Region OWL

Wissenschaft

Wissenschaftsstandort OWL

Mit 14 Hochschulen sichert sich die Region Ostwestfalen eine hohe Bildungsvielfalt - angefangen mit den Universitäten Bielefeld und Paderborn, über die internationale Hochschule für Musik in Detmold bis hin zu privaten Einrichtungen wie die Fachhochschule des Mittelstandes in Bielefeld.


- Universität Bielefeld, Bielefeld

- Universität Paderborn, Paderborn

- Fachhochschule Bielefeld, Bielefeld

- Fachhochschule Ostestfalen-Lippe, Lemgo, Detmold, Höxter

- Fachhochschule der Wirtschaft, Paderborn, Gütersloh, Bielefeld

- Fachhochschule für öffentliche Verwaltung, Bielefeld

- Fachhochschule des Mittelstandes, Bielefeld

- Fachhochschule für Wirtschaft und Technik (FHWT), Vechta, Diepholz, 
       Oldenburg, Außenstelle Espelkamp

- Kirchliche Hochschule Bethel (evangelische Theologie), Bielefeld

- Theologische Fakultät Paderborn (Erzbischäfliche Einrichtung), Paderborn

- Fachhochschule der Diakonie, Bielefeld

- Katholische Fachhochschule NRW, Paderborn

- Hochschule für Musik, Detmold

- Hochschule für Kichmusik, Herford

Technologiezentren

Technologiezentren in OWL

Technologiezentren haben es sich zur Aufgabe gemacht, einen Beitrag zur Ansiedlung neuer, innovativer Unternehmen zu leisten und bei der Schaffung neuer Arbeitsplätze zu helfen. In OWL wurden insgesamt fünf Technologiezentren in Bielefeld, Detmold, Espelkamp und Paderborn gegründet.

TZ Bielefeld
Technologiezentrum Bielefeld
Meisenstraße 96
33607 Bielefeld
Tel.: 0521 2997-0
Fax: 0521 2997-101
http://www.technologiezentrum-bielefeld.de/
info(at)technologiezentrum-bielefeld.de

CARTEC
Cartec Technologie- und Entwicklungscentrum Lippstadt GmbH
Erwitter Straße 105
59557 Lippstadt
Tel.: 02941 270-102
Fax: 02941 270-111
www.cartec.de
info(at)cartec.de

GILDE
GILDE GmbH Gwerbe- und Innovationszentrum Lippe-Detmold
Bad Meinberger Straße 1
Tel.: 05231 954-0
Fax: 05231 954-122
www.gildezentrum.de
info(at)gildezentrum.de

TPG
TechnologieParkPaderborn GmbH
Technologie 13
33100 Paderborn
Tel.: 05251 16090-10
Fax: 05251 16090-49
www.technologiepark-paderborn.de
info(at)technologiepark-paderborn.de

GAZ
GAZ Technik GmbH
Gründer- und Anwendungszentrum Espelkamp
Fritz-Souchon-Straße 27
32339 Espelkamp
Tel.: 05772 560-0
Fax: 05772 560-113
www.gaz-technik.de
info(at)gaz-technik.de

Netzwerke

Unternehmensnahe Netzwerke in Owestestfalen-Lippe

In der Region Ostwestfalen haben sich einige Netzwerke gebildet, die sowohl die Interessen ihrer Mitglieder vertreten als auch gemeinsam Projekte und Aufträge bearbeiten. Im Folgenden finden Sie eine Übersicht über die aktiven Netzwerke in Ostwestfalen:
Dienstleisternetzwerke: 

  BIKONET (39 KB)
       http://www.bikonet.de/


  Kompetenz-Netz e.V. (39 KB)
       http://www.kompetenz-netz.net


  HD-NET Handwerker-Dienstleistungsnetzwerk (40 KB)
       http://www.hd-net-gmbh.de/


  FORMDREI MESSEDESIGN & MEHR GmbH, SCM (41 KB)
       http://www.formdrei.de/


Branchennetzwerke:


