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Energieeffizienz in Unternehmen

Investitionen in Energieeffizienz haben sich noch nie so gelohnt wie heute. Sie senken Kosten, sparen Ressourcen und reduzieren CO2.

Ostwestfalen ist mit seinen starken und innovativen Industrieunternehmen prädestiniert, sich dieser Herausforderung erfolgreich zu stellen. Zahlreiche herausragende Unternehmensbeispiele aus OWL gibt es bereits. Sie beweisen, dass man mit Köpfchen und Kreativität die Energieeffizienz in Unternehmen noch deutlich steigern kann. 

klimaschutz.ihk.de

 

 
Beratungsförderung für kleine und mittlere Unternehmen durch den "Sonderfonds Energieeffizienz" (KfW)

Der neue "Sonderfonds Energieeffizienz" soll helfen, Energiefresser im Betrieb aufzuspüren und Investionen zur Verbesserung der Energieeffizienz anzuschieben. Mit Beratungsförderung und Investitionskrediten aus einer Hand.

Kleine und mittlere Unternehmen können durch sparsamen Umgang mit Energie viel Geld sparen. Bis zu 20 Prozent der jährlichen Energiekosten, schätzen die Experten. Wer den Energiefressern im Betrieb an den Kragen will, muss erst einmal Geld in die Hand nehmen. Das ist für viele Unternehmen schon ein Problem. Ein anderes: Viele Firmenchefs, so das Fazit einer Studie der Fraunhofer Gesellschaft, kennen nicht einmal die größten Energiefresser in ihrem Betrieb. Wo sollen sie eigentlich den Hebel ansetzen? Bei der Klärung dieser Frage sind professionelle Energieberater behilflich - und das zu vertretbaren Kosten. Denn für die Einsätze der Energieprofis gibt es seit Mitte Feburar 2008 attraktive Zuschüsse aus dem "Sonderfonds Energieeffizienz". Im Rahmen der Beratungsförderung werden Initialberatung (erste Einschätzung) und Detailberatung (vertiefende Analyse) bezuschusst. Träger der Initiative sind die KfW Förderbank und das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie.

Die (ein- bis zweitägige) Initialberatung soll nicht nur das Einsparpotenzial aufdecken, sondern bereits erste Umsetzungsvorschläge (inklusive Informationen über öffentliche Fördermittel) machen. 80 Prozent der Beratungskosten (das maximal förderfähige Tageshonorar beträgt 800 Euro) werden bezuschusst. Bei der sich anschließenden Detailberatung, die konkrete Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz zum Ergebnis hat, beträgt der anteilige Zuschuss 60 Prozent - bei einer maximalen Bemessungsgrundlage von 8.000 Euro. Die Beratungsleistung muss innerhalb eines Zeitraums von acht Monaten abgeschlossen sein. Unter www.kfw-beraterboerse.de finden interessierte Unternehmen von der KfW akkreditierte Energieberater.

Die IHK Ostwestfalen zu Bielefeld ist Regionalpartner des neuen Programms.

Ansprechpartner:

Arne Potthoff
0521 - 554 222
a.potthoff(at)ostwestfalen.ihk.de

Weitere Informationen: 

 Flyer Sonderfonds-Energieeffizienz 

 

Förderprogramme

  • Umwelt- und Klimaschutzförderung (KfW)
    Die KfW hat ihre gewerbliche Umwelt- und Klimaschutzförderung weiterentwickelt und vereinfacht. 
     
