
Starthilfe Ausbildungsmanagement
Starthilfe Ausbildungsmanagement

Ansprechpartnerin bei der Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu Bielefeld:
Katja Brockmann
Telefon: 0571 38538-14
E-Mail: Katja Brockmann
Hintergrund
In vielen Berufen zeichnet sich bereits ein Fachkräftemangel ab, da zahlreiche Betriebe in NRW ihre offenen Ausbildungsstellen oftmals nicht besetzen können.
Eine Ursache hierfür ist das Berufswahlverfahren jugendlicher Schulabgänger/innen. Der Bekanntheitsgrad vieler angebotener Ausbildungsberufe ist in der Bevölkerung eher gering. Dies führt dazu, dass Jugendliche, beeinflusst durch ihr soziales Umfeld, die Schule, insbesondere auch durch Eltern und den Freundeskreis, berufliche Perspektiven in ihrem „Traumberuf“ suchen. Diese „Traumberufe“ beziehen sich auf wenige, weit bekannte „Modeberufe“. Die Folgen sind:
- wachsender Fachkräftemangel in den Unternehmen,
- somit eine Verschlechterung der Unternehmenssituation, da aufgrund von fehlenden Fachkräften Wachstumschancen nicht realisiert werden können,
- der Verlust von Ausbildungsbetrieben, da diese sich nicht Jahr für Jahr vergeblich um Bewerber/innen bemühen,
- eine sinkende Ausbildungsqualität durch den Verlust an Ausbildungserfahrung.
Ziele
Die Besetzung offener Ausbildungsplätze:
Für offene Ausbildungsstellen, die Betriebe aus eigener Kraft nicht besetzen können, sollen qualifizierte Bewerber/innen gefunden werden. Kernzielgruppe sind die unvermittelten Jugendlichen im Ausbildungskonsens NRW und Schülerinnen und Schülern der Abgangsschulklassen.
Akquise von Lehrstellen:
Von Seiten der Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu Bielefeld besteht ein sehr intensiver Kontakt zu den Betrieben. Deshalb kommt es darauf an, nicht nur die bislang bekannten offenen Stellen zu besetzen, sondern den Zugang zu den Betrieben auch für die Erschließung weiterer Ausbildungsstellen und Praktikumsplätze zu nutzen.
Begleitung der frisch geschlossenen Ausbildungsverhältnisse:
Als Kontaktperson für Probleme im ersten Ausbildungsjahr begleitet Katja Brockmann die Ausbildungsverhältnisse, an deren Zustandekommen sie mitgewirkt hat.
Maßnahmen
Vermittlung
Betriebe und Lehrstellensuchende werden von der Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu Bielefeld unmittelbar angesprochen und geeignete Partner zusammengeführt. Die Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu Bielefeld kümmert sich einerseits gezielt um diejenigen Betriebe, die von der Problematik unbesetzter Stellen betroffen sind und kontaktiert und vermittelt andererseits lehrstellensuchende Bewerber/innen.
Zu den Projektmaßnahmen zählt die Ermittlung der betriebsspezifischen Anforderung an gesuchte Jugendliche. In diesem Zusammenhang ist es eine der wichtigsten Aufgaben, diejenigen jungen Menschen auszusuchen und in die Betriebe zu vermitteln, die vom Anforderungsprofil auch dorthin passen.
Dabei werden keine Betriebe ausgeschlossen, sondern Betriebe, die besondere Unterstützung benötigen, in den Fokus gestellt. Dazu zählen z.B. Betriebe, die wenig oder schlechte Erfahrung mit Ausbildung gemacht haben, deren Inhaber/innen durch Migrationshintergrund den Umgang mit den zuständigen Behörden scheuen, die sich sonst aus der Ausbildung verabschieden würden bzw. gar nicht ausbilden oder seit Jahren unbesetzte Ausbildungsstellen haben.
Beratung und Steuerung
Die Schülerinnen und Schüler sollen unmittelbar, aber auch mittelbar angesprochen werden, um die Branchen mit offenen Ausbildungsplätzen als Alternative in den Prozess der Berufsentscheidung zu integrieren.
Es sollen Jugendliche direkt, aber begleitend auch Multiplikatoren – wie Lehrkräfte und Eltern – beraten werden, um die besonderen Karrierechancen für eine berufliche Zukunft herauszustellen, die sich hinter eher „unbekannten“ oder mit Vorurteilen verbundenen Berufen und Wirtschaftsbranchen verbergen. Dazu werden die vorhandenen Strukturen vor Ort wie Informations- und Beratungskontakte zu Lehrkräften, Schülern und Eltern sowie die gezielte Verbreitung vorhandener Informationsmaterialien genutzt.
Begleitung der vermittelten Ausbildungsverhältnisse
Als „Kontaktperson“ für Probleme im ersten Ausbildungsjahr begleitet Katja Brockmann die Ausbildungsverhältnisse, an deren Zustandekommen sie mitgewirkt haben. Sie dient als erste Anlaufstelle und vermittelt bei Bedarf einen Experten oder geeigneten Ansprechpartner, sei es aus der Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu Bielefeld oder aus einer anderen passenden Institution, wie der Agentur für Arbeit.
Förderung: Das Projekt wird von der EU und dem Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW gefördert.
- 1: Standortpolitik.
- 2: Starthilfe und Unternehmensförderung.
- 3: Berufliche Bildung.
- 3.1: Aktuelles
- 3.2: Geschäftsfeld / Ziele
- 3.3: Ausschüsse und Arbeitskreise
- 3.4: Berufseinstieg
- 3.5: Ausbildungsberufe (IHK)
- 3.6: Lehrstellenbörse
- 3.7: Ausbildung
- 3.7.1: Start als neuer Ausbildungsbetrieb
- 3.7.2: Starthilfe Ausbildungsmanagement
- 3.7.3: Berufsausbildungsverhältnis
- 3.7.4: Ausbildungszeugnis erstellen
- 3.7.5: Verkürzung/Verlängerung der Ausbildung
- 3.7.6: Umschulungsverhältnis
- 3.7.7: Einstiegsqualifikationen (EQ)
- 3.7.8: Ausbildungsmodelle
- 3.7.9: Berufskollegs
- 3.7.10: Zusatzqualifikationen
- 3.7.11: Weiterbildungsstipendium (Begabtenförderung)
- 3.7.12: Berufsbildungsgesetz
- 3.7.13: Auslandsaufenthalte während der Ausbildung
- 3.7.14: Kurzarbeit in Ausbildungsbetrieben
- 3.7.15: Insolvenz von Ausbildungsbetrieben
- 3.7.16: Links
- 3.8: Ausbildungsprüfungen
- 3.9: Prüfungsinformationen für einzelne Berufe
- 3.10: Weiterbildungsangebot
- 3.11: Weiterbildungsprüfungen
- 3.12: Bildungspolitik
- 3.13: Stichwortverzeichnis Berufliche Bildung
- 3.14: Ansprechpartner nach Themen
- 4: Innovation | Umwelt.
- 5: International.
- 6: Recht | Steuern.
- 1: Home.
- 2: Wir über uns.
- 3: Mitgliedschaft und Beiträge.
- 4: Veranstaltungen.
- 5: IHK-Service.
- 6: Zweigstellen.
- 7: Presse.
- 8: Kontakt.
- 9: Links.
- 10: Newsletter.
- 11: Shop.
- 12: Stellenangebote.
- 13: Bildgalerien.