  Bio-Tech-Region Ostwestfalen-Lippe (39 kB)
       http://www.bio-owl.de/


  InnoZent OWL e.V. (41 KB)
       http://www.innozentowl.de/


  OWL Maschinenbau e.V. (38 KB)
       http://www.owl-maschinenbau.de/


  Zentrum für Innovation in der Gesundheitswirtschaft OWL (ZIG) (43 KB)
       http://www.zig-owl.de/


Regionale Netzwerke:


  Initiative TIGER OWL (39 KB)
       http://www.tiger-owl.de/


  OWL Marketing GmbH (38 KB)
       http://www.ostwestfalen-lippe.de/


  VdS Vereinigung der Selbständigen e.V. (39 KB)
       http://www.vdsnet.de/


  Wirtschaftsjunioren Ostwestfalen e.V. (40 KB)
       http://www.wj-ostwestfalen.de/


  Wirtschaftsfjunioren Paderborn + Höxter (38 KB)
       http://www.wjnrw.de/

 

Aus- und Weiterbildungsnetzwerke:

 

  Bildungswerk der ostwestfälisch-lippischen Wirtschaft - BOW (30 KB)
       http://www.bow.de/


  fundus Arbeitsgemeinschaft für berufliche Weiterbildung (39 KB)
       http://www.fundus.gfwhoexter.de/


  Gesundheitsbaum OWL (38 KB)
       http://www.gpdm.de/


  Initiative Wirtschaftsstandort (37 KB)
       http://www.iwkh.de/


  MACH2 Personalentwicklung (38 kB)
       http://www.mach2-personalentwicklung.de/


  Pepp Verein für Personalentwicklung (37 KB)
       http://www.pepp-hochstift.de/ 


  Regionet OWL (41 KB)
       http://www.regionet-owl.de/


sonstige Netzwerke:


for.ju im Kreis Minden-Lübbecke
Forum für junge Unternehmen und GründerInnen im Kreis Minden-Lübbecke
http://www.for-ju.com/

Wirtschaftsförderung

Wirtschaftsförderung in OWL

 

Gesellschaften zur Wirtschaftsförderung haben es sich zur Aufgabe gemacht, Unternehmen in der heimischen Region in Ostwestfalen-Lippe zu unterstützen und ihnen „mit Rat und Tat zu Seite zu stehen“. Nachfolgend sind die unterstützenden Gesellschaften nach Region aufgeteilt.

- Stadt Bielefeld
http://www.wege-bielefeld.de/

- Kreis Paderborn
http://www.wirtschaftsfoerderungsnetzwerk-paderborn.de/wirtschaftsfoerderung_pb/

- Kreis Höxter
http://www.gfwhoexter.de/

- Kreis Herford
http://www.proherford.de/pages/wirtschaftsfoerderung.html

- Kreis Minden/Lübbecke
http://www.milex-netz.de/sites/ansprechpartner/wirtschaft.php

- Gütersloh
http://www.pro-wirtschaft-gt.de/

Gründungsreport 2008

Die Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu Bielefeld (IHK) ermittelte im Zeitraum von 2002 bis 2007 in Ostwestfalen nahezu 67.500 Existenzgründungen in der Industrie, im Handel und im Dienstleistungsbereich. Das geht aus dem „Gründungsreport Ostwestfalen 2008“ hervor, den die IHK am 26.08.2008 der Presse vorgestellt hat. „Seit 1990 ist die Zahl der Unternehmen in Ostwestfalen um 80 Prozent von knapp 56.000 auf mittlerweile über 100.000 gewachsen“, betonte IHK-Präsident Ortwin Goldbeck, „das ist ein Zeichen der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit unserer Region.“  