    Seit dem 01. Januar 2009 stehen Ihnen folgende Kreditprogramme für die Finanzierung Ihrer gewerblichen Umwelt- und Klimaschutzvorhaben zur Verfügung: 
      
  1.  ERP-Umwelt- und Energieeffizienzprogramm
         - Programmteil A und B (237, 247, 238, 248)

     
  2.  KfW-Programm Erneuerbare Energien
         - Programmteil Standard und Premium (270, 271, 281, 272, 282
    )
     
  3.  BMU-Umweltinnovationsprogramm (230)
  • Broschüre: Fördergeld für Energieeffizienz und erneuerbare Energien
    Die Broschüre gibt Ihnen einen Überblick über zahlreiche Fördermaßnahmen, die auf eine nachhaltige und energiesparende Energieversorgung zielen. Sie ist vom Bundesumweltministerium in bewährter Zusammenarbeit mit dem BINE Informationsdienst erstellt worden. Basierend auf der Datenbank "Förderkompass Energie", die von BINE betrieben wird, werden ca. 1.000 Förderprogramme von Bund, Ländern, Kommunen und Energieversorgern kurz vorgestellt und ermöglichen einen schnellen und aktuellen Überblick über die angebotenen Förderprogramme für Energiesparmaßnahmen.
      
  • Bundesprogramme: Datenbank des BMWI: www.foederdatenbank.de 
     
  • Progres NRW: www.progres.nrw.de 
     
  • Fördermöglichkeiten über Ihren Energieversorger in NRW: http://www.ea-nrw.de/foerderung/page.asp?TopCatID=2535&CatID=2611&RubrikID=2611

 
Links zum Thema Energieeffizienz:
 

 

 

Zwei Netzwerke helfen, Energie und Kosten in der Industrie zu sparen

Die lernenden Energie-Effizienz-Netzwerke (LEEN) unterstützen ihre Teilnehmer bei der Identifikation und Erschließung energetischer Einsparpotenziale. In Ostwestfalen sind mitt-lerweile zwei LEEN aktiv - eins mit 14 teilnehmenden Unternehmen und ein Netzwerk mit 10 Teilnehmern.

Das Einsparziel der Netzwerke ist ehrgeizig aber realistisch: Energieverbrauch und -kosten sollen um 10 % in drei Jahren Projektlaufzeit gesenkt werden. Mit dem vom Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI entwickelten LEEN-System lässt sich dieses Ziel sogar mit sehr rentierlichen Effizienz-Maßnahmen erreichen.

Energie Impuls OWL ist Initiator der beiden Netzwerke und erhält dabei Unterstützung von den Industrie- und Handelskammern in Ostwestfalen und Lippe.

Klaus Meyer von Energie Impuls OWL:
„Wir haben uns Anfang 2010 beim Fraunhofer ISI um die Initiierung eines LEEN beworben. Weil das erste LEEN so zügig gestartet ist, konnten wir auch noch ein zweites organisieren. Die erste Zwischenbilanz zeigt: Jedes Unternehmen verfügt über große und hochrentierliche Einsparmaßnahmen. Und die Gruppendynamik in den Netzwerken fordert alle Teilnehmer, diese Einsparmaßnahmen auch umzusetzen. Die vorgeschlagen Investitionen lohnen sich auf jeden Fall: auf die Unternehmen warten Kapitalverzinsungen von 30 % - 85 %.“

Mehr Informationen zum LEEN System und zu den Teilnahmebedingungen für Industriebetriebe finden Sie auf: www.energie-impuls-owl.de und http://30pilot-netzwerke.de.


LEEN-OWL (14 Teilnehmer; gestartet im Juli 2010 zusätzlich unterstützt von den regionalen EVU)
Alpla Werke - Lehner GmbH & Co. KG
arvato logistics services GmbH
arvato systems GmbH
Coko-Werk GmbH + Co. KG
EK|servicegroup eG
ESSMANN GmbH
Gildemeister AG
Klaus Brummernhenrich GmbH & Co. KG
Miele & Cie. KG
Miele & Cie. KG - Werk Bielefeld
Mohn Media Energy GmbH
NINKAPLAST GmbH
Phoenix Contact GmbH & Co. KG
Rudolf Henrichsmeyer formaplan GmbH & Co. KG


