation“ eben…
Weitere Informationen:
Demografischer Wandel
Die Initiative der Bundesregierung "Erfahrung ist Zukunft" möchte mit dem DIHK und weiteren Partnern bei der Bewältigung des demografischen Wandels helfen.
http://www.erfahrung-ist-zukunft.de
Praktische Lösungsvorschläge für eine sichere, gesunde und wettbewerbsfähige Arbeitswelt bietet die Gemeinschaftsinitiative INQA:
Beschäftigungsfähigkeit und demografischer Wandel im Unternehmen
demoBiB - das Informationsportal der TBS NRW für Unternehmen, Betriebsräte und Beschäftigte
Der demografische Wandel beschreibt die Veränderung der Altersstruktur in Deutschland. Die Trends für die kommenden Jahre sind gut abzuschätzen: In Deutschland werden bis 2020 weniger Menschen leben. Gleichzeitig steigt der Anteil älterer Menschen. Demografischer Wandel und veränderte sozialpolitische Rahmenbedingungen schaffen neue Herausforderungen für Unternehmen und Beschäftigte. In den Unternehmend sind die Themen der kommenden Jahre alternde Belegschaften, eine sinkende Zahl junger Nachwuchskräfte, ein höheres Renteneintrittsalter.
Weitere Informationen:
Demografischer Wandel: Neue Beispiele aus den Branchen Einzelhandel, Dienstleistungen und Tourismus
Die Best-Practice-Sammlung mit Unternehmen und Initiativen aus den Branchen Einzelhandel, Dienstleistungen und Tourismus wurde erneut aktualisiert: Neu sind u.a. ein Mediencenter für die Zielgruppe 50plus, ein Versandhandel für Senioren und ein neues Abo für den ÖPNV.
Weitere Informationen:
- 1: Standortpolitik.
- 1.1: Aktuelles
- 1.2: Fachkräftesicherung
- 1.3: Geschäftsfeld / Ziele
- 1.4: Ausschüsse und Arbeitskreise
- 1.5: Netzwerke
- 1.6: Konjunktur & Statistik
- 1.7: Verkehr
- 1.8: Verkehrsinfrastruktur
- 1.9: Stadtplanung
- 1.10: Regional- und Landesplanung
- 1.11: Positionspapiere
- 1.12: Merkblätter
- 1.13: Datenbanken
- 1.14: Gesetze, Verordnungen, Richtlinien
- 1.15: Ansprechpartner nach Themen
- 2: Starthilfe und Unternehmensförderung.
- 3: Berufliche Bildung.
- 4: Innovation | Umwelt.
- 5: International.
- 6: Recht | Steuern.
- 1: Home.
- 2: Wir über uns.
- 3: Mitgliedschaft und Beiträge.
- 4: Veranstaltungen.
- 5: IHK-Service.
- 6: Zweigstellen.
- 7: Presse.
- 8: Kontakt.
- 9: Links.
- 10: Newsletter.
- 11: Shop.
- 12: Stellenangebote.
- 13: Bildgalerien.