Ostwestfalen sei ein starker, mittelständisch geprägter Wirtschaftsraum, der viele exzellente Unternehmerpersönlichkeiten hervorgebracht habe und über eine lebendige Gründungsszene verfüge, so Goldbeck. „Neue Unternehmen verleihen der Wirtschaft Innovationskraft und Vitalität, zum Beispiel durch die Schaffung von Arbeitsplätzen. Mit dem 30-seitigen Kompendium möchten wir die Gründungsszene in Ostwestfalen beleuchten, Chancen und Risiken aufzeigen und auf die Produkte der IHK für Existenzgründerinnen und -gründer hinweisen. Zudem wollen wir für den ‚Beruf’ des Unternehmers werben.“ Schon heute liege die Selbstständigenquote im NRW-Vergleich zu Ostwestfalen-Lippe mit 11,2 Prozent leicht überdurchschnittlich auf Platz 2 nach dem Regierungsbezirk Köln (12,8 Prozent) und vor dem Regierungsbezirk Düsseldorf (10,9 Prozent), doch Steigerungspotenzial sei wünschenswert.

„2002 verzeichneten wir 8.300 Gründungen, 2006 mehr als 12.500 und 2007 gab es konjunkturbedingt einen leichten Rückgang auf 12.120“, erläuterte Harald Grefe, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der IHK. Im Kreis Paderborn und der Stadt Bielefeld gebe es mit 17,5 beziehungsweise 17,3 auf 1.000 Erwerbstätige die meisten Existenzgründungen, Schlusslicht sei der Kreis Höxter mit 12,8. „Besonders attraktiv für Unternehmensgründer sind die sonstigen Dienstleistungen, aber auch der Industriesektor verzeichnet ein beachtliches Wachstum“, unterstrich Grefe. Das Wachstum im sekundären und tertiären Sektor scheine sich gegenseitig positiv zu beeinflussen. Auch der Einzelhandel habe zwischen 2002 und 2004 erstaunliche Steigerungsraten gehabt (Internethandel). „Im Durchschnitt für ganz Ostwestfalen überstanden 45 Prozent die ersten fünf Jahre nach ihrer Gründung“, so Grefe. Bemerkenswert ist nach seinen Informationen auch die Auswertung nach Geschlecht: Mehr als ein Drittel der Existenzgründungen gingen auf das Konto von Frauen.

Ostwestfalen-Lippe ist ein starker Technologiestandort erklärte IHK-Hauptgeschäftsführer Thomas Niehoff. Er zeichnet für das Leit-Projekt „Technologieorientierte Gründungen“ der Initiative „Leadership Intelligente Systeme“ der OWL Marketing GmbH verantwortlich. „Unter Federführung der IHK möchten wir zusammen mit den Hochschulen und anderen regionalen Partnern die Rate der technologieorientierten Unternehmensgründungen weiter steigern. Dies beinhaltet auch eine Förderung des Technologietransfers zwischen Wirtschaft und Wissenschaft“, hob Niehoff hervor.

Ricarda Hoffmann, Leiterin des IHK-Referats „Starter Center/Service Center“, nannte abschließend einige Zahlen zum Existenzgründungsservice der IHK, der seit Februar 2008 unter dem Dach des „STARTERCENTERS NRW“ angesiedelt ist: An den Gründertagen der IHK nehmen pro Jahr 900 Personen teil und rund 500 Teilnehmer besuchen die IHK-Existenzgründungsseminare.  

Der „Gründungsreport Ostwestfalen 2008“ ist bei der IHK kostenlos erhältlich und kann unter der Telefonnummer 0521 554-0 angefordert werden.


Kernergebnisse

1. Gründungsboom in Ostwestfalen.

Seit Jahren boomt das Gründungsgeschehen in Ostwestfalen. In den vergangenen fünf Jahren haben etwa 63.000 Personen ein Unternehmen gegründet mit starken Steigerungen in den Jahren 2003 und 2004. Das Rekordjahr war 2004 mit mehr als 15.000 neuen Unternehmen in Ostwestfalen. Im Jahr 2005 gab es einen leichten Rückgang von gut 4 Prozent, dennoch wurde mit ca. 14.400 neuen Betrieben quantitativ das zweitbeste Gründungsjahr erreicht.