LEEN OWL II (10 Teilnehmer; gestartet im April 2011)
Buschjost GmbH
Ferrum Edelstahlhärterei GmbH
Franz Schneider Brakel Gmbh + Co. KG
GEBR. BRASSELER GmbH & Co KG
Helmut Giesdorf & Co. GmbH
Karl E. Brinkmann GmbH
Konrad Reitz Ventilatoren GmbH & Co . KG
Lichtgitter GmbH
Spier GmbH & Co. Fahrzeugwerk KG
Staatlich Bad Meinberger Mineralbrunnen GmbH & Co. KG

 

Transparenz bei Industriestrompreisen - Online-Tool „Energiemarktspiegel für Unternehmen“ geht an den Start

Wer bewusst einkauft, der vergleicht erstmal die Preise bei diversen Anbietern. Bei einfachen Dingen wie einer Jeans oder einem Toaster genügt dafür ein einfacher Blick auf das Preisschild. Doch bei komplexen Produkten oder Serviceangeboten ist die Sache wesentlich schwieriger. Wie zum Beispiel bei Strompreisen. Hier ist der Markt für den Verbraucher sehr unübersichtlich. Für haushaltstypische Verbräuche gibt es bereits zahlreiche nützliche Tarifsvergleichsrechner im Internet. Sie liefern den Usern wichtige Hilfestellung für den Preisvergleich und sorgen somit für mehr Durchblick im Tarifdschungel. Etwas Vergleichbares für Unternehmen – also für gewerbe- und industrietypische Abnahmemengen von mehr als 100.000 Kilowattstunden jährlich – gibt es jedoch bisher nicht.

Mit dem Online-Projekt „ENERGIEMARKT.spiegel“ will die EnergieAgentur.NRW diese Lücke schließen und für Transparenz bei Industriestrompreisen sorgen. Die Experten der EnergieAgentur.NRW haben ein Tool entwickelt, in das die Angaben von derzeit rund 30 teilnehmenden Unternehmen aus Nordrhein-Westfalen eingespeist werden. So ist bereits jetzt ein Datenbestand zu Strombezugskonditionen entstanden, der stetig weiter anwächst. In regelmäßigen Abständen werden die aktuellen Daten von den teilnehmenden Unternehmen abgefragt.

Kern des Strompreisvergleiches ist eine anonyme, grafische Darstellung der Bezugskonditionen sofern sie preisrelevant sind. Die Daten werden selbstverständlich anonymisiert. „Die schnell und unkompliziert mit einem Mausklick einsehbaren Grafiken sind jederzeit verfügbar und geben dem Besucher die Möglichkeit, die Strombezugskonditionen seines Unternehmens mit denen anderer Firmen zu vergleichen“, erklärt Projektleiter Matthias Kabus von der EnergieAgentur.NRW.

Für alle Besucher werden die Grafiken der zurückliegenden Jahre dargestellt. Vertreter aktiv teilnehmender Unternehmen können zudem in einem geschützten Bereich die aktuellen Daten des laufenden Jahres einsehen. So wird ihnen ein deutlicher Mehrwert geboten. Dieser Premium-Zugang soll auch als Anreiz für weitere interessierte Firmen dienen, bei dem Projekt mitzumachen und es mit eigenen Angaben zu ergänzen und voranzubringen.

Erreichbar ist das Tool „Energiemarktspiegel für Unternehmen“ unter:

www.energieagentur.nrw.de/marktspiegel

Energiesteuer/Ökosteuer/Verbrauchsteuer

Vordrucke, Gesetze und Verordnungstexte zur Energiesteuer finden Sie auf den Internetseiten der Bundeszollverwaltung unter "Vorschriften" und "Formulare" (http://www.zoll.de/e0_downloads/index.html) Dort sind inzwischen fast alle nach der Durchführungsverordnung vorgeschriebenen amtlichen Vordrucke zur Anmeldung und Ermäßigung der Mineralöl- und Stromsteuer eingestellt, teilweise zusammen mit Merkblättern. 

Hier finden Sie den Berechnungstool.

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