2. Hoher Existenzgründungsanteil aus der Arbeitslosigkeit.

Der Drang in die Selbstständigkeit wird durch die allgemeine wirtschaftliche Situation und der damit verbundenen hohen Arbeitslosigkeit geprägt. Nach einer Umfrage der IHK wurden etwa zwei Drittel der Unternehmen aus der Arbeitslosigkeit gegründet.

3. Höchste Gründungsdynamik im Kreis Gütersloh.

Den höchsten Zuwachs an Existenzgründungen im Vergleich der Jahre 2001 und 2005 verzeichnet mit 50 Prozent der Kreis Gütersloh. Den zweiten Platz belegt der Kreis Paderborn mit 47 Prozent. Es folgen die Kreise Minden – Lübbecke (42 %), Höxter (36 %), Herford (35 %) und die Stadt Bielefeld (23 %).

4. Dienstleister auf dem Vormarsch.

Über 56 Prozent aller Existenzgründungen in den Jahren von 2001 bis 2005 erfolgten in den Dienstleistungsbranchen. Der hohe Anteil ist u. a. darauf zurückzuführen, dass Dienstleistungs-unternehmen oft ohne hohen Kapitaleinsatz gegründet werden können. Der Anteil im Handel unter den Gründungen betrug fast 31 Prozent, in der Industrie ca. 13 Prozent.

5. Zahl der Unternehmen in Ostwestfalen wächst dynamisch

Seit Jahren verzeichnen wir mehr Gewerbeanmeldungen als -abmeldungen. Der Saldo ist dynamisch angestiegen, mit einem leichten Rückgang 2005. Die Anzahl der Unternehmen in Ostwestfalen ist seit 2001 um mehr als 26.000 Unternehmen gewachsen.

6. Hohe „Flopraten“ bei den Existenzgründungen.

Von den im Jahr 2001 gegründeten Unternehmen wurden inzwischen über 41 Prozent wieder abgemeldet. Die höchste Ausfallquote der neu gegründeten Betriebe war in der Regel im Folgejahr der Gründung. Die höchste Floprate nach Branchen beobachten wir im Hotel- und Gastgewerbe. Mehr als 63 Prozent sind nach fünf Jahren nicht mehr am Markt. Die niedrigste Floprate weist die Industrie mit ca. 33 Prozent auf, gefolgt von „Beratung, EDV und Werbung“ mit ca. 35 Prozent.

7. Türken stellen stärkste Fraktion unter ausländischen Gründern.

Jede zehnte Existenzgründung erfolgte durch einen Ausländer. Mit 34 Prozent sind die türkischen Mitbürger unter den Neugründungen am stärksten vertreten. Einen erheblichen Anstieg hat es bei den Osteuropäern gegeben. Der Anteil ist inzwischen von 4 auf 17 Prozent angestiegen. Hiervon haben die polnischen Existenzgründer mit 10 Prozent den größten Anteil. Beliebteste Branchen bei den ausländischen Existenzgründungen sind der Einzelhandel mit ca. 23 Prozent gefolgt vom Hotel- und Gastgewerbe (ca. 22 %) sowie der allgemeine Dienstleistungsbereich (ca. 20 %).
 
8. Ausländische Existenzgründer haben es schwerer

Während ca. 46 Prozent der deutschen Existenzgründer innerhalb von 5 Jahren aufgegeben haben, liegt diese Quote bei den ausländischen Existenzgründern bei 60 Prozent.

9. Frauenquote seit Jahren konstant.

Der Frauenanteil unter den Existenzgründungen ist mit 35 Prozent seit Jahren konstant. Die Selbstständigkeit findet häufig in dem sozialen Dienstleistungsbereich statt, wie z. B. der Senioren- und Kinderbetreuung.

10. Frauen geben eher auf.

48 Prozent der durch Frauen vor fünf Jahren gegründeten Unternehmen wurden inzwischen wieder abgemeldet. Bei den von Männern gegründeten Unternehmen beträgt der Anteil 43 Prozent.